Welcome to New York

  • USA, Frankreich
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  • 120 Minuten,
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Darsteller:
Regie:
Genre:
  • Inhalt
  • Unsere Meinung

Ruhm, Reichtum, Macht und eine Überdosis Sex. Selbstverständlich an ständig wechselnden Orten und so selten wie möglich mit ein und der selben Frau. Welcome To New York erzählt aus dem Leben des Finanzjongleurs Deveraux (Gérard Depardieu, Kommissar Bellamy, Asterix & Obelix gegen Caesar), der gesellschaftlich ganz oben steht. Die Geschichte des zwar mit Simone (Jaqueline Bisset, Bullitt, Reich und berühmt) verheirateten, jedoch außerordentlich triebgesteuerten Hauptdarstellers erinnert nicht nur rein zufällig an die des Ex-Präsidenten des IWF, Dominique Strauss-Kahn.

Das Leben ist eine Orgie

Das Paar gaukelt der Öffentlichkeit den Schein einer intakten Ehe vor, doch wenn Kameras und Blitzlichter ausgehen, herrscht das blanke Entsetzen. Letztlich kommt es dann natürlich so, wie es auch kommen muss: Eine Begegnung in New York ist so verhängnisvoll, dass plötzlich die ganze Welt Bescheid weiß. Deverauxs Reputation ist für immer angekratzt und lässt sich auch mit seinem prall gefüllten Portemonnaie nicht mehr aufpolieren.

Rechte: Wild Bunch

Für Welcome To New York stand das echte Leben Pate. Insofern hebt sich dieser Film von den üblichen Macht-, Intrigen- und Skandalfilmen ab. Eine solche Steilvorlage, die wohl Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn lieferte, nimmt man als Drehbuchautor und Regisseur (Abel Ferrara, King of New YorkBody Snatchers - Die Körperfresser) natürlich dankend an.

Macht ist geil

Hauptdarsteller Gérard Depardieu als Finanzmogul Deveraux lebt die weit verbreitete Ansicht "Macht ist geil" auf ganz eigene Art: Nur eine Bettgeschichte wäre langweilig - gleich mehrere am Tag sind sein Ziel. Wenn es drauf ankommt, kauft sich der Unhold ganz einfach was er will. Das sind in seinem Fall Frauen und schneller, willenloser Sex. Die ein oder andere Dame fällt ihm dank seines gesellschaftlichen Standings jedoch auch ganz einfach so in den Schoß.

Paraderolle für Depardieu

All das ist selbstverständlich weder moralisch, noch politisch und schon gar nicht seiner von Jaqueline Bisset gespielten Ehefrau Simone gegenüber korrekt. Dennoch strahlt Deveraux eine gewisse Anziehungskraft aus, selbst dann noch, als irgendwann folgerichtig bei ihm und nicht bei einer seiner Gespielinnen die Handschellen einrasten. Wer an der Besetzung des Hauptdarstellers zweifelte, wird übrigens bereits in den ersten Minuten eines Besseren belehrt: Gérard Depardieu stellt die Rolle des Unsympathen herausragend dar. Eine solche Paraderolle hätte sich der französische Schauspielveteran auf seine alten Tage wohl auch nicht mehr träumen lassen...
Bei den Filmfestspielen in Cannes läuft Welcome to New York außer Konkurrenz. Auf maxdome können Sie den Film kurz darauf per Video on Demand online schauen.

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