Wie schreibt man Liebe?

The Rewrite

  • USA
  • ,
  • 102 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
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  • Inhalt
  • Unsere Meinung

Drehbuchautor Keith Michaels (Hugh Grant, Mitten ins Herz - Ein Song für Dich) hat den Höhepunkt seiner Karriere längst überschritten. Vor einigen Jahren noch ein gefeierter Oscargewinner, kann er heute nicht mal mehr seine Stromrechnungen bezahlen. Dazu kommen eine Scheidung und eine ausgewachsene Midlife-Crisis. Das einzige Jobangebot, das seine Agentin für ihn an Land ziehen kann, ist eine Dozentenstelle an einem Vorortcollege. Dauerregen und Provinzatmosphäre statt Champagner und Hollywood-Glamour. Notgedrungen lässt sich der lustlose Keith auf den Posten ein.

Der College-Casanova

Kaum angekommen beginnt er eine Affäre mit der jungen Studentin Karen (Bella Heathcote, Dark Shadows). Die Teilnehmer seines Seminars wählt der Schwerenöter streng nach bestimmten Kriterien aus: jung, weiblich, attraktiv. Seine nachlässige Einstellung ändert sich erst, als er Holly (Marisa Tomei, Crazy, Stupid, Love) kennenlernt. Obwohl sie mit über 40 und als alleinerziehende Mutter gar nicht in sein Beuteschema passt, fühlt sich Keith zu der fröhlichen Studentin hingezogen. Auch sein neuer Job fängt nach und nach an, ihm Spaß zu machen. Doch dann wird seine Beziehung zu Karen publik und Keith muss die Uni verlassen...

Rechte: Constantin Film

Hugh Grant will es nochmal wissen. Bis vor kurzem wurde noch vermutet, dass der Brite sich komplett aus dem Filmgeschäft zurückgezogen hat. Mit Wie schreibt man Liebe kehrt er nun wieder auf die Leinwand zurück. Als Drehbuchautor mit Erfolgsflaute und charmanter Frauenaufreißer wird eine Kleinstadtuni für ihn zur Chance auf einen Neuanfang.

Der Rom-Com-King ist zurück

Erfolgsverwöhnter Schleimbeutel wird zum einsichtigen Vollblutlehrer: Die bei Liebeskomödien oft so typische Wandlung des männlichen Hauptdarstellers glaubhaft rüberzubringen, ist oft ein Ding der Unmöglichkeit. Auch Wie schreibt man Liebe vollbringt hier kein Zauberwerk. Grants neusten Coup mit den gängigen 0815-Liebeskomödien über einen Kamm zu scheren, wäre trotzdem falsch. Gespickt mit selbstironischen Anspielungen auf das Filmbusiness und auch einigen nachdenklichen Sequenzen hebt sich Wie schreibt man Liebe positiv von seinen Genre-Kollegen ab. Hugh Grant mimt gewohnt unterhaltsam den verschmitzten Charmebolzen und die durch die Bank großartigen Nebendarsteller, allen voran Oscargewinnerin Marisa Tomei, bringen ordentlich Schwung in die eher simpel angelegte Storyline. Eine wunderbar-frische Komödie mit Hugh Grant in Bestform.

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