Her

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  • USA
  • ,
  • 125 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
Genre:
  • Inhalt
  • Unsere Meinung

Theodore Twombly (Joaquín Phoenix; Two Lovers, Gladiator) schreibt in seinem Job Liebesbriefe für jene, die ihre Gefühle nicht richtig zum Ausdruck bringen können. Seit der Trennung von seiner Frau Catherine (Rooney Mara; Die Verblendung, The Social Network) hat er Schwierigkeiten, sich wieder zu verlieben. Nicht einmal seiner Nachbarin Amy (Amy Adams; American Hustle; Man of Steel) gelingt es, Theodore Twombly aufzumuntern. Es scheint so, als würde er in Selbstbemitleidung versinken. Doch er ist selbst überrascht, als er Gefühle für Samantha entwickelt.

Eine Stimme zum Verlieben

Eine charmante Stimme reicht für die Liebe - denn Samantha (Stimme: Scarlett Johansson; Iron Man 2, Don Jon - Was Frauen wollen und Männer brauchen) hat sonst nichts anderes. Sie ist ein Betriebssystem, das auf künstlicher Intelligenz basiert. Schnell entstehen aus alltäglichen Updates innige Gespräche zwischen ihr und Theodore Twombly über Emotionen, Gott und die Welt.

Was ist denn schon heutzutage eine normale" Beziehung?

Theodore Twombly ist wie ausgewechselt. Er wirkt glücklich, ausgeglichen und dieses fällt natürlich auch seiner Nachbarin Amy und ihrem Ehemann Charles (Matt Letscher) auf. Er erzählt ihnen von Samantha und sie arrangieren sogar ein Doppel-Date. Doch diese komplizierte Romanze läuft nicht ganz problemlos. Kann ein Betriebssystem mit künstlicher Intelligenz tatsächlich die menschlichen Beziehungen ersetzen?

Rechte: TM & © Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved.

Die Technik erleichtert vor allem unseren Alltag in der Arbeit. Im Regie-Stuhl wagt Spike Jonze (Being John Malkovich, Wo die Wilden Kerle wohnen, Adaption) einen weiteren Schritt in die Zukunft: Betriebssysteme sind nicht mehr reine Programme, sondern können, ebenso wie Menschen, eine Persönlichkeit entwickeln und eigene Gedanken haben. Somit verfügen sie über ein Bewusstsein und da dürfen natürlich die Gefühle ebenso nicht fehlen.

Utopische Affäre

Genau dieses passiert auch den Protagonisten Theodore Twombly, in dieser Sci-Fi-Romanze Her. Da seine Beziehungen im realen Leben gescheitert sind, sehnt er sich nach Aufmerksamkeit und Geborgenheit - diese bekommt er auch von Samantha. Spike Jonze ist es ebenso gelungen, den Zuschauer vergessen zu lassen, dass Samantha keine reale Person ist. Sie klingt charmant, besitzt eine angenehme Stimme und weist menschliche Eigenschaften auf, wie Neugierde und Empathie. Mit diesem futuristischen Thema überzeugt der Musikvideo-Regisseur auch die Kritiker, denn Her hat den Oscar für das beste Drehbuch gewonnen.

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