London has Fallen

  • USA
  • ,
  • 95 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
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  • Inhalt
  • Unsere Meinung
London has Fallen

Nachdem der britische Premierminister unter höchst mysteriösen Umständen verstorben ist, versammelt sich alles was politischen Rang und Namen hat in London, um der Beerdigung beizuwohnen. Neben vielen anderen führenden Staatsoberhäuptern der Welt, erscheint auch der US-amerikanische Präsident Ben Asher (Aaron Eckhart, The Core) zur Trauerfeier, in Begleitung seines kompetenten Leibwächters, Agent Mike Banning (Gerard Butler). Butler hatte wenige Monate zuvor im Alleingang nicht nur Ashers Sohn, sondern auch den Präsidenten selbst und viele Zivilisten gerettet, als er bei einem Terroranschlag im Weißen Haus kühlen Kopf bewahrt und heldenhaft gekämpft hatte.

Kampf dem Terror!

Auch diesmal wird Bannings Mut auf die Probe gestellt: Wieder einmal will eine terroristische Organisation die westliche Welt ins Verderben stürzen und schreckt auch vor mehrfachem Mord nicht zurück. London wird zum Ziel der akkurat geplanten Anschläge und Banning weiß, auch Präsident Asher steht auf der Abschussliste, und zwar ganz oben. Ohne den Plan der Verbrecher zu kennen und ohne selbst zu wissen, was er tut, taucht Banning mit dem Präsidenten unter und bekommt dabei Hilfe von einer MI6-Agentin (Charlotte Riley, Im Herzen der See) und dem Vizepräsidenten, Allan Trumbull (Morgan Freeman, Die Verurteilten), der die Verhandlungen mit dem Anführer (Alon Aboutboul) der Terroristen aufnimmt und dabei erkennen muss, dass nicht nur das Schicksal von London, sondern das Schicksal der ganzen Welt auf dem Spiel steht!

Rechte: 2015 LHF PRODUCTIONS, INC. ALL RIGHTS RESERVED / 2016 UNIVERSUM FILM GMBH

Wie schon der erste Teil Olympus has fallen fällt auch der Nachfolger, der nicht in Washington D.C., sondern in Großbritanniens Hauptstadt London spielt, sehr action- und effektlastig aus. Nichtsdestotrotz bietet der Film wegen seines sympathischen Protagonisten, der wendungsreichen, spannenden Handlung und der gut eingesetzten Thrillerelemente gute Unterhaltung und packendes Actionkino. Im Vergleich mit dem ersten Teil ist vor allem die hintergründige Anspielung auf aktuelle politische Geschehnisse positiv hervorzuheben, das Verlegen der Handlung aus dem Weißen Haus (einem einzigen Gebäudekomplex) in eine Metropolregion (nach dem Film weiß man erst einmal, wie viel Zerstörungswut in einer Weltstadt wie London freigesetzt werden kann) und die noch besser choreografierten und einstudierten Kampfeinlagen. Die Action, vor allem die der Zweikämpfe, fällt nicht mehr so brutal aus wie noch im ersten Teil, wo Regisseur Antoine Fuqua (Southpaw) vor allem im Auge zu behalten hatte, dass mit Roland Emmerichs White House Down ein ganz ähnlicher, vielleicht fulminanterer Actionblockbuster zeitgleich im Kino starten würde.

Sehenswerter Actionstreifen

Dieses Problem der unmittelbaren Konkurrenz hatte London has fallen nicht und büßt vielleicht deshalb auch etwas von der Originalität ein. Nichtsdestotrotz bietet Nachfolgeregisseur Babak Najafi mit seinem Film eine stimmige Story, gut aufgelegte Darsteller, rustikale Action und einen politisch-gesellschaftlich motivierten Unterton, der sich dezent in die ansonsten sehr zielgruppenorientierte Handlung einschleicht.

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