The Boy

  • USA, Kanada, China
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  • 97 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
Genre:
  • Inhalt
  • Unsere Meinung
The Boy

Nachdem Greta (Lauren Cohan, The Walking Dead) es endlich geschafft hat, ihren aggressiven Exfreund und die damit verbundene zermürbende Beziehung hinter sich zu lassen, freut sie sich auf ihren neuen Job als Kindermädchen eines achtjährigen Jungen auf einem großen, englischen Anwesen.

Bevor sie jedoch Brahms kennen lernt, lernt sie seine Eltern kennen, die sich als älteres, elegantes Ehepaar vorstellen. Doch als Greta Brahms begegnet, wird ihr kein kleiner, lebhafter Junge vorgestellt – sondern eine unheimliche Porzellanpuppe. Völlig ernst gemeint überreicht sein „Vater“ Greta eine Liste mit dringend einzuhaltenden Regeln. Brahms‘ „Eltern“ raten Greta dazu, sich an die Regeln zu halten und ihn gut zu behandeln. Nur so würde er im Gegenzug auch sie gut behandeln.

Die Geschichte eines kleinen Jungen

Greta befolgt die Regeln jedoch nicht, die sie als bescheuert empfindet. Sie sieht keinen Sinn dahinter, eine Puppe zu füttern, sie ins Bett zu bringen und ständig mitzunehmen. Als merkwürdige Geschehnisse im Haus vor sich gehen und Greta sich immer mehr verfolgt fühlt, weiht sie den sympathischen Lieferjungen Malcolm (Rupert Evans, The Man in the High Castle) ein. Sie zeigt ihm, dass Brahms sich von alleine bewegen kann und dass seltsame Geräusche im Haus zu hören sind – Kinderlachen, Kinderweinen.

Daraufhin decken die beiden eine grauenhafte Geschichte hinter der Puppe auf – sie ist der Ersatz für den bei einem Brand ums Leben gekommenen Sohn des Ehepaars, der in den Mord an einem kleinen Mädchen verwickelt war und dessen Geist sich an die Puppe geheftet zu haben scheint. Schon bald geht es für Greta und Malcolm um Leben und Tod, denn je mehr sie über ihn herausfinden, desto wütender scheint Brahms zu werden…

Rechte: Koch Films GmbH

Puppenhorror ist wieder in. Spätestens seit der Conjuring-Ableger Annabelle im Sommer 2014 die Zuschauer das Fürchten gelehrt hat, sind die menschlich aussehenden Begleiter aus Plastik und Porzellan wieder ganz groß im Geschäft.

Auch The Boy fängt schon mit einem Schaudermoment an, wenn der ahnungslosen Lauren Cohan eine Puppe anstatt eines achtjährigen Jungens zum Aufpassen vorgestellt wird. Dazu gibt es noch eine To-Do-Anleitung für die Babysitterin, damit sie auch ja nichts falschmacht. Als die Eltern dann abrauschen und Lauren Cohan alias Greta mit der Puppe allein ist, fängt der Gruselspaß langsam und bedächtig an.

Neben den klischeehaften Geräuschkulissen und Jump-Scares gibt es sehr viel atmosphärischen Horror und einige Gänsehautmomente, die vor allem von der Vorstellungskraft der Zuschauer bestimmt werden. Mit fortlaufender Handlung wird der erzählerisch dichte Film immer spannender und selbst Logiklöcher werden von der bedrängenden Atmosphäre wettgemacht. Dass der Film mit wenig Schauspielern und einem grandiosen Schauplatz auskommt, macht ihn zu einem Horror-Highlight. Die etwas klischeehaft geratene Untermalung mit dem typisch orchestralen und klavierlastigen Score sei zu verzeihen, denn der Twist am Ende verleiht The Boy eine ordentliche Portion Eigenheit und hebt ihn aus den sonstigen Haunted-House- und Puppenhorrorfilmen á la Chucky oder Dead Silence deutlich hervor.

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