Star Wars: Das Erwachen der Macht

Star Wars: The Force Awakens

  • USA
  • ,
  • 134 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
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  • Inhalt
  • Unsere Meinung

Drei Jahrzehnte sind seit dem Tod von Darth Vader und dem Untergang des Imperiums vergangen. Doch eine neue Bedrohung bahnt sich an, als mit der Ersten Ordnung erneut eine diktatorische Organisation nach der vollkommenen Macht in der Galaxis strebt. Davon bekommt die junge Rey (Daisy Ridley) zunächst nichts mit. Sie verbringt ihre Tage damit, auf dem tristen Wüstenplanet Jakku nach Schrott zu suchen und diesen zu verkaufen.

Eines Tages lernt sie Finn (John Boyega) kennen, einen ehemaligen Stormtrooper, der, von den brutalen Untaten der Ersten Ordnung abgeschreckt, Fahnenflucht begangen und dabei noch den gefangenen Rebellen-Piloten Poe Dameron (Oscar Isaac, Der Mann, der niemals lebte) befreit hat.

Wiedersehen mit alten Helden

Finn, Poe und Rey geraten ins Visier des finsteren Kylo Ren (Adam Driver, Sieben verdammt lange Tage), der die Mission zu Ende bringen möchte, die Darth Vader einst begann. Auf ihrer Flucht gerät das Trio mitten in den Kampf zwischen Erster Ordnung und dem Widerstand, Seite an Seite mit den legendären Helden Han Solo (Harrison Ford) und Generalin Leia (Carrie Fisher, Star Wars - Rückkehr der Jedi-Ritter). Doch nur einer kann den Frieden in der Galaxis wahren, der verschollene Luke Skywalker (Mark Hamill, Star Wars - Eine neue Hoffnung).

Rechte: Lucasfilm

Es gibt wohl kaum einen Film der letzten Jahre, der mit solch einer Sehnsucht erwartet wurde, wie Star Wars – Das Erwachen der Macht. Entsprechend groß war auch der Druck auf Regisseur J.J. Abrams, der sich nun rühmen darf, der erste und einzige Regisseur zu sein, der sowohl einen Star Wars-, als auch einen Star Trek Film verantwortete. Nach der Nachricht, dass sich Disney die Rechte am Star Wars Franchise gesichert und weitere Episoden angekündigt hat, befürchteten die meisten Hardcore-Star-Wars-Fans das Schlimmste. Doch ihre Befürchtungen sollten sich glücklicherweise nicht bewahrheiten.

Alte Freunde und neue Helden

Im Vergleich zu den aalglatten Prequels, die mit den ach so geliebten Episoden 4 bis 6 nicht wirklich viel gemein hatten, gelingt es Abrams, wieder so etwas wie nostalgische Gefühle beim Zuschauer zu erwecken. Zugegebenermaßen ist Star Wars – Das Erwachen der Macht ein gefühltes Remake des ersten Films Star Wars – Eine neue Hoffnung aus dem Jahr 1977, doch damit macht Abrams es genau richtig. Er bindet die Helden der Original-Trilogie um Han Solo, Leia und Chewbacca ein, um damit die alten Fans der Saga zu erfreuen und einen Bogen zu Star Wars: Rückkehr der Jedi-Ritter zu spannen. Damit nimmt er auch den Druck von den neuen Helden um Rey und Finn, die er geschickt einführt, Sympathien wachsen und ihre Charaktere langsam reifen lässt, für die Aufgaben, die in den nächsten Filmen noch kommen mögen.

Wie schon in der ersten Trilogie besann man sich darauf, die Hauptcharaktere mit eher unbekannten Schauspielern zu besetzen. Mit Daisy Ridley als Rey und John Boyega als Finn wurde extrem gut gecastet, frische Gesichter mit einem guten Spiel. Der Star bei Star Wars war ja auch schon immer der Film selbst, große Namen wie Leonardo Di Caprio oder Jennifer Lawrence hätten sicherlich nicht so gut funktioniert. Lediglich Adam Driver als neuer Bösewicht Kylo Ren, kommt nicht ganz so unbeschwert rüber. Aber wen wundert’s, wenn man in die Fußstapfen des vielleicht fiesesten Bösewichts der Filmgeschichte treten muss.

Druck standgehalten und Erwartungen erfüllt

Setzte Star Wars: Eine neue Hoffnung vor knapp vier Jahrzehnten noch neue technische Standards, so schwimmt er mittlerweile im Gros der CGI-Blockbuster mit. Zu sehr hat sich die Filmtechnik in den letzten Jahren entwickelt, um noch einen plötzlichen Quantensprung zu erreichen. Aber trotz allem ist Star Wars – Das Erwachen der Macht in allen Bereichen ganz großes Kino. Tricktechnisch aller erste Sahne und auch schauspielerisch mit großartigen Leistungen.

J.J. Abrams konnte dem immensen Druck standhalten und liefert mit der siebten Episode der Star-Wars-Saga ein Kunstwerk ab, das für die letzten drei Prequels mehr als entschädigt und Lust auf weitere Episoden macht.

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