The Voices

The Voices

  • USA, Deutschland
  • ,
  • 101 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
Genre:
  • Inhalt
  • Unsere Meinung

Jerry (Ryan Reynolds, Green Lantern) ist ein netter Zeitgenosse: Stets gut gelaunt und freundlich zu seinen Mitmenschen, arbeitet er in einer Badewannenfabrik und wohnt in einer kleinen Wohnung über einer Bowlingbahn. Was seine Kollegen jedoch nicht ahnen: Jerry leidet an Schizophrenie, hat öfters Halluzinationen und hört Stimmen - genauer gesagt, die seiner fiesen Katze Mr. Whiskers und seines gutmütigen Hundes Bosco. Während Bosco stets an seine gute Seite appelliert, versucht Mr. Whiskers ihn zu düsteren Taten anzustiften – wie zum Beispiel, seine Tabletten abzusetzen.

Büroromanze mit bösem Ende

Eines schönen Tages bekommt er die Aufgabe, ein Barbecue mit seinen Kollegen zu organisieren. Er nutzt die Chance, seiner Angebeteten Fiona (Gemma Arterton, Immer Drama um Tamara) näher zu kommen. Doch die Sexbombe spielt nur mit ihm, ein geplantes Date am nächsten Abend endet in einer blutigen Tragödie. Trotzdem geht Jerrys Leben weiter und er bändelt nun mit seiner netten Kollegin Lisa (Anna Kendrick, Pitch Perfect) an. Wäre da doch bloß nicht der abgetrennte Kopf im Kühlschrank, der sich nach Gesellschaft sehnt…

Rechte: ASCOT

Nach den eher ernsthaften Dramen Persepolis und Huhn mit Pflaumen wechselt Regisseurin Marjane Satrapi radikal das Genre. Denn The Voices ist eine bitterböse Komödie und gleichzeitig ein Psychothriller, dessen "Held" ein geisteskranker Mörder ist. Mit surreal-bunten Bildern, einem fröhlichen Pop-Soundtrack und absurdem Witz schafft Satrapi dabei meisterhaft den Drahtseilakt zwischen Humor und Horror.

Vielstimmiges Schauspiel

Zudem hat Satrapi mit Ryan Reynolds die perfekte Besetzung gefunden. Auch ihn sieht man oft eher in anderen Rollen: entweder als romantischen Beau oder als muskelbepackten Actionheld. Hier darf er einmal sein ganzes schauspielerisches und komödiantisches Können zeigen. Dabei spielt er nicht nur Jerry trotz dessen finsteren Neigungen als grundsympathischen Typen, sondern spricht im Original auch noch sowohl Bosco als auch Mr. Whiskers. Insgesamt ist The Voices eine Perle für Freunde von schrägem, tiefschwarzem Humor – auch wenn der Film gegen Ende etwas zu sehr ins komplett Absurde abdriftet.

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