Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald

  • Großbritannien, USA
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  • 134 Minuten,
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  • Unsere Meinung
Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen
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Der sympathische Zauber-Nerd Newt Scamander (Eddie Redmayne) wird trotz eines Ausreiseverbots von Zauberlegende Professor Dumbledore (Jude Law) gebeten, nach Paris zu reisen, um den Obscurus Credence (Ezra Miller) aufzufinden. Dieser versucht nämlich verzweifelt seine wahren Eltern zu finden. Da seine Macht jedoch eine große Gefahr für sich und seine Umgebung darstellt, wollen ihn Scamander und Dumbledore in Sicherheit bringen. Erst recht, da dem gefürchteten schwarzen Magier Gellert Grindelwald (Johnny Depp) die Flucht gelungen ist. Er macht sich in seiner wiedergewonnenen Freiheit ebenfalls auf die Suche nach Credence. Nebenbei versucht Grindelwald auch noch eine Revolution unter den Zauberern ins Leben zu rufen, bei der die Zauberer als herrschende Rasse über die Erde bestimmen sollen. 

Rechte: TM & © Warner Bros. Entertainment, Harry Potter Publishing Rights © J.K.R.

Die Fortsetzung des magischen Abenteuers um Newt und seine Freunde ist deutlich düsterer als noch der erste Teil. Über dem charmanten Paris Ende der 20er Jahre schwebt nicht nur die Gefahr durch Grindelwald, sondern auch das Wissen um den zweiten Weltkrieg wirft seinen dunklen Schatten voraus. Es ist kein Wunder, dass die Geschichte um Grindelwalds Machtphantasien zeitgleich zur nationalsozialistischen Bewegung in Deutschland stattfindet. Grindelwalds Verbrechen ist absolut kein schlechter Film und immer wieder blitzt die geliebte Magie des Harry Potter Universums und das Genie von Joanne K. Rowling auf, die die Zaubergeschichten so beliebt machen.

Das Problem des Films ist, dass Rowling den Film leider etwas überlastet. In einem Roman wäre das kein Problem gewesen, aber hier sind das ein bis zwei Handlungsstränge zu viel. Zumal manche dramatischen Aspekte, insbesondere in Bezug auf die romantischen Aspekte zwischen den Figuren Newt und Tina oder Jacob und Queenie einfach nur dazu dienen um möglichst dramatische Auseinandersetzungen in den Film zu bekommen, die den Figuren – besonders den weiblichen Charakteren – eigentlich komplett widersprechen. Das wirkt zu gewollt und macht auch nur bedingt Sinn.

Das überraschende Ende macht dennoch Lust auf mehr. Und auch die durchgehend hervorragenden Schauspieler und grandiosen Spezialeffekte machen einfach riesigen Spaß und den Film nicht nur für eingefleischte Fans sehr empfehlenswert.  

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