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Scarlett (Perdita Weeks, The Invisible Woman) ist eine junge, übereifrige Archäologiestudentin, die in Paris ein gewagtes Projekt starten will: Mit ihren Freunden George (Ben Feldman, 400 Days), Benji (Edwin Hodge, The Purge: Anarchy), Papillon (François Civil) und Souxie (Marion Lambert) will sie an einen düsteren und gefährlichen Ort, um Nachforschungen über den sagenumwobenen Stein der Weisen anzustellen. Der Nachlass ihres Vaters, der erst vor Kurzem Suizid beging, hinterlässt viele Hinweise und Spuren und sie alle führen an einen Ort: Die Katakomben unter Paris.

Labyrinth des Grauens

Jahrhunderte alt, hunderte Kilometer lang und zu einem Labyrinth verzweigt können die Katakomben für schlecht ausgerüstete oder schlecht informierte Besucher zu einem tödlichen Ausflug geraten. Doch Scarlett hat ja einen Plan und gemeinsam mit ihrer Clique begibt sie sich in die Grüfte der französischen Hauptstadt. Schnell muss sie erkennen, dass selbst ausgestattet mit Licht, Waffen und Kameras der Weg durch die Katakomben zu einem Martyrium gerät – nicht nur tödliche Unfälle dezimieren die Gruppe um Scarlett, sondern böse, heimtückische Kräfte scheinen Jagd auf die Jugendlichen zu machen. Schon bald begreifen sie, dass es kein Entkommen gibt – schon gar nicht vor den eigenen Dämonen und den lange verdrängten Erinnerungen, die die Katakomben zu Tage fördern…

Rechte: Universal Studios Inc. All Rights Reserved.

Katakomben ist der dritte abendfüllende Spielfilm des Regisseurs John Erick Dowdle (No Escape), welcher mit dem Found-Footage-Horror Quarantäne, einem Remake des spanischen Horrorerfolgs [REC] und der erfolgreichen Verfilmung der M.-Night.-Shyamalan-Idee Devil Bekanntheit erlangte.

Auch As Above, So Below (Katakomben) ist ein Film der Found-Footage-Machart, aufgezeichnet von den Protagonisten, mit verwackelten Bildern, langen Unschärfesequenzen und scheinbar authentischem Material. Leider werden die guten Gruselmomente oft von der ungenau getroffenen Atmosphäre zerstört und die großen Lichtblicke des Horrors zerfallen in reißerischen Bildern und überpräsentem Geschrei.

Die Story hinter dem Shaky-Cam-Film ist aber sehr solide: Junge Menschen, die in den unterirdischen Grüften von Paris ihren schlimmsten Erinnerungen und schmerzhaftesten Momenten begegnen und nur einen Ausweg finden, indem sie innere Stärke und Courage beweisen. Mit einigen durchaus sehr gelungenen Schockmomenten und auch einigen wenigen nervenaufreibenden Horrorsequenzen kann Katakomben trotz des schlechten visuellen Stils und der eher mäßigen Machart überzeugen; auch die hauptsächlich völlig unbekannten Darsteller liefern eine gute Performance.

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