Serena

Serena

  • USA
  • ,
  • 105 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
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  • Inhalt
  • Unsere Meinung
SERENA

Als der clevere Geschäftsmann George Pemberton (Bradley Cooper) die bildschöne Serena (Jennifer Lawrence) erblickt, ist ihm sofort klar - diese Frau muss er heiraten. In den endlosen Wäldern von North Carolina versucht das junge Ehepaar ein Holzfäller-Imperium aufzubauen - keine leichte Aufgabe mitten in der großen Depression der 1930er Jahre. Dabei erarbeitet sich Serena mit ihrer forschen Art auch den Respekt der überwiegend männlichen Arbeiterschaft.

Der tiefe Fall

Doch die vermeintliche Idylle bekommt schon bald die ersten Risse. Ihre skrupellosen Geschäftsmethoden, bei denen sie auch vor Bestechung, Betrug und sogar Mord nicht zurückschrecken, ruft die Justiz in Form des Sheriffs McDowell (Toby Jones, Kaltes Blut - Auf den Spuren von Truman Capote) auf den Plan. Zusätzlich erfährt Serena nach einer Fehlgeburt, dass sie unfruchtbar ist. Dadurch verwandelt sich ihre Abneigung gegenüber Georges früherer Geliebten Rachel (Ana Ularu, Anaconda: Trail of Blood), mit der er sogar ein Kind hat, zunehmend in glühenden Hass. Hinter dem Rücken ihres Mannes fasst sie zusammen mit ihrem Handlanger Galloway (Rhys Ifans, The Amazing Spider-Man) einen schrecklichen Plan...

Rechte: Studiocanal GmbH

In der Verfilmung des Bestsellers von Ron Rash sollte ursprünglich Angelina Jolie die titelgebende Hauptrolle spielen. Schließlich konnte jedoch Jennifer Lawrence den Part ergattern. Prompt schlug sie der dänischen Regisseurin Susanne Bier (Things we lost in the fire) als Leinwandpartner Bradley Cooper vor, mit dem sie bereits in den Filmen Silver Linings und American Hustle zusammengearbeitet hatte.

Charismatisch und unsympathisch

Zusammen verströmen die beiden auch bei dritten Mal erneut knisternde Leinwandchemie. Das ist auch gut so. Denn es fällt schwer, den von ihnen gespielten Figuren etwas Positives abzugewinnen, sind doch beide eiskalte Opportunisten. Trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - sind sowohl Serena als auch George faszinierende Charaktere, deren unausweichliche Selbstzerstörung beim Zuschauer einen hypnotischen Sog erzeugt. Zusätzlich fängt Bier die Wildheit der nordamerikanischen Wälder in beeindruckenden Bildern ein. Auch wenn einen die Tragik des Geschehens letztendlich eher kalt lässt, ist Serena ein kunstvolles Melodram alter Schule mit grandiosen Schauspielleistungen.

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