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Der alternde Junggeselle Seligman (Stellan Skarsgard, Good Will Hunting, Verblendung) entdeckt an einem eisigen Wintertag in einer Seitenstraße eine am Boden liegende Frau. Joe (Charlotte Gainsburg, Antichrist, 21 Gramm) wurde brutal zusammengeschlagen, will aber nicht ins Krankenhaus.

Lebensgeschichte in mehreren Episoden

So nimmt Seligman die etwa Fünfzigjährige mit nach Hause und versorgt ihre Wunden. Dabei kommen die beiden ins Gespräch und Joe erzählt ihrem Helfer ihre Lebensgeschichte. Diese ist vor allem geprägt von einem: dem ständigen Verlangen nach Sex.

Ständiges Verlangen nach Sex

In mehreren Episoden werden via Rückblenden die sexuellen Eskapaden von Joe (als junge Frau verkörpert von Schauspiel-Debütantin Stacy Martin) gezeigt. Schon in jungen Jahren merkt die Frau, dass sie anders als die anderen ist und ihr ständiger Hunger nach Sex kaum zu bändigen ist.

Rechte: Tele München

Mit Nymphomaniac Volume 1 und Nymphomaniac Volume 2 wird Regisseur Lars von Trier (Antichrist, Melancholia) seinem Ruf als Enfant Terrible des Kinos einmal mehr gerecht. Die auf zwei Teile angelegte Charakterstudie über die Nymphomanin Joe sorgte bereits vor ihrem Erscheinen für jede Menge Aufsehen, vor allem wegen der im Film explizit dargestellten Sexszenen.

Echte Sexszenen

Die beiden Nymphomaniac-Teile zeigen in der Tat alles, hier sind die Sexszenen eindeutig echt, wofür auch Pornodarsteller als Film-Doubles sorgten. Doch trotzdem ist der Streifen kein Porno mit ein bisschen Handlung, Lust wird hier kaum einer der Zuschauer verspüren. Vielmehr ist Nymphomaniac ein unkonventionell erzähltes Psychodrama über das Leben einer Frau, das von deren Sexsucht geprägt ist.

Spielfreudige und berühmte Darsteller

Getragen wird der Film von einem spielfreudigen Schauspielensemble, neben den Hauptdarstellern Starsgard, Gainsburg und Martin haben auch noch Hollywood-Topstars wie Uma Thurman (Pulp Fiction, Kill Bill), Shia LaBoeuf (Transformers, Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels), Willem Dafoe (Spider-Man, Grand Budapest Hotel) und Christian Slater (Der Name der Rose, Interview mit einem Vampir) tragende Rollen.

Keine leichte Kost

Der Cast und von Triers wie immer sehr unkonventionelle Inszenierung sorgen für einen richtig guten, aber schwer verdaulichen Film. Leichte Kost oder einen Sexfilm mit berühmten Darstellern sollten die Zuschauer auf keinen Fall erwarten.

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