World War Z

World War Z

  • USA
  • ,
  • 118 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
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  • Inhalt
  • Unsere Meinung
World War Z

Es beginnt ein scheinbar ganz normaler Tag im Leben des Ex-UNO-Beauftragten Gerry Lane (Brad Pitt; Killing Them Softly, Fight Club). Während sich Lane gemeinsam mit seiner Frau Karen (Mireille Enos; Gangster Squad, Criminal Intent) und seinen beiden Töchtern in Philadelphia aufhält, überschlagen sich die Ereignisse in kürzester Zeit. Eine rätselhafte Pandemie hat die Welt befallen und macht aus Menschen blutrünstige Zombies. Ein einziger Biss genügt, um einen Menschen binnen Sekunden in ein Monster zu verwandeln.

Rasende Zombie-Schwärme in World War Z

Nur mit Mühe und Not kann Lane sich und seine Familie vorübergehend in ein Hochhaus vor den Zombies retten. Lanes früherer Chef bei der UNO, Thierry Umutuni (Fana Mokoena; Wild at Heart, Machine Gun Preacher), nimmt Kontakt zu ihm auf und evakuiert Lane, Kate und ihre Kinder mit einem Hubschrauber. Sie werden zum UN-Hauptquartier auf einem Kriegsschiff der US Navy gebracht.

Auf dem Schiff angekommen, erfährt Lane wie dramatisch die Lage auf der Welt ist. Die Zombies haben den Großteil der Welt bereits überrannt, die meisten Großstädte sind verloren. Lane soll gemeinsam mit dem Virologen Dr. Andrew Fassbach (Elyes Gabel; Game of Thrones, Interstellar) den Ursprung des Virus finden. Das erste Ziel ist eine US-Basis in Südkorea, wo bereits wenige Tage vor dem Ausbruch rätselhafte Infektionen aufgetreten sein sollen. Lane weigert sich, seine Familie zu verlassen. Man verspricht Lane aber, dass seine Familie auf dem Schiff bleiben darf und nicht in ein Flüchtlingslager auf dem unsicheren Festland muss, wenn er nach Südkorea fliegt. Lane willigt ein und nimmt an der Mission teil. Eine Suche rund um die Welt nach dem Ursprung des Virus nimmt seinen Lauf.

Dr. Fassbach kommt in Südkorea gleich nach der Landung bei einem Unfall ums Leben. Ein versprengter Haufen einiger weniger US-Soldaten unter dem Kommando von Captain Speke (James Badge Dale; Iron Man 3, Lone Ranger) ist alles, was von der Militärbasis noch übrig ist. Lane findet keinen Auslöser für die Pandemie, die Soldaten führen ihn jedoch zu einem ehemaligen CIA-Agenten (David Morse; The Green Mile, Disturbia), der ihm die Information gibt, dass Israel bereits Tage vor dem Ausbruch der Seuche eine hohe Mauer um Jerusalem gebaut habe. Der Mossad muss offensichtlich gewusst haben, was passieren würde. Lane beschließt daher, nach Israel zu fliegen, um dort weitere Informationen einzuholen. Nur mit großer Mühe erreichen sie das Flugzeug auf der von Zombies überrannten Startbahn.

Doch auch in Israel findet er keinen Hinweis auf den Ursprung der Infektion. Der Mossad- Chef Jurgen Warmbrunn (Ludi Boeken; Deadlines, Lucky Punch) teilt Lane lediglich mit, dass Israel Funksprüche über angebliche Zombie-Attacken aus Indien abgefangen und im Gegenzug zu allen anderen Nationen sofort gehandelt hatte. Während sich Lane in Jerusalem hinter den hohen Mauern zunächst in Sicherheit wiegt, strömen immer mehr Zombie-Horden auf die Stadt zu. Eine Katastrophe bahnt sich an ...

Rechte: © 2012 Paramount Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Mit World War Z gelingt Regisseur Marc Forster (Ein Quantum Trost, Wenn Träume Fliegen Lernen) ein Zombiefilm der Extraklasse, dem, im Vergleich zu vielen anderen Filmen des Genres, nicht das Label des billigproduzierten B Movies anhaftet. Ganze 200 Millionen US-Dollar sollen die Produktionskosten betragen haben, was man dem Film auch ansieht, der zum großen Teil am Rechner entstanden ist.  Mit Brad Pitt in der Hauptrolle agiert auch nicht irgendein zweit- oder drittklassiger Mime vor der Kamera, sondern einer der Superstars in Hollywood, auch ein Novum im Zombiefilm-Genre.

Altes Genre, neue Wege

Neben der schauspielerischen Besetzung geht Foster auch sonst relativ viele neue Wege. Er hält sich am Anfang nicht lange mit einer Vorgeschichte oder einer Erklärung für die Infektion auf, sondern gibt von Beginn an Gas. Kein langes Vorgeplänkel, die Apokalypse und das daraus resultierende Chaos gehen sofort los, Fragen werden im Laufe des Films geklärt.

Kannte man Zombies bis dato nur als verwesende, hirnlose Untote, die laut stöhnend durch die Gegend schleichen, sind die Zombies in World War Z rasend schnell und gehen in riesigen Rudeln auf Menschenjagd. Durch ihre Schnelligkeit, dem rasanten Wachstum (nach dem Biss dauert die Verwandlung vom Menschen zum Monster nur wenige Sekunden) und ihrer Schwarmintelligenz wirken die Zombies gefährlicher und bedrohlicher als bisher.

Spannung statt Splatter

Anstatt auf megablutige Splatter-Elemente zu setzen, wie zum Beispiel in Dawn of the Dead, flößt World War Z dem Zuschauer mehr durch rasante Action, schier unerträgliche Spannungsmomente und gruseliger Atmosphären Angst ein. Gigantische Zombie-Massen, die wie ein Tsunami alles und jeden überschwemmen,  klaustrophobische Szenen in engen Gängen und Räumen, World War Z lässt kaum Zeit zum Durchschnaufen, die todbringende Bedrohung ist allgegenwärtig.

World War Z ist kein Horror- bzw. Zombiefilm im klassischen Sinne, sondern geht eher als monsterbeinhaltender Actionstreifen durch. Das sanfte Gemüte sollte sich den Film dennoch besser nicht direkt vorm Schlafen gehen ansehen.

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