Legend

Legend

  • Großbritannien
  • ,
  • 131 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
Genre:
  • Inhalt
  • Unsere Meinung
Legend

London, 60er Jahre: Die kriminellen Zwillingsbrüder Ronnie und Reggie Kray (Tom Hardy in einer Doppelrolle) sind ruhmreich und erfolgreich in der düsteren Unterwelt der englischen Hauptstadt unterwegs; Skrupellosigkeit, Gewalt und keine Scheu vor schmutzigen Händen bringen die beiden Brüder ganz schnell ganz weit oben.

Doch ihr rasanter Aufstieg zu den wohl berüchtigtsten Gangstern Londons ihrer Zeit wird bedroht durch Ronnies ständige Wutausbrüche – der erst kürzlich aus der Psychiatrie entlassene Zwillingsbruder gefährdet nicht nur das Kray-Imperium, das Reggie so hart geformt und zu Rang und Namen gebracht hat, sondern auch die ganz frische Ehe seines Bruders mit der schönen Frances Shea (Emily Browning, Sucker Punch), die den smarten Gangster vor die Wahl stellt: Sie oder sein wahnsinniger Zwillingsbruder.

Die Hölle bricht los, als Ronnie immer mehr außer Kontrolle gerät und Reggie anfängt zu zweifeln, ob er es überhaupt schaffen kann, das Imperium und seine Ehe zu retten, und noch dazu sein bereits brüchiges Verhältnis zu dem Menschen, der ihn am besten kennt auf der Welt…

Rechte: Studiocanal GmbH

Legend basiert auf dem Leben der Kray-Zwillinge, den beiden berühmtesten Gangstern Englands, welche sich mit Brandstiftung, Raubüberfällen, Schutzgelderpressung und der Bedrohung und Ermordung gefährlicher Gegner einen zweifelhaften Ruf in der Unterwelt Londons erarbeitet hatten. Im Film werden die beiden Gangster von Mad-Max Tom Hardy dargestellt, welcher für seine außergewöhnliche Darstellung mit diversen Preisen geehrt und von Kritikern durchwegs gepriesen wurde.

Und es ist wirklich kaum zu glauben, dass wirklich ein und derselbe Schauspieler die beiden so unterschiedlichen Zwillingsbrüder Ronnie und Reggie spielt; zwei Welten prallen aufeinander, wenn die beiden gleichzeitig auf der Leinwand zu sehen sind.

Keine Biografie, sondern Unterhaltung pur

Während Tom Hardy so nah an Originalen zu bleiben versucht, wie es eben geht, spielt Regisseur Brian Helgeland (Payback – Zahltag) mit ganz anderen Karten: anstatt das Grauen und die Bedrohlichkeit der beiden Brüder festzuhalten, welches sie als gefürchtetste Kriminellen ihrer Zeit ausstrahlten, gelingt es ihm die Zwillinge zu zelebrieren, ohne sie zu glorifizieren. Das organisierte Verbrechen ist brutal und das zeigt der Film – aber eben nur oberflächlich. Der Film belehrt nicht, er unterhält. Er erklärt nicht, sondern zeigt. Was ihm vielleicht an Tiefgang und Authentizität fehlen könnte, machen gelebter Zynismus und Spannung wieder wett. Der als Thriller gedachte Legend ist ein amerikanischer Gangsterfilm, der so durch und durch britisch auf der Leinwand erscheint, dass man nicht anders kann, als sich nach den 130 Minuten ein wenig schlecht zu fühlen, weil man sich so gut unterhalten hat, während man zwei gefährlichen Gangsterbossen bei der Auslebung ihrer kriminellen Natur zuschauen musste (durfte!).

Was den Film neben Darstellung, Inszenierung, Kostüm und Ausstattung zu seiner wirklich sehenswerten und so noch nicht gesehenen Präsenz verhilft, ist die Musik von Carter Burwell (No Country for Old Men). Der Score dominiert mit einschlägigen Themen den Film über lange Sequenzen hin und macht ihn zu einem wirklich außergewöhnlichen Kinoerlebnis.

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