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Für den arroganten Gangster Iosef Tarasov (Alfie Allen, Game of Thrones) ist es ein Verbrechen von vielen: Weil er den Sportwagen eines wildfremden Mannes schick findet, überfällt er diesen nachts mit seinen Schlägern, prügelt ihn krankenhausreif und bringt aus reinem Sadismus auch noch seinen Hund um. Was Iosef jedoch nicht weiß: Sein Opfer ist niemand Geringeres als John Wick (Keanu Reeves), ein legendärer Auftragskiller im Ruhestand.

Rache statt Rente

Wick hatte sich seiner Frau zuliebe aus dem blutigen Geschäft zurückgezogen. Als sie an einer Krankheit starb, war der Hund ihr letztes Geschenk an ihn. Kaum wieder auf den Beinen, bewaffnet sich Wick schäumend vor Wut bis an die Zähne. In sein altes Milieu zurückgekehrt, will er nun nur noch eins: Rache nehmen. Als Iosefs Vater, der Gangsterboss Viggo Tarasov (Michael Nyqvist, Verblendung) von der Tat seines Sohns hört, versucht er zunächst, Wick zu beschwichtigen. Als der davon nichts hören will, schickt Tarasov ihm eine Schar an Auftragskillern auf den Hals - darunter auch seinen ehemaligen Mentor Marcus (Willem Dafoe, The Hunter) und Ex-Flamme Ms. Perkins (Adrianne Palicki, Legion).

Rechte: Studiocanal GmbH

Nicht nur seine Filmfigur John Wick verschlägt es wieder in alte Gefilde, auch Keanu Reeves meldet sich mit diesem Actionkracher fulminant in dem Genre zurück, in welchem er mit Matrix und seinen beiden Fortsetzungen seine Spuren hinterließ. Von dieser Science-Fiction-Trilogie kennt Reeves auch die beiden Regie-Debütanten Chad Stahelski und David Leitch: Die beiden fungierten bei den Filmen nämlich als seine Stunt-Doubles.

Actiontanz ohne Schnörkel

Dass sie ihr Metier verstehen, sieht man dem Film dann auch an. Dieser ist im Grunde eine Aneinanderreihung von perfekt choreografierten Kampfsequenzen, die nur so sprühen vor cleveren visuellen Einfällen. Durch das Zentrum dieses Kugelhagels gleitet Keanu Reeves, der als stoisch-zynischer Killer völlig in seinem Element zu sein scheint. Da ist die eigentliche Story fast schon nebensächlich und wird zum Glück auch nicht unnötig aufgeblasen. Darüber hinaus sorgt sparsam aber geschickt platzierter Humor für ironisches Augenzwinkern, was die extreme Brutalität etwas abmildert. So ist John Wick zwar keine Neuerfindung des Actionfilms wie Matrix - aber dafür ein würdiges Action-Comeback für Keanu Reeves.

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