Monsieur Claude und seine Töchter

Qu'est-ce qu'on a fait au Bon Dieu?

  • Frankreich
  • ,
  • 93 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Französisch
Darsteller:
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  • Inhalt
  • Unsere Meinung
Monsieur Claude und seine Töchter

Claude (Christian Clavier, Asterix & Obelix gegen Caesar) und Marie Verneuil (Chantal Lauby; Portugal, mon amour) sind ein konservatives und streng katholisches Ehepaar aus der französischen Provinz.

Vier Töchter und ein Wunsch

Der ganze Stolz der beiden sind ihre vier inzwischen erwachsenen Töchter Ségolène (Emilie Caen, Ziemlich beste Freunde), Isabelle (Frédérique Bel, Mathilde - Eine große Liebe), Odile (Julia Piaton, Ziemlich dickste Freundinnen) und Laure (Elodie Fontan, TV-Serie Clem). Claude und Marie wünschen sich für ihre Kinder anständige Männer, am besten waschechte katholische Franzosen.

Multikulti statt streng katholisch

Als Isabelle den Muslimen Rachid (Medi Sadoun, Mea Culpa - Im Auge des Verbrechens), Odile den Juden David (Ary Abittan, Coco) und Ségolène den Chinesen Chao (Frédéric Chau, Lucy) ehelichen wollen, ist der Schock bei ihren Eltern groß. Wenigstens die jüngste Tochter Laure hat sich in einen Katholiken verliebt, doch auch er entspricht überhaupt nicht den Vorstellungen von Claude und Marie.

Rechte: Neue Versionen

Monsieur Claude und seine Töchter behandelt das ernste und schwierige Thema des unterschwellig grassierenden Rassismus in der Gesellschaft mit ganz viel Humor. Regisseur Philippe de Chauveron (Die Vollpfosten - Never Change a Losing Team, Les Vacances de Ducobu) lässt dabei bewusst kein Klischee aus und teilt jenseits jeglicher Political Correctness kräftig aus.

Spiel mit den Klischees

Der nette Chinese, der über Hunde im Essen Witze macht, der jüdische Geschäftsmann und der Araber, der Juden hasst und umgekehrt - bei Monsieur Claude und seine Töchter sind fast alle Stereotypen vertreten und eines haben die meisten Gemeinsam: Vorurteile und rassistische Tendenzen. Das ist eigentlich traurig, de Chauveron nimmt es in seinem Film trotzdem ständig auf die Schippe und sorgt so für jede Menge Heiterkeit.

Der Überaschungs-Hit des Jahres

Und das kommt bei den Zuschauern gut an. Die Komödie war in ihrem Heimatland Frankreich der erfolgreichste Kinofilm seit Jahren und auch in Deutschland lockte Monsieur Claude und seine Töchter mit rund 3,5 Millionen Besuchern 2014 bislang die meisten Menschen ins Kino. Die schwarze Familienkomödie ist also ein echter Überraschungs-Hit und das zu Recht - es macht einfach nur Spaß, den Film anzuschauen und sich von den zahlreichen politisch unkorrekten Gags unterhalten zu lassen.

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