The Big Wedding

The Big Wedding

  • USA
  • ,
  • 85 Minuten,
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The Big Wedding
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Alejandro (Ben Barnes, Love me like you do) führt ein unkompliziertes, normales Leben: Er hat einen guten Job, ist intelligent und erfolgreich und wird bald seine hübsche, kluge Freundin Missy (Amanda Seyfried) heiraten. Aber bevor er das tun kann, möchte er seiner leiblichen Mutter Madonna seine unkonventionellen Adoptiveltern Don (Robert de Niro) und Ellie (Diane Keaton, Was das Herz begehrt) vorstellen. Und da fangen die Probleme an.

Denn Madonna ist eine streng katholische Kolumbianerin mit festen Überzeugungen – und Don und Ellie sind geschieden, leben nicht mehr zusammen und haben alles in allem sehr jugendliche Ansichten. Don lebt mit seiner neuen Frau Bebe (Susan Sarandon, Die Hexen von Eastwick), einer sehr attraktiven, etwas exzentrischen Frau und die ehemalige beste Freundin von Ellie; Ellie selbst versucht sich neu zu finden und dann sind da noch Alejandros Adoptivgeschwister Lyla (Katherine Heigl), die sich nach nur wenigen Monaten Ehe wieder scheiden lassen will, und Jared (Topher Grace, American Ultra) der selbst vor seiner Hochzeit steht, aber noch Jungfrau ist und plötzlich Alejandros leiblicher Schwester Nuria (Ana Ayora) gegenübersteht, einer umwerfenden und sexuell sehr aktiven Latina.

Ein riskanter Plan

Also muss ein Plan her, um Alejandros verkorkste Familie vor Madonna gut dastehen zu lassen. Ellie und Don spielen das glückliche Ehepaar, während Lyla und Jared sich halbwegs normal verhalten. Zu allem Überfluss findet Missy das ganze Versteckspiel kindisch und Bebe kann sich nicht damit abfinden, plötzlich das fünfte Rad am Wagen zu sein. Die Situation droht zu eskalieren, und dann stellt sich heraus, dass selbst Madonna die Frömmigkeit nicht mit dem Suppenlöffel gegessen hat.

Rechte: Tele München

The Big Wedding ist eine spritzige Komödie, die von Situationskomik und vor allem den hervorragenden Darstellern lebt. Das Staraufgebot rund um DeNiro, Keaton, Sarandon, Seyfried und Barnes übertrifft sich selbst, wenn jeder in der Eigenart seiner Figur seine Leinwandzeit bis zum Äußersten ausreizt. Robert DeNiro als gealterter Macho, Susan Sarandon als eifersüchtige Zweitfrau, Diane Keaton als sich selbst suchende und dann sogar findende Verlassene – das haben wir alles schon irgendwo mal gesehen und der Film erinnert nicht nur in den großen Szenen entfernt an die Ben-Stiller-Trilogie Meine Braut, ihr Vater und ich.

Doch trotz einiger offensichtlicher Drehbuchschwächen kommt man als Komödienfan voll auf seine Kosten, wenn die Gags reihenweise abgefeuert werden und die Darsteller beim Aufeinandertreffen zu komödiantischen Höchstformen auflaufen. Vor allem auch die Prämisse der Begegnung zweier völlig unterschiedlichen Kulturen und Ansichten während einer Hochzeitsvorbereitung des „gemeinsamen“ Sohns liefert nicht nur witzige Vorlagen, sondern hat durchaus auch gesellschaftsrelevanten Wert.

Fazit: Der Film mag kein Meisterwerk sein, doch bietet er wirklich solide Unterhaltung und den großartigen Darstellern beim Spielen zuzusehen ist an sich schon herrlich.

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