Harry Potter und der Orden des Phönix

Harry Potter and The Order of the Phoenix

  • Großbritannien, USA
  • ,
  • 138 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
Genre:
  • Inhalt
  • Unsere Meinung
Harry Potter und der Orden des Phönix

Nachdem Harry (Daniel Radcliffe) verkündet hat, dass Er, dessen Name nicht genannt werden darf (Ralph Fiennes), Cedric Diggory (Robert Pattinson) ermordet hat und wieder auf dem Weg zurück zur Macht ist, steht er auf der Abschussliste des Ministeriums. Als zwei Dementoren in Little Whinging auftauchen und Harry sich und seinen Cousin nur mit einem Patronus-Zauber retten kann, droht ihm der Verweis von Hogwarts; er muss zu einer Anhörung im Ministerium.

Das ist der Beginn eines sehr schwierigen Schuljahres für Harry, denn nicht nur, dass das Ministerium eine fiese alte Kröte namens Umbridge (Imelda Staunton) als Professorin für Verteidigung gegen die dunklen Künste nach Hogwarts schickt, nein, viele von Harrys ehemaligen Freunden glauben ihm nicht und während er in der Schule festsitzt und theoretische Verteidigung büffelt, wappnen sich Voldemort und seine Todesser, deren Reihen mit treuen Anhängern aus Askaban aufgefüllt wurden, für einen ersten großen Schlag. Neben mysteriösen Träumen plagen Harry auch noch wirre Gefühle für seine Mitschülerin Cho Chang und das Gefühl, nichts zu wissen und nichts gegen die dunklen Mächte ausrichten zu können, lähmt ihn.

Dumbledores Armee

Doch dann hat Hermine (Emma Watson) einen grandiosen Einfall: Sie gründet die DA, Dumbledores Armee, eine Vereinigung wissbegieriger junger Schüler, die unter Harrys Leitung und Lehre Verteidigung gegen die dunklen Künste lernen sollen. Das will Ministeriumshexe Umbridge natürlich unter allen Umständen verhindern. Doch Harry und seine Freunde lassen sich nicht beirren und schon bald müssen sie das Gelernte in die Tat umsetzen, denn Voldemort hat einen ganz konkreten Plan und für diesen Plan braucht er Harry – und Harry muss einmal mehr seinen Mut unter Beweis stellen, denn diesmal steht alles auf dem Spiel. Gut, dass seine Freunde ihm zur Seite stehen und mit ihm den Kampf gegen das Böse aufnehmen.

Rechte: TM & © Warner Bros. Entertainment, Harry Potter Publishing Rights © J.K.R.

Der Orden des Phönix ist mit 1020 Seiten das längste Buch der Reihe und ist vollgepackt mit großartigen Einblicken in Hogwarts, das Leben der Schüler und Harrys Gefühlswelt. Dieses gigantische Pensum in einen unterhaltsamen, kurzweiligen Film umzusetzen, ist ein schwieriges Unterfangen, dem sich der britische TV-Regisseur David Yates mit Vergnügen gestellt hat.

Herausgekommen ist ein frischer, temporeicher und dynamischer Film, der die Grenze von Gut und Böse in den Mittelpunkt stellt und eine tolle Balance zwischen magischem Schulleben und gefährlichen Mächten außerhalb der Schulmauern herstellt. Mit Imelda Staunton konnte eine großartig fiese und mädchenhafte Dolores Umbridge gefunden werden und Helena Bonham Carter, die für die Rolle der sadistischen Mörderin und Todesserin Nummer Eins Bellatrix Lestrange gecastet wurde, ist eine Augenweide. Ralph Fiennes ist wie zu erwarten unheimlich, fies und grandios in seinem Spiel und die Jungschar rund um die Darsteller Emma Watson, Daniel Radcliffe und Rupert Grint ist erwachsener, reifer und authentischer geworden und läuft, gerade in Sachen Emotion und Teenagerleben zu Höchstleistungen auf.

Das Grande Finale, der Kampf zwischen Todesser und Harry und seinen Freunden im Ministerium hat David Yates visuell überragend inszeniert und lässt bis zum Schluss die Frage offen, wie das ganze wohl ausgehen mag. Gut, dass der talentierte Regisseur für die weiteren Filme der Reihe verpflichtet worden ist, denn er hat seine Sache ausgezeichnet gemacht.

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