Felicity Jones Filme

Geburtsname: Felicity Rose Hadley Jones
Geburtstag: 17. Oktober 1983 in Birmingham, West Midlands (England)
Wichtigste Auszeichnungen: 1 Empire Award, 1 Gotham Award, 1 National Board of Review Award, 1 Oscar-Nominierung

Mini-Biographie:

Die gebürtige Engländerin Felicity Jones ist eine der aufstrebendsten Jungschauspielerinnen im Filmgeschäft. Ihre professionelle Schauspielkarriere startete sie bereits mit zwölf Jahren im TV, der Durchbruch auf der Kinoleinwand gelang ihr 2011 mit dem Liebesdrama Like Crazy. In den Folgejahren assistierte Felicity Jones als Felicia "Black Cat" Hardy dem Grünen Kobold gegen den Spinnen-Superhelden in The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro und pflegte in Die Entdeckung der Unendlichkeit ihren Filmgatten Stephen Hawking, während der nach schwarzen Löchern im Universum Ausschau hielt. Für letztere Rolle als Jane Hawking erhielt Felicity Jones Nominierungen für den Golden Globe Award, den Screen Actors Guild Award sowie für den Oscar. Eine Auszeichnung ganz anderer Art erfuhr Felicity Jones 2016: sie bekam die Hauptrolle der Jyn Erso in der Fantasy-Saga Rogue One: A Star Wars Story.

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Die besten Zitate von Felicity Jones

Stephen Hawking: "Ich bin Kosmologe."
Jane Wilde: "Was ist das?"
Stephen Hawking: "Ich studiere die Vermählung von Raum und Zeit."
Jane Wilde: "Das perfekte Paar."
Die junge Kunststudentin Jane Wilde (Felicity Jones) verliebt sich in dem Drama Die Entdeckung der Unendlichkeit in den genialen Physiker Stephen Hawking (Eddie Redmayne) und gewinnt dabei sogar seiner abstrakten Arbeit eine romantische Seite ab.

"Ich habe seit 20 Jahren meinen Durchbruch. Ich denke, das reicht jetzt langsam. Kein Gerede mehr vom Durchbruch. Ich bin angekommen."
Die 1983 geborene Felicity Jones arbeitet als Schauspielerin seit ihrem zwölften Lebensjahr und ist es mittlerweile leid, dass die Medien sie andauernd als Newcomerin bezeichnen. 

Wichtigste Auszeichnungen

2014: Nominierungen für den Oscar, den Golden Globe, den BAFTA und den Screen Actors Guild Award als jeweils Beste Hauptdarstellerin für den Film Die Entdeckung der Unendlichkeit
2011: Empire Award, Gotham Award, National Board of Review Award, Best New Hollywood Award sowie der Sundance Film Festival U.S. Dramatic Special Jury Prize als jeweils beste Newcomerin für Like Crazy.

Biographie von Felicity Jones

Es ist der 17. Oktober 1983: Im Radio trällern Hits wie Flashdance - What A Feeling" von Irene Cara oder von Genesis der Bombast-Sound mit Mama". Beide Songs kann die Werbefachfrau Julia Jones (geborene Hadley) an diesem Tag wohl bestens nachempfinden als sie im englischen Birmingham gerade ihre Tochter Felicity Rose Hadley Jones zur Welt bringt. Erzeuger der kleinen Felicity ist der Journalist Gareth Jones. Neben der Tochter hat das Ehepaar Jones außerdem noch einen Sohn. Doch trotz der Kinder läuft die Ehe nicht besonders gut. Als Felicity Jones drei Jahre alt ist, lassen sich die Eltern scheiden, die Mutter bekommt das Sorgerecht für beide Kinder.

Bereits während ihrer frühen Schulzeit engagiert sich Felicity Jones aktiv als Theaterschauspielerin und schnappt sich dabei jede Hauptrolle die sie ergattern kann. Mit elf Jahren nimmt sie professionellen Schauspielunterricht und 1996 steht Felicity Jones im Alter von zwölf Jahren zusammen mit Keira Knightley (Filmreihe Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik, The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben) in dem Fernsehfilm The Treasure Seekers (mit Patsy Byrne, Peter Capaldi und Nigel Davenport) vor der Kamera. In der TV-Serie Eine lausige Hexe (mit Georgina Sherrington und Emma Jayne Brown) bekommt Felicity Jones 1998/99 eine prominente Nebenrolle als Hexe Ethel Hallow. Nach der ersten Staffel steigt sie allerdings aus, weil die 16-jährige Teenagerin das Heimweh plagt. Zwei Jahre später kehrt Felicity Jones zur vierten Staffel der Serie aber wieder zurück als kleine Hexe. Währenddessen kümmert sich die junge Schauspielerin um ihre schulische Bildung und studiert mitunter in Oxford Englisch. Während und nach dem Studio verdient sich Felicity Jones ihr Auskommen mit TV- und Radio-Produktionen in England. Dabei spielt sie unter anderem mit Stars wie Carey Mulligan (Der große Gatsby, Wall Street: Geld schläft nicht) in Jane Austen's Northanger Abbey (2007), Ben Whishaw (James Bond 007 - Skyfall, Cloud Atlas) und Emma Thompson (Wiedersehen in Howards End, Filmreihe Harry Potter) in Wiedersehen mit Brideshead (2008) oder David Tennant (Harry Potter und der Feuerkelch, Fright Night) bei einem Gastauftritt in der Kultserie Doctor Who (2008).       

Die ersten Schritte von Felicity Jones auf die Kinoleinwand

Erstmals auf der großen Leinwand sieht man Felicity Jones zusammen mit dem James-Bond-Darsteller Daniel Craig (Verblendung, Der goldene Kompass) in dem Drama Flashbacks of a Fool (2008; mit Harry Eden und Eve). Ein Jahr später erhält Felicity Jones eine Schlüsselrolle in dem englisch-deutsch-französischen Kurtisanen-Drama Chéri - Eine Komödie der Eitelkeiten neben den Protagonisten Michelle Pfeiffer (Dark Shadows, Dangerous Minds - Wilde Gedanken), Rupert Friend (Stolz und Vorurteil; TV-Serie Homeland) und Kathy Bates (Misery, About Schmidt). Stück für Stück werden die Rollen in ihren Filmen größer. So spielt Felicity Jones in der William-Shakespeare-Adaption The Tempest - Der Sturm (2010; mit Alfred Molina, Alan Cumming und David Strathairn) die zweite Hauptrolle hinter dem Hollywood-Star Helen Mirren (Die Queen, Madame Mallory und der Duft von Curry).

Ihren Kino-Durchbruch schafft Felicity Jones dann 2011 in dem Liebesdrama Like Crazy, wo sie neben Anton Yelchin (Star Trek Into Darkness, Terminator: Die Erlösung) die Hauptrolle bekleidet. In Like Crazy geht es um den Studenten Jakob und die englische Studentin Anna, die im sonnigen Los Angeles unsterblich ineinander verliebt sind. Doch nach einem Besuch in der Heimat bekommt Anne bei der Rückkehr in die USA kein Einreise-Visum mehr und muss zurück nach England. Anne und Jakob müssen notgedrungen eine Fernbeziehung führen. Beide suchen nach Auswegen, wie sie möglichst schnell wieder richtig zusammen kommen können. Doch die Warterei wird Jakob irgendwann zu lange und er beginnt eine Affäre mit seiner Kollegin Sam (Jennifer Lawrence; Silver Linings, Filmreihe Die Tribute von Panem). Der Film endet... sagen wir mal, für jeden Zuschauer frei interpretierbar. Doch eines steht nun fest: Felicity Jones ist mit ihrer Darstellung der unglücklich verliebten Anne in der ersten Schauspiel-Liga angekommen.

Es gibt aber zeitweise Rückschläge für Felicity Jones. So bekommt die Britin in der mit Stars besetzten Liebeskomödie Powder Girl (2011; mit Bill Nighy, Brooke Shields und Ed Westwick) zwar die Hauptrolle, doch die mehr als oberflächliche Aschenputtel-Verfilmung mit Snowboards anstatt gläserner Schuhe fällt bei Kritikern wie Zuschauern gnadenlos durch und mutiert zu einem finanziellen Fiasko.

Weit mehr Tiefgang als Powder Girl beweist hingegen die Komödie In guten Händen (2011), welche von der Erfindung des Vibrators 1880 in England handelt. Protagonist des Aufklärungsfilmes" rund um den weiblichen Orgasmus ist der Frauenarzt Dr. Mortimer Granville (Hugh Dancy; Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin, Adam - Eine Geschichte über zwei Fremde. Einer etwas merkwürdiger als der Andere.), der begehrteste Arzt in der Praxis von Dr. Robert Dalrymple (Jonathan Pryce; James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie, Filmreihe Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik). Der Grund hierfür liegt an einer sich ausbreitenden Krankheit unter den feinen Damen der Gesellschaft, die im Lendenbereich mysteriöse Gefühle entwickeln. Der fingerfertige Dr. Granville erlöst die Frauen von ihrem Leid, indem er sie bis zum Höhepunkt stimuliert - dabei muss man wissen, dass der weibliche Orgasmus zu jener Zeit in England noch nicht erfunden war... Die Praxis erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei der läufigen Kundschaft und bringt Dr. Granville schließlich ans Ende seiner Muskelkräfte. Doch sein Freund Lord Edmund St. John-Smythe (Rupert Everett; Wild Target - Sein schärfstes Ziel, Die Hochzeit meines besten Freundes) hat eine prickelnde Idee und erfindet eine Ur-Version eines Vibrators. Die Entlastung kommt Dr. Granville gerade recht, denn auch sein eigenes Liebesleben bereitet ihm gerade Stress, muss er sich doch zwischen den beiden Dalrymple-Töchtern Emily (Felicity Jones) und Charlotte (Maggie Gyllenhaal; White House Down, Crazy Heart) entscheiden.

Felicity Jones zwischen Spider-Man und Stephen Hawking

Im Jahre 2014 steht Felicity Jones bereits 18 Jahre vor der Kamera und glänzte überwiegend in so genannten Independent-Produktionen, also Filmen, die abseits der riesigen Hollywood-Studios gedreht wurden. Höchste Zeit also für Felicity Jones, einmal in einem großen Blockbuster seine Spuren zu hinterlassen. Dies gelingt ihr in dem Superhelden-Spektakel The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro (2014), in dem Andrew Garfield (Das Kabinett des Doktor Parnassus, The Social Network) als Spider-Man sowie Emma Stone (Birdman (oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit), Freunde mit gewissen Vorzügen) als Gwen Stacy und Jamie Foxx (Kill the Boss 1 und 2, Django Unchained) als Elektro die Hauptrollen spielen. Felicity Jones übernimmt den kleinen aber feinen Part der Felicia Hardy, die Assistentin des grünen Kobolds Harry Osborn (Dane DeHaan; Devil's Knot, The Place Beyond the Pines). In der Comic-Welt ist Felicia Hardy bekannter als die wankelmütige Black Cat.

Aber wer braucht schon Spider-Man, wenn er dafür den genialen Physiker Stephen Hawking haben kann? Der ist zwar nicht mehr ganz so quirlig und beweglich wie der Spinnenmann, bringt Felicity Jones aber dafür zahlreiche Award-Nominierungen ein, unter anderem für den Golden Globe und den Oscar. In der biografischen Drama-Verfilmung Die Entdeckung der Unendlichkeit wird das Leben des Physikers Stephen Hawking sowie dessen Liebe zu der Kunststudentin und späteren Ehefrau Jane Hawkins beleuchtet. Was einst wie ein traumhaftes Märchen begann, endet bekanntermaßen für Stephen Hawking aufgrund seiner ALS-Erkrankung (Störung im motorischen Nervensystem) mit fast völliger Unbeweglichkeit im Rollstuhl. Und dennoch meistert der Herr der schwarzen Löcher sein Leben in einer Form, wie man es von einem Menschen mit solch einer Erkrankung nie für möglich halten würde. Das Ehepaar Hawkins bekommt zwischen 1967 und 1979 sogar drei Kinder, trotzdem hält die Geschichte kein Happy End bereit, wenngleich es im Film wie auch im richtigen Leben der Beiden zu einem versöhnlichen Ende kommt. Stephen Hawking wird in Die Entdeckung der Unendlichkeit von dem britischen Schauspieler Eddie Redmayne (The Danish Girl, Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind) gespielt, in der Rolle von dessen Frau Jane Hawkins brilliert Felicity Jones. Die zwei Hauptdarsteller gehen in ihren Rollen derart auf, dass sie am Ende beide für einen Oscar nominiert werden. Am Ende darf zwar nur Eddie Redmayne den begehrten Goldjungen in Empfang nehmen, trotzdem stellt das Drama Die Entdeckung der Unendlichkeit für Felicity Jones den bislang größten Höhepunkt in ihrer rund zwanzigjährigen Filmkarriere.   

In der Zeit nach Stephen Hawking widmet sich Felicity Jones vorrangig dem Genre Thriller. Mitunter übernimmt sie die weiblichen Hauptrollen in dem Gerichts-Thriller True Story – Spiel um Macht (2015; mit Jonah Hill, James Franco und Robert John Burke) sowie in dem in Köln gedrehten deutsch-britisch-US-amerikanischen Actionthriller Collide (2016; mit Nicholas Hoult, Anthony Hopkins und Ben Kingsley). Mit dem spanisch-britisch-US-amerikanischen Fantasy Sieben Minuten nach Mitternacht (2016; mit Lewis MacDougall, Sigourney Weaver und Liam Neeson) kann Felicity Jones als schwer kranke und alleinerziehende Mutter außerdem einen Nummer-1-Hit in den Kino-Charts landen – wenn auch nicht in ihrer Heimat, sondern in Spanien.

Felicity Jones als Blockbuster-Star in „Inferno“ und „Rogue One: A Star Wars Story“

Einen fast weltweiten Nummer-1-Hit landet Felicity Jones mit der neuesten Dan-Brown-Verfilmung Inferno (2016; mit Omar Sy, Ben Foster und Irrfan Khan). Darin hat der Symbologe Professor Robert Landgon (Tom Hanks; The Da Vinci Code – Sakrileg, Illuminati) seine Erinnerung an die letzten Tage verloren. Felicity Jones als Ärztin Dr. Sienna Brooks hilft Robert Landgon zunächst dabei, seine Erinnerung wieder zu bekommen, was auch gelingt. Doch weil man mit Wissen oft gefährlicher lebt als ohne, steht sie ihm auch noch gegen die anschließenden Verfolger bei, die den Professor um die halbe Welt jagen. 

Ein noch größeres Abenteuer wartet auf Felicity Jones in dem neuen Star-Wars-Abenteuer Rogue One: A Star Wars Story (2016; mit Diego Luna, Ben Mendelsohn und Donnie Yen). Darin spielt die Britin eine Herumtreiberin namens Jyn Erso mit einer beachtlich dicken Strafakte beim Imperium, die sich schließlich den Rebellen anschließt, um genau jenes Imperium zu bekämpfen. Der Kampf gilt jedoch weniger Jyn’s Strafakte, sondern vielmehr dem gerade erbauten Todesstern, der kurz vor seiner Fertigstellung steht. Besonders brisant dabei ist, das Jyn’s Vater Galen Erso (Mads Mikkelsen; James Bond 007 – Casino Royale, Doctor Strange) den Todesstern einst mitentwickelte. Die Geschichte klingt irgendwie verdächtig vertraut, was daran liegen mag, das Rogue One: A Star Wars Story seine Handlung zwischen den Episoden III und IV der Star-Wars-Saga aufnimmt. Bei der Besetzung der Hauptrolle setzt sich Felicity Jones übrigens gegen Rooney Mara (Verblendung, Carol) und Tatiana Maslany (Die Tore der Welt, TV-Serie Orphan Black) durch – ein weiterer Beweis dafür, dass die Britin aus Hollywood nicht mehr wegzudenken ist.

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