Tom Cruise Filme

Geburtsname: Thomas Cruise Mapother IV
Geburtstag: 3. Juli 1962, Syracuse, New York (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: 3 Golden Globes, 3 Oscar-Nominierungen, 4 Golden-Globe-Nominierungen

Mini-Biographie:

Tom Cruise ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent. Mit Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel gelingt Tom Cruise 1986 der Durchbruch. Dank Filmen wie Rain Man, der Mission: Impossible-Reihe und Jerry Maguire - Spiel des Lebens hat sich Tom Cruise in Hollywood einen großen Namen gemacht. Tom Cruise ist überzeugter Scientology-Anhänger.

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Filme mit Tom Cruise

Coole Filmzitate von Tom Cruise

"Das ist Top Secret, streng geheim. Ich könnte es ihnen sagen, aber dann müsste ich sie anschließend umbringen."
Tom Cruise als Pete "Maverick" Mitchell in Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel

"Sie bringen ihn einfach um, obwohl sie ihn nicht kannten?"
"Darf ich die Leute erst umbringen, nachdem ich sie kennengelernt habe?"
Tom Cruise alias Vincent beantwortet eine Frage von Jamie Foxx alias Max Durocher in Collateral

"Deine Meinung ist mir nicht annähernd wichtig genug für so ne Unterhaltung."
Tom Cruise als Ethan Hunt in Mission: Impossible 2

Wichtigste Auszeichnungen:

2009: Golden-Globe-Nominierung als bester Nebendarsteller für Tropic Thunder
2007: Bambi-"Courage" für die Rolle des Widerstandskämpfers Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg in Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat
2004: Golden-Globe-Nominierung als bester Hauptdarsteller für Last Samurai
2000: Golden Globe als bester Nebendarsteller für Magnolia und Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller für Magnolia
1997: Golden Globe als bester Hauptdarsteller für Jerry Maguire - Spiel des Lebens und Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller für Jerry Maguire - Spiel des Lebens
1993: Golden-Globe-Nominierung als bester Hauptdarsteller für Eine Frage der Ehre
1990: Golden Globe als bester Hauptdarsteller für Geboren am 4. Juli und Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller für Geboren am 4. Juli
1984: Golden-Globe-Nominierung als bester Hauptdarsteller für Lockere Geschäfte

Tom Cruise Biographie

Am 3. Juli 1962 wird Thomas Cruise Mapother IV in Syracuse, New York, geboren. Tom Cruise hat drei Schwestern mit denen er in ärmlichen Verhältnissen aufwächst. Die Eltern von Tom Cruise, Thomas und Mary, haben keinen festen Wohnsitz und ziehen daher ständig um. Durch die häufigen Ortswechsel besucht Tom Cruise mehr als 15 verschiedene Schulen in Kanada und den USA. Erst als sich seine Eltern scheiden lassen, bleibt Tom Cruise für längere Zeit an einem Ort. Fortan lebt Tom Cruise bei seiner Mutter und deren neuem Ehemann in Glen Ridge, New Jersey. Als er 14 Jahre alt ist, lebt Tom Cruise ein Jahr lang in einem Priesterseminar, weil er beschlossen hat, katholischer Priester zu werden. Nach seinem Aufenthalt bei den Franziskanern verwirft Tom Cruise seinen Berufswunsch jedoch wieder. In der Schule gilt das Interesse von Tom Cruise vornehmlich der Schauspielerei und dem Sport. Tom Cruise ist in der Ringermannschaft, muss diese aber aufgrund einer Kniverletzung verlassen. Also konzentriert sich Tom Cruise auf die Schauspielerei. Mit 18 Jahren beginnt Tom Cruise sein Studium an der "Neighbourhood Playhouse School of Theater" in New York. An der Schauspielschule lernt Tom Cruise den bekannten Schauspiellehrer Sanford Meisner kennen, der sein Förderer wird.

Tom Cruise und der Beginn seiner Schauspielkarriere

Sein Leinwanddebüt gibt Tom Cruise 1981 im Filmdrama Endlose Liebe (mit Brooke Shields und James Spader), in dem er eine Nebenrolle übernimmt. Auch Die Kadetten von Bunker Hill (1981; mit Timothy Hutton und Ronny Cox) entsteht in diesem Jahr, ein Drama, in dem Tom Cruise an der Seite von Sean Penn (Milk, Mystic River) und George C. Scott (Die 12 Geschworenen, Patton - Rebell in Uniform) zu sehen ist. Langsam macht sich Tom Cruise einen Namen in Hollywood. So spielt Tom Cruise 1983 in der Komödie Lockere Geschäfte (mit Rebecca De Mornay und Joe Pantoliano) und in Die Outsider (mit Matt Dillon und Patrick Swayze) von Francis Ford Coppola (Der Pate, Apocalypse Now) mit. 1985 bekommt Tom Cruise dann seine erste bedeutende Hauptrolle: Er übernimmt die Rolle des Jack im Fantasy-Epos Legende (mit Tim Curry und Robert Picardo) von Ridley Scott (The Counselor, Alien). 1986 gelingt Tom Cruise endlich der große Durchbruch. International spielt der Fliegerfilm Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel (mit Val Kilmer, Tim Robbins und Meg Ryan) über 340 Millionen Dollar ein. Damit macht Top Gun Tom Cruise zum erfolgreichsten Schauspieler seiner Generation. Mit seinen darauffolgenden Filmen - Die Farbe des Geldes (1986; mit Paul Newman und Forest Whitaker) von Martin Scorsese (The Wolf of Wall Street, Hugo Cabret) und der Filmkomödie Cocktail (1988; mit Bryan Brown und Elizabeth Shue) - beweist Tom Cruise, dass er zu Recht als Publikumsliebling gehandelt wird.

Tom Cruise: Von Rain Man bis In einem fernen Land

Im Drama Rain Man (1988; mit Valeria Golino und Gerald R. Molen) spielt Tom Cruise den Charlie Babbitt, der sich um seinen autistischen Bruder Raymond (Dustin Hoffman; Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich, Die Reifeprüfung) kümmert, um so ans Erbe seines Vaters zu kommen. Der Film wird in acht Kategorien für den Oscar nominiert, in vier Kategorien wird er mit der begehrten Trophäe ausgezeichnet. Ein Jahr später spielt Tom Cruise in Geboren am 4. Juli (mit Willem Dafoe und Kyra Sedgwick) den gelähmten Vietnam-Veteranen Ron Kovic und wird dafür mit einem Golden Globe und seiner ersten Oscar-Nominierung belohnt. Spätestens jetzt ist klar, dass sich Tom Cruise als ernsthafter Schauspieler etabliert hat. 1990 dreht Tom Cruise den Actionfilm Tage des Donners (mit Robert Duvall und Randy Quaid), in dem er neben Nicole Kidman (Rabbit Hole, The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit) die Hauptrolle übernimmt. Nach seiner Scheidung von Mimi Rogers (Wie beim ersten Mal, Ohne jede Spur) heiratet Tom Cruise Nicole Kidman mit der er im Jahr 1992 auch den Spielfilm In einem fernen Land (mit Thomas Gibson und Robert Prosky) von Ron Howard (Rush - Alles für den Sieg, Illuminati) dreht.

Rekordjahre für Tom Cruise

Von 1992 bis 1996 schafft Tom Cruise etwas, was noch keinem Schauspieler vor ihm gelungen ist: Er dreht fünf Filme in Folge, die allein in den USA jeweils mehr als 100 Millionen Dollar einspielen. In Eine Frage der Ehre (1992; mit Demi Moore und Kiefer Sutherland) spielt Tom Cruise an der Seite von Jack Nicholson (Besser geht's nicht, Einer flog über das Kuckucksnest) und Kevin Bacon (Mystic River, Sleepers) einen Navy-Anwalt. Die Firma (1993; mit Jeanne Tripplehorn und Gene Hackman) basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von John Grisham und in Interview mit einem Vampir (1994; mit Christian Slater, Kirsten Dunst und Antonio Banderas) glänzt Tom Cruise als Untoter neben Brad Pitt (12 Years A Slave, World War Z).

1996 kommt Mission: Impossible (mit Jon Voight und Jean Reno) in die Kinos, ein Spionage-Thriller um den Agenten Ethan Hunt, zu dem es mittlerweile vier Fortsetzungen gibt: Mission: Impossible II (2000; mit Dougray Scott und Brendan Gleeson), Mission: Impossible III (2006; mit Philip Seymour Hoffman und Michelle Monaghan), Mission Impossible - Phantom Protokoll (2011; mit Paula Patton und Mikael Nykvist) sowie Mission: Impossible – Rogue Nation (2015; mit Jeremy Renner und Simon Pegg). Im selben Jahr wie der erste Teil der Mission: Impossible-Reihe erscheint auch der Film Jerry Maguire - Spiel des Lebens (1996; mit Cuba Gooding Jr. und Renée Zellweger) für den Tom Cruise zum zweiten Mal für den Oscar nominiert wird.

Tom Cruise nach Jerry Maguire - Spiel des Lebens

Nach diesen Erfolgsjahren wirkt Tom Cruise in zahlreichen anderen Filmen mit. Wie zum Beispiel in der Arthur-Schnitzler-Adaption Eyes Wide Shut (1999; mit Sydney Poitier und Sky du Mont) von Stanley Kubrick (Full Metal Jacket, Shining), in der Tom Cruise wieder einmal an der Seite seiner (Noch-)Ehefrau Nicole Kidman zu sehen ist. Seine dritte (und vorerst letzte) Oscar-Nominierung bekommt Tom Cruise für seine Nebenrolle im Independentfilm Magnolia (1999; mit Julianne Moore und Philip Seymour Hoffman). Anno 2001 folgt das Filmdrama Vanilla Sky (mit Kurt Russell und Tilda Swinton) mit Pénelope Cruz (The Counselor, Vicky Cristina Barcelona) und Cameron Diaz (3 Engel für Charlie, Verrückt nach Mary). Mit Ausnahme der James Bond-Parodie Austin Powers in Goldständer (2012, mit Mike Myers und Michael Caine), in der Tom Cruise einen Cameo-Auftritt hat, spielt er bis ins Jahr 2007 ausschließlich ernsthafte Rollen. Unter der Regie von Steven Spielberg (Jurassic Park, Film-Reihe Indiana Jones) übernimmt Tom Cruise 2002 die Rolle des John Anderton im Science-Fiction-Thriller Minority Report (mit Colin Farrell und Max von Sydow) und 2005 die Rolle des Ray Ferrier in Krieg der Welten (mit Dakota Fanning und Tim Robbins). Für den Historienfilm Last Samurai (2003, mit Ken Watanabe und Billy Conolly) von Edward Zwick (Love and other Drugs - Nebenwirkungen inklusive, Blood Diamond) erhält Tom Cruise eine weitere Golden-Globe-Nominierung. Im Thriller Collateral (2004, mit Jada Pinkett Smith und Jason Statham) lässt sich Tom Cruise als Auftragskiller Vincent von Taxifahrer Max Durocher (Jamie Foxx; White House Down, Ray) von Opfer zu Opfer fahren. Im Drama Von Löwen und Lämmern (2007, mit Robert Redford und Meryl Streep) spielt Tom Cruise den Senator Jasper Irving. 2008 nimmt Tom Cruise eine Nebenrolle in der Actionkomödie Tropic Thunder (2008, mit Robert Downey Jr. und Jack Black) von Ben Stiller (Das erstaunliche Leben des Walter Mitty, Meine Braut, ihr Vater und ich) an. Mit Erfolg: Tom Cruise verdankt dem Film eine erneute Golden-Globe-Nominierung, dieses Mal als bester Nebendarsteller.

Tom Cruise ist Claus Schenk Graf von Stauffenberg

Ein umstrittenes Projekt ist Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat (2008, mit Bill Nighy, Kenneth Branagh und Christian Berkel). Tom Cruise verkörpert darin den deutschen Widerstandskämpfer Claus Schenk Graf von Stauffenberg, dessen Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 fehlschlägt. Weil Tom Cruise Scientology-Mitglied ist, fordert der älteste Sohn des Grafen den Schauspieler auf, auf die Rolle zu verzichten. Bei aller Kritik seitens der Nachkommen Stauffenbergs sowie der Medien erntet Tom Cruise für seine Darstellung des Obersts weitgehend positive Reaktionen. Für seine Rolle in Operation Walküre wird Tom Cruise mit dem Bambi-"Courage" ausgezeichnet.

Tom Cruise: Von Knight and Day bis Oblivion

Auch nach Operation Walküre geht es für Tom Cruise schauspielerisch weiter. Die Actionkomödie Knight and Day (2010, mit Cameron Diaz und Peter Sarsgaard), die eigentlich als Comeback für Tom Cruise gedacht ist, wird in den USA ein Flop. Kein Film mit Tom Cruise hat jemals so wenig Geld in die Kinokassen gespült wie dieser. Der Musicalfilm Rock of Ages (2012, mit Russell Brand und Catherine Zeta-Jones) wird von Publikum und Kritik ebenfalls nur mäßig gut aufgenommen. Der Kriminalfilm Jack Reacher (2012, mit Rosamund Pike und Richard Jenkins) erinnert zumindest wieder ein wenig an die Glanzzeiten von Tom Cruise. Der aktuellste Film mit Tom Cruise in der Hauptrolle ist der Science-Fiction-Film Oblivion (2013, mit Olga Kurylenko und Andrea Riseborough), in dem der Schauspieler neben Morgan Freeman (Last Vegas, Million Dollar Baby) zu sehen ist.

Tom Cruise und Scientology

Tom Cruise ist bekennender Scientologe und tritt seit seiner Scheidung von Nicole Kidman häufig für Scientology in der Öffentlichkeit auf, um neue Mitglieder zu gewinnen. Tom Cruise fühlt sich den Wertvorstellungen der Scientology-Kirche verpflichtet. So greift er die Schauspielerin Brooke Shields (Powder Girl, Die blaue Lagune) an, als diese in Interviews erzählt, wie sie mit Hilfe eines Medikaments ihre Wochenbettdepression bekämpft hat. Er bezeichnet die Psychiatrie als Pseudowissenschaft und erklärt Antidepressiva damit als grundsätzlich falsch. Zwar entschuldigt sich Tom Cruise später öffentlich bei Brooke Shields, seine Position gegenüber der Psychiatrie und Antidepressiva ändert er aber nicht. Die mögliche Ehrenbürgerschaft für Paris wird Tom Cruise aufgrund seiner Zugehörigkeit zu Scientology untersagt. 2008 wird Tom Cruise in dem Buch "Tom Cruise. Der Star und die Scientology-Verschwörung" von Andrew Morton als einer der führenden Köpfe innerhalb der Organisation dargestellt. Tom Cruise weist alle im Buch erhobenen Vorwürfe von sich und bezeichnet das Werk als "ein Bündel Lügen".

Tom Cruise und die Frauen: Von Mimi Rogers bis Katie Holmes

Was seine Beziehungen anbelangt, bevorzugt Tom Cruise Schauspielerinnen. Im Jahr 1987 heiratet Tom Cruise Mimi Rogers, von der er sich nur drei Jahre später wieder scheiden lässt, um mit Nicole Kidman 1990 den Bund fürs Leben einzugehen. Das Paar adoptiert zwei Kinder. Nach der Scheidung von Nicole Kidman und Tom Cruise im Jahr 2001 wird das Sorgerecht für die Kinder beiden Elternteilen zugesprochen. Unmittelbar nach der Scheidung beginnt Tom Cruise eine Beziehung mit Pénelope Cruz. Nach drei Jahren gehört auch diese Beziehung der Vergangenheit an. Ein gutes Jahr nach der Trennung von Pénelope Cruz, im April 2005, geht Tom Cruise eine Beziehung mit Katie Holmes (Jack und Jill, Batman Begins) ein. 2006 wird die gemeinsame Tochter von Katie Holmes und Tom Cruise, Suri Cruise, geboren, wenige Monate später heiratet das Paar in Italien nach dem Ritus von Scientology. Im Jahr 2012 geben Katie Holmes und Tom Cruise ihre Trennung bekannt.

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