Sigourney Weaver Filme

Geburtsname: Susan Alexandra Weaver
Geburtstag: 8. Oktober 1949 in New York City, USA
Wichtigste Auszeichnungen: 3 Oscar-Nominierungen, 1 BAFTA, 1 Emmy, 2 Golden Globe Awards und 5 Golden-Globe-Nominierungen, Stern auf dem Hollywood Walk of Fame

Mini-Biographie:

Sigourney Weavers Karriere gerät mit Alien auf die Überholspur. Drei Oscar-Nominierungen und zwei Golden Globes nennt die New Yorkerin, die sich in allen Genres wohlzufühlen scheint, ihr Eigen. Mal spielt Sigourney Weaver in Komödien wie Ghostbusters, mal in Dramen wie Gorillas im Nebel, mal in Abenteuer-Blockbustern wie Avatar – Aufbruch nach Pandora.

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Sigourney Weaver Filme

Beste Filmzitate von Sigourney Weaver

"Die pissen auf uns und sind nicht mal so höflich es uns als Regen zu verkaufen."
Sigourney Weaver alias Dr. Grace Augustine in Avatar - Aufbruch nach Pandora

"Nach Antworten suchst du schon dein ganzes Leben, du wusstest nur nicht die richtigen Fragen."
Sigourney Weaver alias Dr. Bennett in Atemlos - Gefährliche Wahrheit

"Ben, du langweilst mich. Ich habe schon einen Ehemann. Ich brauche keinen weiteren."
Sigourney Weaver alias Janey Carner hat keine liebevollen Worte für ihren Liebhaber übrig in Der Eissturm

Wichtige Auszeichnungen:

2013: Goldene Kamera als Beste Schauspielerin International sowie eine Golden-Globe-Nominierung als Beste TV-Hauptdarstellerin für Political Animals
2010: Emmy Scream Awards als Beste Filmheldin sowie eine Golden-Globe-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für Prayers for Bobby
2009: Emmy-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für Prayers for Bobby
2000: Golden-Globe-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für Unschuldig verfolgt
1999: Stern auf dem Hollywood Walk of Fame
1998: BAFTA-Award sowie eine Golden-Globe-Nominierung jeweils als Beste Nebendarstellerin für Der Eissturm, Emmy-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für Schneewittchen
1990: BAFTA-Nominierung als Beste Nebendarstellerin für Die Waffen der Frauen
1989: Golden Globe sowie eine Oscar-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für Gorillas im Nebel, Golden Globe sowie eine Oscar-Nominierung als Beste Nebendarstellerin für Die Waffen der Frauen
1987: Saturn-Award sowie eine Oscar-Nominierung und eine Golden-Globe-Nominierung jeweils als Beste Hauptdarstellerin für Aliens - Die Rückkehr
1980: BAFTA-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

Sigourney Weaver Biographie

Susan Alexandra Weaver alias Sigourney Weaver wird im Oktober 1949 in eine Familie geboren, die in der Filmwelt zuhause ist. Ihre englische Mutter Elizabeth ist eine Schauspielerin, Vater Pat hat eine Führungsposition beim TV-Sender NBC inne, Onkel Doodle Weaver ist Komiker und Schauspieler  - und auch Sigourney Weaver wird wenige Jahre später die erste ernstzunehmende Actionheldin des Kinos werden. Die großgewachsene New Yorkerin kommt an der Stanford Universität nachhaltig mit dem Schauspielfach in Berührung und macht schließlich ihren Abschluss, einen Master in den Schönen Künsten in Yale. Dort steht Sigourney Weaver auch mit einer später äußerst prominenten Kommilitonin auf der Bühne: Niemand anders als Meryl Streep (Jenseits von Afrika, Mamma Mia!) spielt damals neben Sigourney Weaver.

Sigourney Weaver sagt dem Alien den Kampf an

Ihre Filmkarriere beginnt mit einer Partybegegnung. Auf einer Feier trifft Sigourney Weaver Al Pacino (Der Pate, Der Duft der Frauen); neben dem sie 1972 in Sydney Lumets (Die zwölf Geschworenen, Hundstage) Serpico zu sehen ist - wenn auch in einer Minirolle. Viel größer ist ihr Part auch in Woody Allens gefeierten Kultfilm Der Stadtneurotiker (1977, mit Diane Keaton und Shelley Duvall) nicht. Ihre größte Rolle folgt dafür direkt im Anschluss. 1979 castet Ridley Scott (Blade Runner, American Gangster) Sigourney Weaver als Hauptdarstellerin in Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt. Eigentlich ist für die Rolle ein Mann vorgesehen, doch Ridley Scott kann sich durchsetzen, das Drehbuch wird umgeschrieben und schließlich eine Schauspielerin gesucht. Zuerst sollte Veronica Cartwright (Die Hexen von Eastwick, Die Vögel) die Rolle übernehmen, doch schließlich wird sie zum Co-Star degradiert. So wird aus Sigourney Weaver der Weltraum-Offizier Ellen Ripley - eine Rolle die sie nicht so schnell wieder loslässt. Der Science-Fiction-Horrorfilm um eine Raumschiff-Crew, die von Außerirdischen angegriffen wird, mutiert zu einem monströsen Erfolg. Alien wird zum Franchise und kehrt 1986 unter der Regie von James Cameron (Titanic, Avatar) als Aliens - Die Rückkehr (mit Bill Paxton und Michael Biehn) auf die Leinwand zurück. Und das mit Erfolg. Teil zwei der Alien-Reihe bringt Sigourney Weaver eine Oscar-Nominierung ein. Und damit ist die Filmidee noch lange nicht am Ende: 1992 folgt Alien 3 (mit Charles S. Dutton und Pete Postlethwaite) inszeniert von David Fincher (Fight Club, Der seltsame Fall des Benjamin Button) und 1997 Alien - Die Wiedergeburt (mit Winona Ryder und Dominique Pinon) unter der Regie von Jean-Pierre Jeunet (Die fabelhafte Welt der Amelie, Mathilde - Eine große Liebe) - jeweils wieder mit Sigourney Weaver als Ellen Ripley.

Sigourney Weaver: Zwischen umnebelten Ghostbusters und Gorillas im Nebel

Dass Sigourney Weaver keine Scheu vor geheimnisvollen Wesen hat, stellt sie nicht nur bei Alien unter Beweis, sondern auch in einer Hollywood-Komödie: 1984 ist sie neben Bill Murray (Lost in Translation, Moonrise Kingdom), Dan Aykroyd (Blues Brothers, Die Glücksritter) und Rick Moranis (Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft, Mel Brooks Spaceballs) in Ghostbusters - Die Geisterjäger von Ivan Reitman (Die Super-Ex, Freundschaft plus) zu sehen. Die Komödie um ein Trio aus Sprücheklopfern und Wissenschaftlern, die Jagd auf Übersinnliches machen, wird ein Kinohit. Sigourney Weaver spielt in Ghostbusters die schöne Dana, die nicht nur von einem Geist, sondern auch von einem Geisterjäger - dem von Bill Murray gespielten Dr. Peter Venkman - belästigt wird. Die Kinogänger lieben die Komödie, so dass auch sie bald eine Fortsetzung findet. Ghostbusters II kommt 1989 heraus.

Doch Sigourney Weaver ist nicht auf Actionrollen und große Hollywood-Blockbuster abonniert. 1982 spielt Sigourney Weaver neben Mel Gibson (Signs, Braveheart) in Ein Jahr in der Hölle, der die Geschichte eines Journalisten im Indonesien unter Präsident Sukarno erzählt. Das australische Drama und vor allem Mel Gibsons Performance, der damals kaum bekannt ist, werden von den Kritikern hoch gelobt. 1988 bekommt Sigourney Weaver eine weitere spannende Rolle angeboten - wenn es auch wieder nur eine Nebenrolle ist. In Die Waffen der Frauen steht sie neben Harrison Ford (Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels, Krieg der Sterne) und Melanie Griffith (Fegefeuer der Eitelkeiten, Nobody's Fool - Auf Dauer unwiderstehlich) als egoistische und skrupellose Karrierefrau vor der Kamera. Die Rolle bringt Sigourney Weaver eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin ein, auch Melanie Griffith wird nominiert, ebenso wie Regisseur Mike Nichols (Hautnah, Die Reifeprüfung) und Produzent Douglas Wick (Gladiator, Der große Gatsby) für den besten Film. Am Ende kann aber nur Sängerin Carly Simon einen der Oscars für den besten Filmsong abstauben.

Allerdings hat Sigourney Weaver bei der Oscar-Verleihung 1989 noch ein anderes Eisen im Feuer: Die New Yorkerin überrascht 1988 auch in der Rolle der Dian Fossey in Gorillas im Nebel. Die Rolle der Wissenschaftlerin, die gemeinsam mit Gorillas zurückgezogen in der Natur lebt, bringt Sigourney Weaver eine weitere Oscar-Nominierung ein, so dass sie 1989 zugleich für Haupt- und Nebenrolle bei den Academy Awards nominiert ist. Doch auch als Dian Fossey kann Sigourney Weaver die Academy nicht restlos überzeugen - in diesem Jahr gehen die beiden weiblichen" Oscars an Jodie Foster für Angeklagt und Geena Davis in Die Reisen des Mr. Leary. Als Ausgleich gewinnt Sigourney Weaver aber im selben Jahr für beide Rollen den Golden Globe. Zudem erwartet Sigourney Weaver zu jener Zeit ein Kind. Ihre Tochter Charlotte Simpson kommt am 13. April 1990 zur Welt - es wird das einzige Kind der Hollywood-Schauspielerin und ihres Ehemanns Joe Simpson bleiben.

In den Folgejahren spielt Sigourney Weaver sowohl in leichten Hollywood-Filmen, die die Kinokassen zum Klingen bringen, als auch in schwerer verdaulichen Filmwerken von renommierten Filmemachern wie Roman Polanski (Der Tod und das Mädchen, Tanz der Vampire) und Ang Lee (Brokeback Mountain, Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger); Letzterer inszeniert das bitter-süße Drama Der Eissturm mit Kevin Kline (Ein Fisch namens Wanda, Wild Wild West), Tobey Maguire (Spider-Man, The Good German), Christina Ricci (Monster, Sleepy Hollow) und Elijah Wood (Der Herr der Ringe, Der Hobbit). Und auch Regisseur Ridley Scott will wieder mit ihr arbeiten. 1992 kommt anlässlich der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus vor 500 Jahren der Abenteuerfilm 1492 - Die Eroberung des Paradises mit Gérard Depardieu (Der Mann in der eisernen Maske, Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger) und Armant Assante (Judge Dredd, American Gangster) in die Kinos. Zu den großen kommerziellen Erfolgen zählen Filme, wie die Komödie Dave, in der Sigourney Weaver an der Seite von Kevin Kline die amerikanische First Lady gibt oder der Thriller Copykill (mit Holly Hunter und Dermot Mulroney), in dem Sigourney Weaver eine ans Haus gefesselte Ermittlerin in einem Fall von Serienmorden spielt. Ausklingen lässt Sigourney Weaver das alte Jahrtausend mit einem echten Komödien-Juwel der Science-Fiction-Parodie: In Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall glänzt sie 1999 zusammen mit so hochkarätigen Kollegen wie Tim Allen (TV-Sitcom Hör mal, wer da hämmert, Santa Clause 1-3), Alan Rickman (Die Hard - Stirb langsam, Filmreihe Harry Potter) und Tony Shalhoub (TV-Krimiserie Monk, Men in Black 1 und 2) als etwas unterbelichtetes aber stark überblondiertes Crew-Mitglied einer fiktiven Raumschiffbesatzung.

Hollywood lockt Sigourney Weaver nach Pandora

Das neue Jahrtausend beginnt Sigourney Weaver mit einer weiteren Reihe hochkarätiger Unterhaltungsfilme. 2001 ist sie neben Jennifer Love Hewitt (Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits, Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast) als Heiratsschwindlerin in Heartbreakers - Achtung: Scharfe Kurven zu sehen, 2003 spielt sie zusammen mit Shia LaBeouf (Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels, Transformers 1-3) in dem Abenteuerfilm Das Geheimnis von Green Lake und im Folgejahr glänzt sie in M. Night Shyamalans (The Sixth Sense, Unbreakable - Unzerbrechlich) neuestem Regieprojekt The Village - Das Dorf (mit Bryce Dallas Howard, Joaquín Phoenix und Adrien Brody).

Parallel ist Sigourney Weaver auch im TV zu sehen - und zu hören. So spielt sie in einer Folge von Eli Stone (mit Jonny Lee Miller und Natasha Henstridge) mit oder leiht einer Figur in Futurama ihre Stimme. 2009 ist Sigourney Weaver dann auch in ihrem ersten Film zu sehen, der direkt für die kleine Leinwand produziert wird. In Prayers for Bobby packt Sigourney Weaver das Thema Homosexualität an. Der TV-Movie bringt Sigourney Weaver wieder die Aufmerksamkeit der Kritiker - und eine Emmy-Nominierung. Im selben Jahr feiert Sigourney Weaver auch ein Wiedersehen mit James Cameron. Der Erfolgsfilmemacher besetzt Sigourney Weaver für eine Rolle in seinem seit vielen Jahren geplanten 3D-Filmprojekt. Unter Szene-Insidern kursieren seit Jahren Gerüchte um den ominösen Film. 2009 kommt er schließlich in die Kinos. Sein Name: Avatar - Aufbruch nach Pandora (mit Zoe Saldana und Sam Worthington). Der Science Fiction-Film wird im Handumdrehen zum erfolgreichsten Film aller Zeiten. Auch in der Fortsetzung des Films wird Sigourney Weaver wieder zu sehen sein.

Nach jenem überirdischen Ausflug nach Pandora wagt sich Sigourney Weaver erstmals ins Fernsehen, um sich dort allzu irdischen Problemen zu widmen. In dem TV-Drama Prayers for Bobby (2009; mit Ryan Kelley und Henry Czerny) spielt sie die tiefgläubige Mutter Mary Griffith, die nicht akzeptieren kann, dass ihr jüngster Sohn Bobby schwul ist und sie versucht alles, um ihm diese „Krankheit“ auszutreiben. Stattdessen treibt sie ihn mit ihrem religiösen Fanatismus jedoch in den Suizid. Erst nach Bobbys Tod fängt sie an zu begreifen und umzudenken – schließlich setzt sie sich fortan für die Rechte homosexueller Menschen ein. Das Drama beruht auf einer wahren Begebenheit und Sigourney Weavers TV-Ausflug wird glatt mit einer Emmy- und Golden-Globe-Nominierung honoriert.

Sigourney Weaver im neuen Jahrzehnt als Akkordschauspielerin

Im neuen Jahrzehnt dreht Sigourney Weaver noch einmal richtig auf. Von 2011 bis 2016 ist die Vollblut-Schauspielerin in 14 Projekten vertreten, wenngleich sie dabei oft aus der zweiten Reihe als Nebendarstellerin agiert. Darunter befinden sich zahlreiche namhafte Produktionen wie etwa die Science-Fiction-Komödie Paul – Ein Alien auf der Flucht (2011; mit Simon Pegg und Nick Frost), der Horrorstreifen The Cabin in the Woods (2012; mit Chris Hemsworth und Kristen Connolly), der Action-Thriller The Cold Light of Day (2012; mit Henry Cavill und Bruce Willis), der Monumental-Schinken Exodus: Götter und Könige (2014; mit Christian Bale und Joel Edgerton), der Science-Fiction-Film Chappie (2015; mit Hugh Jackman und Sharlto Copley) sowie eine kleine Sprechrolle in dem Animationsfilm Findet Dorie (2016). Zusammen mit ihren alten Filmkollegen Bill Murray (Moonrise Kingdom, Lost in Translation) und Dan Aykroyd (Die Glücksritter, Schlappe Bullen beißen nicht) hat Sigourney Weaver zudem einen Gastauftritt in der Neuverfilmung von Ghostbusters (2016; mit Melissa McCarthy und Chris Hemsworth).

Ab Januar 2017 sieht man dann Sigourney Weaver wieder in einer Hauptrolle in dem Fantasyfilm Sieben Minuten nach Mitternacht. Sie spielt darin die strenge Großmutter des Protagonisten Conor (Lewis MacDougall; Pan), der um seine schwerkranke Mutter (Felicity Jones; Die Entdeckung der Unendlichkeit, Inferno) bangt und Freundschaft schließt mit einer zum Monster mutierten Eibe, die ihm Geschichten erzählt. Klingt verwirrend, wird von Kritikern aber hochgelobt und war in Spanien wochenlang auf Platz 1 in den Kino-Charts.

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