Man lernt nie aus

The Intern

  • USA
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  • 123 Minuten,
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Man lernt nie aus

Als Ben Whittaker (Oscar-Gewinner  Robert De Niro) seinen Job als Praktikant bei einer erfolgreichen Mode-Website antritt, staunt die junge Gründerin und Chefin Jules Ostin (Oscar-Gewinnerin Anne Hathaway) nicht schlecht – denn Ben ist 70 und damit älter als das Internet. Anfangs wird der rüstige Rentner von seinen Kollegen, die größtenteils seine Enkel sein könnten, noch belächelt.

Vom Praktikanten zum besten Freund

Durch seinen Charme und sein warmherziges Wesen wird er jedoch sehr schnell ins Herz geschlossen. Jules, in ihrer noch ungewohnten Rolle als Geschäftsführerin häufig überfordert, wundert sich zunächst über ihren Senior-Praktikanten. Mit der Zeit kommen sich die beiden aber näher und Ben wird für Jules eine wichtige Stütze und ein guter Freund, auf den sie nicht mehr verzichten möchte.

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Ein Rentner inmitten eines Internet Start-up? Viele erwarten sicherlich einen unbeholfenen Greis, der zwischen all den hippen, jungen Menschen verzweifelt am Laptop den Knopf zum Einschalten sucht. Glücklicherweise hat sich Man lernt nie aus Regisseurin Nancy Meyers (Liebe braucht keine Ferien) dafür entschieden, einen ganz anderen Weg einzuschlagen. Robert De Niro ist als 70-jähriger Ben zwar nicht der IT-Oberchecker, aber dann doch nicht so unwissend, wie man sich allgemein die Ü65-Generation vorstellt und hat alsbald auch sein eigenes Facebook-Profil.

De Niro zeigt erneut seine schauspielerische Bandbreite

In Man lernt nie aus zeigt De Niro erneut seine schauspielerische Bandbreite. Er hat eben nicht nur den heißblütigen Boxer, den kaltblütigen Mafioso oder den knorrigen, übelgelaunten Ex-CIA-Agent und Schwiegervater drauf, sondern auch den charmanten, warmherzigen Alten, der sich mit unbedingtem Willen und der Erfahrung seines Arbeitslebens in der jungen, modernen Welt der Start-ups zurechtfindet (und mal ehrlich, De Niro könnte die Gelben Seiten verfilmen und es würde ein Blockbuster werden).

Hathaway ursprünglich nur dritte Wahl

Die Rolle der jungen Geschäftsführerin oder CEO, wie es heute so modern heißt, sollte ursprünglich von Tina Fey (Date Night) besetzt werden. Nach einem Wechsel des Produktionsstudios war zunächst Reese Witherspoon angedacht, die aus Termingründen jedoch absagen musste und somit war Anne Hathaway an Bord.  Sie spielt Jules als dynamische, kontrollversessene aber auch total überforderte junge Geschäftsführerin, die nach Außen keinerlei Anzeichen erkennen lässt, dass ihr sowohl beruflich als auch privat ziemlich vieles über den Kopf wächst.

Kritik an moderne Weicheier-Generation

Freundschaft zwischen Jung und Alt ist nichts neues. In Man lernt nie aus kommt aber hinzu, dass der Praktikant der Ältere und die Chefin die Jüngere der beiden ist - doch etwas ungewohnt. Sicherlich, es ist ganz nett, die wachsende Beziehung zwischen De Niro und Hathaway zu verfolgen, aber sie nimmt dann doch ein bisschen zu viel Raum ein. Viel lieber hätte man noch mehr davon gesehen, wie sich der alte Hase De Niro in der Welt des Internets behauptet. Amüsant auch, vor allem für die ältere Generation, wie die verweichlichte, an echten Männern mangelnde Hipster-Generation immer wieder mal durch kleine Spitzen ihr Fett wegbekommt.

Wenn Prakti.com gefallen hat, dann ist Man lernt nie aus ein absolutes Muss.

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