Wiener Dog

  • USA
  • ,
  • 74 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
Genre:
  • Inhalt
  • Unsere Meinung
Wiener Dog
REDUZIERT

Ein Dackel erlebt vier Geschichten bei vier unterschiedlichen Besitzern. Der kleine Junge Remi (Keaton Nigel Cooke, Difficult People) ist das erste Herrchen des Wiener Dogs. Er ist von mit seinen strengen Eltern und deren Erwartungen an ihn total überfordert, lernt dann aber mit Hilfe des Hundes einen neuen hoffnungsvollen Blick auf die Welt kennen. Als nächstes trifft der Hund auf die Tierarzthelferin Dawn Wiener (Greta Gerwig, Greenberg). Diese stellt sich dank des Hundes ihrer Vergangenheit und begibt sich auf eine Reise mit unerwarteten Folgen.

Auf seiner weiteren Etappe trifft der Dackel auf den depressiven Filmprofessor und erfolglosen Drehbuchautor Dave Schmerz (Danny DeVito, Einer flog über das Kuckucksnest, Matilda). Der Nachname ist bezeichnend, denn Professor Schmerz ist ein leidgeprüfter und verzweifelter Mensch. Durch den „Wiener Dog“ erhält er seine allerletzte Chance, doch noch einen Hollywood-Durchbruch zu erreichen. Schließlich verhilft der Hund zuletzt einer krebskranken älteren Dame (Ellen Burstyn, Für immer Adaline, Main Street) wieder zu mehr Lebensmut. Sie lebt völlig zurückgezogen und allein und wird nur ab und zu von ihrer Enkelin (Zosia Mamet, Girls, The Last Keepers) besucht, wenn diese mal wieder Geld braucht.

Rechte: Prokino

In Wiener Dog macht der Independent-Filmemacher Todd Solondz einen Dackel zum Titelhelden. Allerdings ist dessen Wiener Dog kein Unbekannter, denn er ist nicht nur der Titelheld seines achten Spielfilms, sondern war bereits 1995 in seinem Film „Willkommen im Tollhaus“ der Kosename einer Hauptfigur. Dawn Wiener, damals von Heather Matarazzo (Im Auftrag des Teufels, Plötzlich Prinzessin!) dargestellt, musste mit den vielen Problemen des Erwachsenwerdens klar kommen. Jetzt wird die Figur von Greta Gerwig (Der letzte Akt) gespielt.

Todd Solondz ist bekannt für seine skurrilen, teilweise verstörenden und provokanten Filme. Sie prägen einen gnadenlosen unversöhnlichen Humor, in dem er es immer wieder schafft, Außenseitertypen empathisch darzustellen.

Der Film ist zum einen traurig und zum anderen brüllend komisch. Er zeigt sich besonders in der Beschreibung der Mutter von Remi, als sie ihrem Sohn erklärt, warum sein Hund sterilisiert werden muss. Ihre fragwürdige Anekdote steht dabei  stellvertretend für den gnadenlosen und tiefschwarzen Humor von Todd Solondz.

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