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Andrew Newman (Miles Teller, 21 & Over) hat Großes vor: Er will einer der besten Jazz-Schlagzeuger aller Zeiten werden. Für diesen Traum trainiert der 19-Jährige mit Feuereifer an einem renommierten Musikkonservatorium in New York City. Als er von Terence Fletcher (J.K. Simmons) für dessen Band rekrutiert wird, scheint er seinem Ziel ein ganzes Stück näher. Fletcher gilt als ein genialer Lehrer, doch seine Unterrichtsmethoden sind grausam. Er schreckt nicht davor zurück, seine Schüler seelisch fertig zu machen oder auch mal körperliche Gewalt anzuwenden.

Bis an die Schmerzgrenze und darüber hinaus

Der ehrgeizige junge Mann wird von seinem tyrannischen Mentor zu Höchstleistungen angetrieben, gleichzeitig droht er unter dem enormen psychischen Druck zu zerbrechen. Auch sein Privatleben leidet stark unter der brutalen Ausbildung. Mit den Nerven völlig am Ende beschimpft Andrew seinen besorgten Vater (Paul Reiser, An Deiner Seite) als Softie und macht mit seiner Freundin (Melissa Benoist) Schluss, damit sie ihn nicht vom Üben abhält. Wie besessen versucht er, den extremen Erwartungen seines Lehrers gerecht zu werden. Als Andrew dann nach einem Autounfall bei einer Aufführung nicht spielen kann, eskaliert die Situation...

Rechte: Sony Pictures Entertainment

Die Besucher des Sundance Film Festivals kamen als Erste in den Genuss des Musikfilms Whiplash. Über 100 Nominierungen für Filmpreise machen schon deutlich, dass man hier nicht mit einem platten Dudeldrama rechnen muss. J. K. Simmons konnte für seine Rolle des fanatischen Bandleiters Terence Fletcher sogar den Oscar gewinnen. Auch die Goldjungen für den besten Schnitt und den besten Ton beanspruchte das Drama um einen ambitionierten Drummer und seinen sadistischen Lehrer für sich.

Pures Adrenalin

Whiplash ist kein Thriller, Action- oder Horrorfilm, er hat auf den Zuschauer aber genau den gleichen Effekt wie Vertreter dieser Genres. J. K. Simmons gibt ein Monster von einem Lehrer, einen cholerischen Alptraum aus wüsten Beschimpfungen und fliegenden Trommeln. Wenn er Miles Tellers Andrew immer weiter anstachelt, dieser sein Schlagzeug malträtiert, der Schweiß in Strömen fließt und das Blut tropft, möchte man ihm am liebsten die Drumsticks aus der Hand reißen. Kein Film für einen entspannten Popcorn-Abend, dafür nervenzerrende Spannung und ganz große Schauspielkunst.

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