Maps to the Stars

Maps to the Stars

  • USA, Kanada
  • ,
  • 107 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
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  • Inhalt
  • Unsere Meinung
Maps to the stars

Frisch aus einer psychiatrischen Klinik in Florida entlassen, steigt die von Brandnarben gezeichnete Agatha (Mia Wasikowska, Jane Eyre) in den nächsten Bus nach L.A. Dort fängt sie schon bald einen Job als Assistentin der einst gefeierten Schauspielerin Havana Segrand (Julianne Moore, Crazy, Stupid, Love) an und beginnt eine Affäre mit dem Limousinenchauffeur Jerome (Robert Pattinson, Remember Me). Havana versucht derweil verzweifelt, ihre ins Stocken geratene Karriere mit der Hauptrolle im Remake von "Stolen Water" wieder anzukurbeln. Das Original machte vor fünfzig Jahren schon ihre Mutter (Sarah Gadon, Dracula Untold) weltberühmt. Prompt wird Havana von ihrem Geist heimgesucht - denn die Leinwandgöttin misshandelte ihre Tochter als Kind.

Verfolgt von der Vergangenheit

Verzweifelt sucht Havana den erfolgreichen TV-Psychologen Dr. Stafford Weiss (John Cusack, Identität) auf. In dessen Familie ist jedoch auch einiges im Argen. Sein Sohn, der drogensüchtige Kinderstar Benjie (Evan Bird), leidet ebenfalls an geisterhaften Halluzinationen, die seine ohnehin von Skandalen geprägte Karriere bedrohen. Seine Psychosen sind auf ein Trauma in seiner Vergangenheit zurückzuführen: Seine ältere Schwester versuchte nämlich, das Haus der Familie niederzubrennen. Weder Havana noch Weiss ahnen dabei, dass Agatha diese Brandstifterin ist. Als sich die Wege aller Beteiligten schließlich kreuzen, bahnt sich eine Tragödie an.

Rechte: MFA+ FilmDistribution e.K.

Die glitzernde Scheinwelt von Hollywood und ihre versteckten Abgründe sind immer wieder ein dankbares Filmthema. So überrascht es nicht, dass mit Maps to the Stars nun auch David Cronenberg (Tödliche Versprechen) eine Satire auf die Kinometropole gedreht hat. Schließlich schiffte der Kult-Regisseur mit seinen Filmen schon immer durch die Untiefen der menschlichen Psyche. In Maps to the Stars zeigt der Kanadier nun trotz gleißender Hochglanzbilder die düstere Kehrseite von Ruhm und Reichtum.

Pechschwarzer Humor

Dass die Satire weniger ernst daher kommt als die vorherigen Filme Cronenbergs, ist vor allem den bissigen Dialogen und dem schwarzen Humor des Drehbuchs von Bruce Wagner (Wild Palms) zu verdanken. Darüber hinaus lebt der Film von dem geballten Talent der Besetzung, allen voran Julianne Moore. Sie liefert ein schonungsloses Porträt eines alternden, ruhmsüchtigen Hollywoodstarlets ab und erhielt dafür die Goldene Palme in Cannes. Aber auch Shooting Star Mia Wasikowska als entstellte Femme Fatale, Evan Bird als verzogener Teeniestar und John Cusack als schmieriger Psychologe machen den Film überaus sehenswert. Da ist es zu verschmerzen, dass die Satire in der zweiten Hälfte etwas an Biss verliert. 

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