Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Harry Potter and the Prisoner of Azkaban

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  • 141 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
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  • Inhalt
  • Unsere Meinung
Harry Potter 3 Cover

Harry (Daniel Radcliffe) hasst nichts mehr als seine Schulferien; besonders dieses Jahr, wo doch seine verhasste Tante Magda (Pam Farris) zu Besuch kommt. Als sie ihn provoziert, zaubert Harry aus Versehen und haut deshalb von zuhause ab. Zum Glück wird er vom Fahrenden Ritter aufgelesen, einem Doppeldeckerbus für gestrandete Hexen und Zauberer, der ihn geradewegs zum Tropfenden Kessel in London bringt – wo der Zaubereiminister, Cornelius Fudge (Robert Hardy), auf ihn wartet. Harry, der mit einem Schulverweis rechnet, wird von Fudge wärmstens empfangen. Er verbringt seine letzten Tage vor Schulbeginn in London mit den ebenfalls angereisten Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson). Bevor es zurück nach Hogwarts geht erfährt Harry vom geflohenen Massenmörder Sirius Black (Gary Oldman), der zwölf Jahre lang im gefürchteten Zaubereigefängnis Askaban untergebracht war und nun auf der Flucht ist.  

Der Diener des Dunklen Lords kehrt zurück

Die Waffen Askabans suchen fieberhaft nach dem Entflohenen und Harry erfährt, wie bösartig die Dementoren genannten Kreaturen sind: Mumifizierte, fliegende Wesen mit der Fähigkeit Glück und Freude aus den Menschen zu saugen. Bei einer Durchsuchung der Waffen im Zug, fällt Harry ihretwegen in Ohnmacht und lernt gleich den neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste kennen: Remus Lupin, der Harry ausbilden möchte. Also startet auch das dritte Jahr Harrys in Hogwarts nicht allzu gut; doch kaum hat ihn der Schulalltag wieder eingeholt, ist er wieder glücklich. Quidditch, Hausaufgaben, abhängen mit seinen Schlafsaalkameraden – Hogwarts ist so heimelig wie Harry es kennt. Doch dann bricht Sirius Black in die Schule ein und ist ganz offensichtlich auf der Suche nach etwas – oder jemandem? Eher als gedacht erfährt Harry, was Sirius Black sucht – und macht sich auf einen Kampf bereit…

Rechte: TM & © Warner Bros. Entertainment, Harry Potter Publishing Rights © J.K.R.

Etwas Besseres als Alfonso Cuarón (Gravity, Children of Men) konnte der Harry-Potter-Reihe nicht passieren; nachdem Chris Columbus den Regiestuhl abgegeben hatte, wurde nach einem Regisseur gesucht, der etwas reifer, etwas außergewöhnlicher inszenierte. Mit Cuarón wurde der richtige für dieses Vorhaben gefunden: Er hält sich viel weniger an die Vorlage als sein Vorgänger, baut aber alle wichtigen Details ein, um den Buchfans gerecht zu werden. Die Welt um Harry ist viel realistischer und akkurater geworden und die Figuren sind ambivalent und authentisch gezeichnet. Mit dem Thema Zeit und Zeitreise ist Teil 3 einer der komplexesten der Reihe; doch auch hier macht sich Cuarón sein gelerntes Handwerk zunutze und inszeniert mit geschickten Kniffen ein ganzes Schuljahr, ohne jemals erwähnen zu müssen, wie spät es ist oder welche Jahreszeit gerade herrscht. Mit Gary Oldman wurde ein namhafter Charakterdarsteller für die komplizierte Rolle des Sirius Black gefunden; neue Figuren finden sich in der bereits vorhandenen Welt perfekt ein und das Leben in Hogwarts hat sich noch nie so nah und real angefühlt wie in Cuaróns Darstellung. Für viele Fans ist Teil 3 mit Abstand der beste Film der Reihe, und trotz seiner Länge ist und bleibt Der Gefangene von Askaban ein Paradebeispiel für gekonnte Fantasyinszenierung.

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