J. K. Simmons Filme

Geburtsname:Jonathan Kimble „J. K.“ Simmons
Geburtstag: 9. Januar 1955 in Detroit, Michigan (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: Oscar, Golden Globe Award, BAFTA Award

Mini-Biographie:

J. K. Simmons ist ein US-amerikanischer Schauspieler und wirkte bislang in mehr als 50 Filmen und über 30 TV-Serie mit. Da J.K. Simmons zumeist in Nebenrollen auftritt, gehörte er zu den bekanntesten Gesichtern in Hollywood, dessen Namen man nicht unbedingt auf der Zunge hatte. Dies änderte sich im Frühjahr 2015, als er für seine Rolle als sadistischer Bandleader Terence Fletcher in dem Musikdrama Whiplash unzählige Preise als Bester Nebendarsteller erhielt - unter anderem den Oscar sowie den Golden Globe Award. Aber auch zuvor spielte J. K. Simmons schon in zahlreichen Blockbustern wie der Spider-Man-Trilogie, Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?, The Mexican, Der Schakal sowie in den TV-Serien Oz - Hölle hinter Gittern und The Closer.

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Filme und Serien mit J. K. Simmons

Die besten Filmzitate von J. K. Simmons

Peter Parker / Spider-Man: "Sie vertrauen niemanden, das ist Ihr Problem."
J. Jonah Jameson: "Ich vertraue meinem Friseur."
J. K. Simmons alias als Chefredakteur J. Jonah Jameson hat auf die Vertrauensfrage von Peter Parker (Tobey Maguire) in Spider-Man eine schlagfertige Antwort parat. Vor dem Hintergrund, dass J. K. Simmons für diese Rolle eine Perücke tragen musste, erscheint das Zitat gleich noch haariger.

"Wenn Du absichtlich meine Band sabotierst, fick ich Dich wie ein Schwein!"
J. K. Simmons hat als Musiklehrer und Bandleader Terence Fletcher in dem Musikdrama Whiplash so seine ganz eigenen Motivationsmethoden, damit seine Bandmitglieder im richtigen Takt bleiben.

"Da sind zwei Worte in unserem Sprachschatz, die verdammt schädlich sind. Sie lauten: Gut gemacht!'"
Für den Jazz-Bandleader Terence Fletcher (J. K. Simmons) ist Gut" noch lange nicht gut genug, dies macht er unter anderem seinen Schüler und Schlagzeuger Andrew (Miles Teller) in dem Musikdrama Whiplash sehr klar und deutlich.

Wichtigste Auszeichnungen:

2015: Oscar, Golden Globe Award, BAFTA Award, Screen Actors Guild Award, Satellite Award, Independent Spirit Award, New York Film Critics Circle Award, Los Angeles Film Critics Association Award sowie weltweit über 30 weitere Auszeichnungen als Bester Nebendarsteller für Whiplash.

Biographie von J. K. Simmons:

Praktisch jeder Film- und Serien-Fan kennt sein Gesicht. Er spielte gefühlt schon in jedem zweiten Hollywoodstreifen und jeder dritten TV-Serie aus den USA mit. In Wirklichkeit sind es bis dato mehr als 50 Filme und über 30 TV-Serien, in dem sein Konterfei bereits zu sehen war. Somit gehört er zu den beständigsten Darstellern in Hollywood seiner Generation und mit zu den bekanntesten Gesichtern. Und doch kannte bis vor kurzem zumindest hierzulande kaum jemand seinen Namen, weil er meist nur Nebenrollen bekleidet. Die Rede ist von J. K. Simmons. Doch seit J. K. Simmons für die (laut Kritiker) Rolle seines Lebens als sadistischer Musiklehrer und Bandleader Terence Fletcher in dem Musikdrama Whiplash international rund 40 Auszeichnungen in den Jahren 2014 und 2015 erhielt - darunter der Oscar, Golden Globe Award und BAFTA Award - kennt vermutlich jeder Kinofan seinen Namen. Doch beginnen wir von Anfang an im Jahre 1955.

Es ist der 9. Januar 1955, als Patricia Simmons - Frau des Musiklehrers Donald William Simmons - einen strammen Jungen zur Welt bringt. Das Ehepaar Simmons nennt ihren Sohn Jonathan Kimble, wobei Kimble für den Mädchennamen der Mutter steht. Aufgrund beruflicher Umstände des Vaters zieht die Familie Simmons des Öfteren um. So geht es 1965 vom nordöstlichen Detroit in die Mitte der US-Staaten nach Worthington in Ohio und 1973 wieder hoch in den Norden nach Missoula im US-Staat Montana - dort übernimmt der Vater einen Posten als Schuldirektor der Musikschule an der Universität in Montana. Auch J. K. Simmons besucht die Universität in Montana, wechselt dann aber an die Musikhochschule Phi Mu Alpha Sinfonia und studiert Filmmusik. Gerade als man denkt, J. K. Simmons Weg als Musiker sei vorprogrammiert, wechselt er an die Schauspielschule Seattle Repertory Theatre. Seine Karriere beginnt dann 1992 vereint mit allen beiden seiner Talente - als singender Theater-Schauspieler am Broadway, wo er mitunter sogar Wagner-Opern in deutscher Sprache zum Besten gibt.

J. K. Simmons - Der ungekrönte Meister der Nebenrollen

Sein Kino-Debüt bekommt J. K. Simmons 1994 mit einer Minirolle in der Kriminalkomödie No Panic - Gute Geiseln sind selten mit Denis Leary (The Amazing Spider-Man, Die Thomas Crown Affäre), Judy Davis (Ehemänner und Ehefrauen, To Rome With Love) und Kevin Spacey (American Beauty, TV-Serie House of Cards) in den Hauptrollen. In den nächsten Jahren folgen vor allem solch kleine Nebenrollen, allerdings in durchaus namhaften Streifen wie Der Scout (1994; mit Brendan Fraser, Albert Brooks und Dianne Wiest) oder Der Club der Teufelinnen (1996; mit Bette Midler, Goldie Hawn und Diane Keaton). In dem 1997 erscheinenden Polit-Thriller Der Schakal spielt J. K. Simmons an der Seite von Bruce Willis (Filmreihe Stirb langsam, The Sixth Sense) und Richard Gere (Pretty Woman, Ein Mann für gewisse Stunden) eine größere Nebenrolle. Doch in dem nachfolgenden Woody-Allen-Film Celebrity - Schön. Reich. Berühmt. (1998; mit Kenneth Branagh, Judy Davis und Leonardo DiCaprio) oder der Literaturverfilmung Gottes Werk & Teufels Beitrag (1999; mit Tobey Maguire, Michael Caine und Charlize Theron) steht er bereits wieder in der dritten Reihe.

Im Jahre 1999 kreuzen sich die Wege von J. K. Simmons und Regisseur Sam Raimi (Film-Trilogie Spider-Man, Die fantastische Welt von Oz), der ihn für eine namhafte Rolle in dem Sportdrama Aus Liebe zum Spiel mit Kevin Costner (Der mit dem Wolf tanzt, The Untouchables - Die Unbestechlichen) und Kelly Preston (Jerry Maguire - Spiel des Lebens, Battlefield Earth - Kampf um die Erde) verpflichtet. In dem Liebesdrama Es begann im September (2000) erhält J. K. Simmons eine kleine Schlüsselrolle als Herzchirurg, welcher der Hauptdarstellerin Winona Ryder (Bram Stoker's Dracula, Meerjungfrauen küssen besser) bei einer Notoperation das Leben retten soll. Doch die OP hat kein Happy End und Winona Ryder wird zusammen mit dem männlichen Hauptdarsteller Richard Gere (Ein Offizier und Gentleman, Der 1. Ritter) für den Anti-Oscar Goldene Himbeere" nominiert.

Regisseur Sam Raimi zumindest scheint Gefallen an J. K. Simmons zu finden und akquiriert ihn auch 2000 für ein Filmprojekt mit dem Titel The Gift - Die dunkle Gabe für eine Nebenrolle. Die Hauptrollen mimen in diesem Mystery-Thriller die Hollywood-Stars Cate Blanchett (Blue Jasmine, Film-Trilogie Der Herr der Ringe), Keanu Reeves (Film-Trilogie Matrix, 47 Ronin) und Giovanni Ribisi (Avatar - Aufbruch nach Pandora, A Million Ways to Die in the West). Anno 2001 bekleidet J. K. Simmons eine größere Nebenrolle hinter den Protagonisten Brad Pitt (Herz aus Stahl, 12 Years a Slave), Julia Roberts (Pretty Woman, Erin Brockovich) und James Gandolfini (TV-Serie Die Sopranos, Schnappt Shorty) in der Mafiosi-Komödie The Mexican.

J. K. Simmons als Serienstar und Spider-Man-Supporter

Während all der Jahre, in denen J. K. Simmons kaum über kleinere Nebenrollen im Kino hinauskommt, hat er dafür in TV-Serien bedeutende Auftritte. Zwischen den Jahren 1994 bis 2004 gibt er in über 50 Episoden der Krimiserie Law & Order (1990 - 2010; mit George Dzundza, Michael Moriarty und Carolyn McCormick) einen Gerichtsmediziner. In der HBO-Serie Oz - Hölle hinter Gittern (mit Ernie Hudson, Terry Kinney und Harold Perrineau Jr.) mimt er von 1997 bis 2003 zudem einen gefangenen Nazi in einem US-amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis. Hinzu kommen in diesen Jahren zahlreiche Gastauftritte in beliebten TV-Serien, u. a. in Chaos City (1996 - 2002; mit Michael J. Fox, Charlie Sheen und Barry Bostwick) oder Emergency Room - Die Notaufnahme (1994 - 2009; mit George Clooney, Anthony Edwards und Noah Wyle). Ab 2005 spielt J. K. Simmons außerdem eine Hauptrolle in der Krimiserie The Closer (mit Kyra Sedgwick, Robert Gossett und Corey Reynolds), von der bis 2012 immerhin 109 Folgen in sieben Staffeln produziert werden.

Den größten Bekanntheitsgrad erlangt J. K. Simmons hierzulande wieder einmal mit dem Regisseur Sam Raimi, der ihn als emotionalen Chefredakteur J. Jonah Jameson in seiner Superhelden-Trilogie Spider-Man einsetzt. Die drei Filme mit Tobey Maguire (The Good German - In den Ruinen von Berlin, Der große Gatsby), Kirsten Dunst (Die zwei Gesichter des Januars, Marie Antoinette), Willem Dafoe (Platoon, Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses) und James Franco (Die fantastische Welt von Oz, Date Night - Gangster für eine Nacht) im Hauptcast dreht Sam Raimi zwischen 2002 und 2007 und auch J. K. Simmons ist mit seinen aufbrausenden Auftritten aus der Filmreihe nicht mehr wegzudenken. Allerdingst trägt der Mime mit der Glatze bei Spider-Man eine Perücke, so dass der Wiedererkennungswert abermals gedämpft scheint. Doch ungeachtet dessen festigt J. K. Simmons mit immer größeren Rollen seinen Ruf als exzellenter Schauspieler. So spielt er etwa im Jahre 2004 in dem Westerndrama Hidalgo - 3000 Meilen zum Ruhm zusammen mit Viggo Mortensen (Film-Trilogie Der Herr der Ringe, Die zwei Gesichter des Januars) und Omar Sharif (Doktor Schiwago, Lawrence von Arabien). Zusammen mit Tom Hanks (Forrest Gump, Der Soldat James Ryan) und Irma P. Hall (Patch Adams, Bad Company - Die Welt ist in guten Händen) ist er im selben Jahr noch in dem neuverfilmten Heist-Movie Ladykillers zu sehen. Im Jahr darauf ist er in der Raucher-Satire Thank You for Smoking (2005; mit Aaron Eckhart, Maria Bello und Adam Brody) mit am Zug. In dem Drama Astronaut Farmer hebt J. K. Simmons gemeinsam mit Billy Bob Thornton (TV-Serie Fargo, Monster's Ball), Bruce Willis (Sin City: A Dame to Kill For, Pulp Fiction) und Virginia Madsen (Sideways, Highlander II - Die Rückkehr) ab. 2007 sieht man J. K. Simmons in dem hochexplosiven Thriller Machtlos an der Seite von Reese Witherspoon (Walk the Line, Der große Trip - Wild), Jake Gyllenhaal (Brokeback Mountain, Prince of Persia: Der Sand der Zeit) und Meryl Streep (Der Teufel trägt Prada, Wenn Liebe so einfach wäre). Als CIA-Chef tritt er 2008 in der Kriminalkomödie Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger? von den Coen-Brüdern (No Country for Old Men, The Big Lebowski) auf und ermittelt gegen die Protagonisten George Clooney (Monuments Men - Ungewöhnliche Helden, Gravity), John Malkovich (In the Line of Fire - Die zweite Chance, Being John Malkovich), Brad Pitt (Inglourious Basterds, Fight Club) und Frances McDormand (Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses, Fargo - Blutiger Schnee).

J. K. Simmons als steter Unbekannter mit hohen Wiedererkennungsfaktor etabliert sich als feste Größe in Hollywood und spielt weiter in einer Vielzahl an namhaften Filmen mit, ohne dabei jedoch auch nur einmal ganz oben in der Darstellerliste zu stehen. Allein 2009 reihen sich in seine lange Film-Vita unter anderem Titel wie Trauzeuge gesucht! (mit Paul Rudd, Jason Segel und Rashida Jones), Jennifer's Body - Jungs nach ihrem Geschmack (mit Megan Fox, Amanda Seyfried und Adam Brody), Up in the Air (mit George Clooney, Anna Kendrick und Jason Bateman) und New in Town (mit Renée Zellweger, Harry Connick Jr. und Siobhan Fallon Hogan). In den Folgejahren addieren sich mitunter noch der Thriller Contraband (2012; mit Mark Wahlberg, Kate Beckinsale und Caleb Landry Jones), das Schriftstellerdrama Der Dieb der Worte (2012; mit Bradley Cooper, Dennis Quaid und Jeremy Irons) sowie die Steve-Jobs-Filmbiografie jOBS - Die Erfolgsstory von Steve Jobs (2013; mit Ashton Kutcher, Dermot Mulroney und Josh Gad) zu seiner Schaffensliste hinzu.

Die Rolle seines Lebens: J. K. Simmons in Whiplash

J. K. Simmons studierte einst Filmmusik, hatte einen Musiklehrer als Vater, und spielte bislang in allen seinen Kinofilmen stets nur die zweite Geige. Mit dem Musikdrama Whiplash (2014; mit Miles Teller, Paul Reiser und Melissa Benoist) ändert sich alles - und damit schließt sich ein Kreis!

Endlich darf J. K. Simmons in einer Hauptrolle beweisen, was alles in ihm steckt. Und dass er in Whiplash einen Bandleader und Musiklehrer spielt, wie eben einst sein Vater, beschert J. K. Simmons die Rolle seines Lebens. Zwar muss man hoffen, dass sein Vater einst kein solch sadistischer und gewaltbereiter Lehrmeister war, wie ihn J. K. Simmons alias Terence Fletcher spielt. Doch gerade deswegen überschlugen sich die Kritiker vor Begeisterung und die Preisverleiher überhäuften ihn mit Awards am laufenden Band. Allein für diese Rolle erhält J. K. Simmons weltweit fast 40 Auszeichnungen als Bester Nebendarsteller, darunter der Oscar, Golden Globe Award, BAFTA Award, Screen Actors Guild Award sowie den Satellite Award. Und obwohl ihm die Bezeichnung „Nebendarsteller“ in Whiplash eigentlich nicht gerecht wird, immerhin spielt er eine der beiden Hauptrollen, ist die Auszeichnung wohl sinnbildlich für ihn. Er war seine ganze Karriere lang immer nur Nebendarsteller, aber davon stets einer der Besten.

Diese Tatsache ändert bisweilen auch der Oscar-Gewinn nicht. In dem Social-Media-Melodrama #Zeitgeist (2014; mit Adam Sandler, Ansel Elgort und Jennifer Garner) spielt J. K. Simmons eine Nebenrolle als besorgter Vater einer vom Social-Media-Hype betroffenen Teenagerin. In dem Blockbuster Terminator: Genisys (2015; mit Jason Clarke, Emilia Clarke und Jai Courtney), welcher Arnold Schwarzenegger (Terminator I bis III, True Lies – Wahre Lügen) nach seiner Politiker-Karriere erstmals wieder als Terminator mit an Board hat, mimt J. K. Simmons in einer kleinen Rolle den Detective O’Brien. Musikalisch wird es für den Oscar-Gewinner in dem Musical-Film La La Land (2016), worin er eine Nebenrolle hinter den beiden Protagonisten Ryan Gosling (The Nice Guys, The Big Short) und Emma Stone (Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit), Filmreihe The Amazing Spider-Man) bekleidet. Der Film behandelt die Problematik, wie sich im Show-Business Erfolg und privates Glück in Einklang bringen lassen... oder eben auch nicht.

Eine größerer Schlüsselrolle wird J. K. Simmons wieder in dem Finanz-Thriller The Accountant (2016; mit Anna Kendrick, Jon Bernthal und Jean Smart) zuteil. Protagonist dieses Filmes ist Ben Affleck, der einen kampferprobten und autistischen Buchhalter für die weltweit gefährlichsten Unterweltorganisationen mimt – genannt The Accountant. J. K. Simmons hingegen spielt den Leiter der Steuerfahndungsabteilung des Finanzministeriums namens Ray King, und er schrieb es sich auf seine Fahnen, jenen ominösen Buchhalter noch vor seiner Pensionierung zu überführen. Der Film erscheint Ende Oktober 2016 in den deutschen Kinos.

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