The Jungle Book

  • USA
  • ,
  • 102 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
Genre:
  • Inhalt
  • Unsere Meinung
Das Dschungelbuch

Mogli (Neel Sethi) ist ein Menschenjunges, das in einem Wolfsrudel aufwächst. Geliebt von seiner Ziehmutter Rakcha (Lupita Nyong’o, 12 Years a Slave), erzogen von seinem Ziehvater Akela (Giancarlo Esposito, Breaking Bad) und sein ganzes Leben im Dschungel verbringend fühlt sich Mogli nicht wie ein Mensch, sondern dem Rudel zugehörig. Das sehen viele Tiere des Waldes anders – vor allem der bösartige Tiger Schir Khan (Idris Elba, Pacific Rim), der es auf Mogli abgesehen hat. Um die „Gesetze des Dschungels“ zu wahren will er Mogli töten und ist deshalb hinter ihm her. Doch Mogli flieht mithilfe seines Freundes, des weisen Panthers Baghira (Ben Kingsley, Schindlers Liste), der sich schon immer mit Schir Khan angelegt hat. Baghira will Mogli ins Menschendorf bringen, doch bevor ihm das gelingt, wird er von seinem Menschenfreund getrennt. Der schlägt sich alleine durch den Dschungel und lernt den musikalischen, witzigen und tollpatschigen Honigliebhaber Balu (Bill Murray, Die Geister die ich rief…) kennen, der Mogli als seinen persönlichen Honigbeschaffer anstellt und den Menschen schnell lieb gewinnt.

Probier’s mal mit Gemütlichkeit

 Während Mogli und Balu das Leben in vollen Zügen genießen, beginnt Schir Khans Schreckensherrschaft. Er fängt auch an, Einfluss auf Rakchas jüngste Sprösslinge auszuüben und demonstriert seine Macht in Tötungen. Als Mogli von der hinterhältigen Schlange Kaa (Scarlett Johansson), einer Gehilfin Schir Khans angegriffen wird, es mit einem gigantischen Affenkönig namens Louie (Christopher Walken, Welcome to the Jungle) und seiner Horde Affen zu tun bekommt und die Folgen seiner Flucht erkennt, schmiedet er einen höchst riskanten Plan: Mogli will es mit einer mordsgefährlichen Menschenwaffe gewappnet mit dem Tiger aufnehmen und setzt dabei nicht nur sein Leben aufs Spiel, sondern auch die Zukunft des Dschungels. Doch Mogli ist gewieft und schlau und außerdem hat er etwas, das Schir Khan nicht hat und nie haben wird: Wahre Freunde.

Rechte: Disney

Mit der Neuauflage des Klassikers Dschungelbuch aus dem Jahr 1967, welcher zu den erfolgreichsten und meistgesehenen Filmen aller Zeiten gehört, hat Disney mal wieder eine Punktlandung hinbekommen. Die sowieso schon aufregende und magische Story des Menschenjungen, das im Dschungel seine Freunde vor dem großen bösen Tiger rettet, bekommt nicht nur bildgewaltige, sondern auch stimmgewaltige Unterstützung: Mit Megastars wie Idris Elba, Scarlett Johansson, Ben Kingsley oder Bill Murray sind nicht nur prominente, sondern auch höchst talentierte Darsteller hinter den Mikrofonen. Doch der größte Star dieses Films ist auch der einzige, der wirklich spielt: Der kleine Neel Sethi, ein US-amerikanischer Kinderdarsteller; der nicht nur seine erste Rolle in einem Kinofilm spielt, sondern das auch noch großartig macht.

Schubidu, ich wär‘ so gern wie du-u-u

Regisseur Jon Favreau ist mit der Besetzung von Mogli ein großer Fang gelungen. Aber auch sonst hat Favreau das richtige Händchen bewiesen: Der talentierte Nerd hat schon mit Iron Man und dessen Fortsetzung Iron Man 2 bewiesen, dass er ein kreativer Alleskönner auf dem Regiestuhl ist, und bei The Jungle Book weiß er genau, was er zu tun hat: Die Effekte sind atemberaubend, die Bilder sind großartig. Selten gab es ein so musikalisches, so packendes und so liebevoll gestaltetes Remake, wie es uns hier präsentiert wird. Die Detailliebe ist überwältigend; so viele verschiedene Tiere, so viel verschiedene Charaktere, so viel Nostalgie und gleichzeitig Modernität: The Jungle Book bleibt nichts anderes übrig als ein tricktechnisches Meisterwerk zu werden. Disney hat sich mal wieder selbst übertroffen und auch wenn diesmal kleine Kinder wirklich fehl am Platz sind (dazu ist der Film zu düster und an vielen Stellen zu fesselnd), jeder Filmfan kommt mit diesem Augen- und Ohrenschmaus voll auf seine Kosten. Die im nächsten Jahr startende Dschungelbuch-Realverfilmung mit Motion-Capture-Profi Andy Serkis (Herr der Ringe, Planet der Affen: Revolution) auf dem Regiestuhl wird es schwer haben, diesem hier Konkurrenz zu machen, doch es bleibt abzuwarten: Mit dem heutigen Stand der Technik und der Kreativität und Detailliebe, mit der an großen Studiofilmen gefeilt wird, könnte es vielleicht ein zweites Meisterwerk mit der gleichen Geschichte geben. Beziehungsweise nach 1967 ein drittes.

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