Verblendung

The Girl With the Dragon Tattoo

  • USA
  • ,
  • 152 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
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  • Unsere Meinung
verblendung

Der Journalist Mikael Blomkvist nimmt das Angebot des Industriellen Henrik Vanger an, die Biographie des Wirtschaftsmagnaten zu schreiben. Diese Aufgabe ist jedoch nur ein Vorwand. Blomkvist soll herausfinden, was mit Vangers geliebter Nichte Harriet passiert ist, die vor 40 Jahren plötzlich spurlos verschwunden ist. Blomkvist zur Seite steht die extravagante Hackerin Lisbeth Salander. Je mehr Blomkvist und Salander in die Geschichte der einflussreichen Industriellen-Familie Vanger eintauchen, umso mehr entdecken sie erschreckende und grausame Details über die Geschichte des Clans.

Rechte: Sony Pictures Ent.

US-Remake der schwedischen Thrillers

Die Millennium-Trilogie des schwedischen Autors Stieg Larson gehört sicherlich zum Besten, was in den letzten Jahren in den Bücherregalen zu finden war - nicht verwunderlich also, dass die drei schwedischen Verfilmungen "Verblendung", "Verdammnis" und "Vergebung" auch an der Kinokasse ein großer Erfolg waren. Nun hat sich Regisseur David Fincher dem Stoff um den schwedischen Journalisten Mikael Blomkvist und die Hackerin Lisbeth Salander angenommen und ein US-Remake des "Verblendung" Films ins Rennen geschickt. Dabei scheint die düstere Vorlage des Stieg-Larson-Thrillers wie gemacht für den "Sieben"-Regisseur. Nun war es sicherlich kein Leichtes, dem exzellenten schwedischen Original eine adäquate Neuverfilmung gegenüberzustellen, doch mit dem Verblendung Film gelingt Fincher das Kunststück, keinen billigen Abklatsch abzuliefern, sondern ein eigenständiges Werk, welches den Vergleich mit der schwedischen Version nicht zu scheuen braucht. Einer der Gründe sind die beiden Hauptdarsteller Daniel Craig und Rooney Mara. Zwar tut man sich anfangs schwer, in Craig den Journalisten Blomkvist zu sehen und nicht den Agenten James Bond, doch der Brite zeigt im "Verblendung" Film, dass er nicht unbedingt die Lizenz zum Töten braucht, um in einem Thriller zu brillieren. Noch schwieriger hatte es Rooney Mara, über deren Haupt ständig das Damoklesschwert in Form von Noomi Rapace schwebte, die in der Originalversion die Rolle der Lisbeth Salander verkörperte und mit der sich Mara zwangsläufig vergleichen lassen muss. Die junge US-Schauspielerin stemmt diese Bürde jedoch mit Bravour, indem sie keine 1:1-Kopie darstellt, sondern die extravagante Computerhackerin weiblicher und zerbrechlicher, aber nicht weniger selbstsicher spielt als Rapace im schwedischen "Verblendung" Film. Zu Recht wurde sie für diese darstellerische Glanzleistung für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert. David Finchers Version bietet eine atmosphärisch dichte, düstere und unterkühlte Grundstimmung mit einer stringenten Erzählweise, die Schritt für Schritt den Spannungsbogen aufbaut und trotz bekannter Story mit überraschenden Momenten aufwartet.

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