The Forest

The Forest

  • USA
  • ,
  • 93 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
Genre:
  • Inhalt
  • Unsere Meinung
The Forest

Sara und Jess (Natalie Dormer, Game of Thrones) sind Zwillinge. Die beiden vertrauen sich blind, sie kennen einander in- und auswendig und wissen, wenn es der anderen nicht gut geht. So spürt Sara eines Nachts, dass Jess etwas zugestoßen ist, etwas Unaussprechliches. Nur kurze Zeit später erfährt die junge Amerikanerin, dass ihre Zwillingsschwester in Japan in einem Wald verschwunden ist, der rundum nur als der Selbstmordwald bekannt ist. In diesem Wald, dem Aokigahara, verschwinden jährlich viele junge Menschen, um Suizid zu begehen. Sara ist völlig fassungslos – doch auch überzeugt, dass Jess sich nicht umgebracht hat. Kurzerhand fliegt sie nach Japan, um nach ihr zu suchen. Ein Freund, der Journalist Aiden (Taylor Kinney, Chicago Fire) begleitet sie in den unheimlichen Wald, gemeinsam mit einem Fremdenführer namens Michi (Yukiyoshi Ozawa, The Unforgiven).

Ein Dickicht grausiger Geheimnisse

Sara und ihre beiden Begleiter betreten den Wald, von dem eine äußerst feindliche Atmosphäre ausgeht. Schnell merken die drei, dass sie nicht allein sind, und dass die Bewohner des Waldes einen übernatürlichen Ursprung haben. Doch obwohl Sara Anzeichen ihrer Schwester findet, ist diese selbst unauffindbar – und schon bald muss die junge Frau erkennen, dass in diesem Wald nichts ist, wie es scheint…

Rechte: Splendid

Obwohl Natalie Dormer ihrer Figur Charme, Eloquenz und Emotionalität verleiht, ist es doch der Wald, der in diesem Film die Hauptrolle spielt. Regisseur Jason Zada inszeniert das unüberwindbare Dickicht des japanischen Selbstmordwaldes, den es auch in der Realität tatsächlich gibt, als etwas Lebendiges. Atmend, sich bewegend und denkend gibt das gewaltige Ungetüm von ineinander verwobenen Lebewesen, Schatten und Geräuschen den perfekten Antagonisten ab.

Der Film ist atmosphärisch sehr dicht, erzählt mit sauberer Bildsprache und insgesamt sehr rhythmisch. Die wenigen Jumpscares, die der Film zu bieten hat, schießen am Ziel vorbei und lassen den Erzählfluss etwas abebben. Doch diese kurzen Aussetzer des ansonsten sehr gut gelungenen Horrorfilms sind sehr spärlich eingesetzt und deshalb gut verkraftbar. Für Genrefans mit Lust auf Splatter, Schock und Gore ist dieser Film kaum etwas, doch wer auf soliden Psychohorror mit Daumenschrauben-ähnlichem Spannungsaufbau und großartigen Thrillsequenzen steht, ist bei diesem Film goldrichtig. Und die Lust auf Wälder bei Dunkelheit wird einem auch noch ordentlich verdorben – großartig!

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