Hannah Arendt

Hannah Arendt

  • Luxemburg, Deutschland, Frankreich, Israel
  • ,
  • 108 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch
Darsteller:
Regie:
Genre:
  • Inhalt
  • Unsere Meinung
Hannah Arendt

Im Mai 1960 spürt der Mossad den untergetauchten SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann in Argentinien auf und entführt ihn nach Israel. Hannah Arendt (Barbara Sukova; Homo Faber, Nacht ohne Morgen) will über den Prozess gegen den Nazi-Verbrecher berichten und reist im April 1961 nach Jerusalem. Ziel ihres Berichts soll es sein, das Handeln der Menschen zu Zeiten des Nationalsozialismus zu verstehen. Zu Hannah Arendts großer Überraschung trifft sie im Gerichtssaal mit Eichmann jedoch nicht auf ein bestialisches Monster, sondern auf einen absolut mittelmäßigen Bürokraten, zu dem seine Taten gar nicht zu passen scheinen. Dieser scheinbare Widerspruch beschäftigt die Publizistin.

Die Banalität des Bösen im NS-Regime

Zurück in ihrer Heimatstadt New York beginnt Hannah Arendt mit umfangreichen Recherchen rund um den Fall und diskutiert viel mit ihrem Mann Heinrich Blücher (Axel Milberg) und Bekannten. Nach zwei Jahren erscheint ab Februar 1963 eine Artikelserie im The New Yorker" unter dem Titel Eichmann in Jerusalem", die einen Skandal nach sich zieht. Hannah Arendts These von der Banalität des Bösen" sorgt weltweit für Empörung und Kritik. 

Rechte: EuroVideo

Realistische Verfilmung der Geschichte von Hannah Arendt

Hannah Arendt ist ein deutscher biografischer Spielfilm von Margarethe von Trotta und beruht auf der wahren Geschichte der politischen Intellektuellen und Publizistin Hannah Arendt. Da ihr Leben eng mit der Geschichte des Nationalsozialismus verbunden ist, beschäftigte sich Hannah Arendt mit der Gewaltausübung in Herrschaftssystemen und vertrat ihre Werte auch kämpferisch gegen Widerstände. Für mehr Realitätsnähe verband die Regisseurin Originalaufnahmen aus dem Jahr 1961 mit nachgedrehten Szenen im ernsten Ton. Hannah Arendt erhielt von der Deutschen Film- und Medienbewertung das Prädikat besonders wertvoll und wurde erhielt beim Bayerischen Filmpreis 2012 den Preis für die beste Darstellerin. Ein im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichneter Film, den man sich nicht entgehen lassen sollte.  

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