The Riot Club - Alles hat seinen Preis

The Riot Club

  • Großbritannien
  • ,
  • 102 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
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  • Inhalt
  • Unsere Meinung
The Riot Club

Die Klügsten, Besten und vor allem Reichsten an der weltberühmten Universität von Oxford: Das ist der Riot Club, eine exklusive Studentenverbindung, die immer nur aus zehn Mitgliedern besteht und für ihre Ausschweifungen berüchtigt ist. Als der konservative Alistair (Sam Claflin, The Quiet Ones) und der eher liberale Miles (Max Irons, Red Riding Hood) ihr Studium an der Traditions-Uni beginnen, wird der Riot Club schon bald auf sie aufmerksam. Denn dank ihrer Herkunft aus der Oberschicht sind sie ideale Kandidaten für die Verbindung, die gerade zwei leere Plätze zu besetzen hat.

Eine Feier mit Folgen

Nach ihrer feuchtfröhlichen Einführungzeremonie steht das alljährliche Dinner des Riot Clubs an. Dafür wird extra ein separater Raum in einem Pub angemietet. Während eines dekadenten Essens, bei dem auch reichlich der Alkohol fließt, zeigen die arroganten Mitglieder des Clubs immer mehr ihre wahren Gesichter. Als einer von ihnen die Prostituierte Charlie (Natalie Dormer, Die Tudors) engagiert, fängt die Party an zu eskalieren. Und dann wird auch noch Miles' Freundin Lauren (Holliday Grainger, Jane Eyre) ohne sein Wissen in den Pub gelockt.

Rechte: Prokino

Vorbild für die fiktive Studentenverbindung war der reale Bullingdon Club an der Universität von Oxford. Der britische Premierminister David Cameron und der Londoner Bürgermeister Boris Johnson sind nur zwei seiner berühmten Mitglieder. Der noble Verein inspirierte die Theaterautorin Laura Wade zu ihrem satirischen Drama "Posh". Wade verfasste auch das Drehbuch zur Verfilmung der Geschichte, elegant in Szene gesetzt von der Regisseurin Lone Scherfig (Zwei an einem Tag).

Entlarvende Einblicke

Den Ursprung als Theaterstück sieht man The Riot Club dann auch an. Der größte Teil der Geschichte spielt sich nämlich nur in dem angemieteten Raum des Pubs ab, in dem sich die Verbindung zu ihrem Saufgelage trifft. Deswegen ist der Streifen aber keineswegs langweilig. Was als vermeintlich seichte Uni-Komödie beginnt, wird schnell zum tiefschwarzen Thriller. Mit spitzzüngigen Dialogen und schockierenden Wendungen entlarven sich nach und nach die vermeintlich überlegenen Akademiker als Feiglinge und Sadisten. Dabei werden sie von der Riege aus britischen Jungdarstellern fantastisch verkörpert, so dass die bitterböse Sozialsatire trotz einiger Allgemeinplätze nie in die Karikatur abgleitet.

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