Mad Max: Fury Road

Mad Max: Fury Road

  • Australien, USA
  • ,
  • 121 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
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  • Inhalt
  • Unsere Meinung

Ein Mann steht einsam in einer postapokalyptischen Wüstenlandschaft, neben ihm sein staubiges Auto: Er heißt Max Rockatansky (Tom Hardy, No Turning Back, Bronson), Spitzname Mad Max. Der Moment relativen Friedens ist jedoch nur kurz: Plötzlich sind die War Boys hinter ihm her. Die Banditen schaffen es, Max einzufangen und in ihre aus Stein gehauene Festung zu bringen, die Zitadelle. Dort herrscht der tyrannische Immortan Joe (Hugh-Keays Byrne) über seine durch Verstrahlung gezeichneten Untertanen und wird von den War Boys wie ein Gott verehrt.

Eine Frau sieht Rot

Nach einem missglückten Fluchtversuch wird Max als Universal-Blutspender gebrandmarkt und an das Auto des kränklichen War Boys Nux (Nicholas Hoult, Young Ones, Jack and the Giants) gekettet. Derweil entführt die resolute Furiosa (Charlize Theron), eine Anführerin der War Boys, überraschend einen Sattelschlepper mitsamt den versklavten Frauen aus Immortan Joes Harem (u.a. Rosie Huntington-Whitely, Transformers 3). Die War Boys, unter ihnen Nux mit Max im Schlepptau, nehmen die Verfolgung auf. Nachdem Max sich befreien kann, schließt sich der Einzelgänger widerwillig der guten Sache von Furiosa an. Doch die Horden von Immortan Joe sind ihnen dicht auf den Fersen…

Rechte: TM & © Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved.

Ganze 30 Jahre dauerte es, bis der australische Regisseur George Miller (Mad Max) den vierten Teil seiner legendären Filmreihe über den Straßenkrieger Mad Max realisieren konnte. In dieser Zeit sprang nicht nur Mel Gibson ab, der Max in den vorherigen drei Filmen gespielt hatte, die Produktion wurde auch von Australien nach Namibia verlegt.

Anschlag auf die Sinne

Das Ergebnis war die Mühe wert. Mit einem Stakkato von wahnwitzigen Bildern, atemloser Action und halsbrecherischen Stunts wird der Zuschauer beinahe pausenlos bombardiert. Dabei ist dieser Sturm an Eindrücken aber nie verwirrend oder anstrengend. Denn Miller versteht es meisterhaft, immer wieder Ordnung in das Chaos zu bringen und lässt dabei scheinbar mühelos sämtliche Actionfilmkonkurrenten im Staub zurück. Auch die bizarre, geradlinige Endzeit-Story, deren Figuren sich teilweise nur grunzend oder gestikulierend verständigen, überrascht immer wieder mit leisen und tiefgründigen Tönen. Dabei stiehlt Charlize Theron als Furiosa dem eigentlichen Titelheld fast die Show, so spektakulär ist ihre Schauspielleistung. Nach dem überragenden Kino-Erfolg von Mad Max: Fury Road sind weitere Filme mit Tom Hardy geplant – hoffentlich nicht erst in 30 Jahren.

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