• Inhalt
  • Unsere Meinung

Einen Pakt mit dem Teufel abzuschließen hat sich bisher für noch niemanden bezahlt gemacht, und so ist es auch beim Film Ghost Rider mit Nicolas Cage (Duell der Magier, Stadt der Engel) als Hauptdarsteller.

Ghost Rider - und er muss 1000 Seelen für den Teufel sammeln

Johnny Blaze (jung: Matt Long; Mad Men, The Newsroom; alt: Nicolas Cage) ist erst 17 Jahre alt als sich sein Leben für alle Zeit ändert: gemeinsam mit seinem Vater Barton (Brett Cullen; Spiel auf Bewährung, The Dark Knight Rises) betreibt der ambitionierte Motoradfahrer eine Stunt-Show. Als sein alter Herr an Krebs erkrankt, verzweifelt Johnny und geht einen Pakt ein, der sein ganzes Leben ändern wird. Um das Leben seines totkrankten Vaters zu retten erklärt sich Johnny bereit seine Seele an Mephistopheles (Peter Fonda; Easy Rider, Born To Be Wild), den Teufel, zu verkaufen. Der verspricht ihm dafür, den Krebs des Vaters zu heilen. Und wirklich: kurz nach Abschluss des Pakts wird Johnnys Vater wieder kerngesund. Doch der Teufel wäre nicht die Ausgeburt des Bösen, wenn er nicht etwas im Schilde führen würde. Anstatt Johnnys Vater ein langes und glückliches Leben zu bescheren, stirbt dieser noch am selben Tag bei einem Unfall mit dem Motorrad. Um vor dem Teufel zu flüchten stürzt sich Johnny auf sein Motorrad - doch es ist zu spät. Mephistopheles erwischt ihn und erklärt ihm die Spielregeln des Paktes: Johnny muss sich von allem trennen, was er liebt. Dazu zählt nicht nur sein Zuhause, sondern auch seine große Liebe Roxanne (jung: Raquel Alessi; Miss March, Uncle Sam; alt: Eva Mendes; Hitch - der Date Doktor, The Woman).

Viele Jahre vergehen und aus Johnny ist ein waghalsiger Stuntfahrer geworden. Berühmt ist er für seine lebensgefährlichen Sprünge, bei denen ihm niemals auch nur ein Haar gekrümmt wird. Während dieser Zeit taucht seine alte Liebe Roxanne wieder auf. Als Reporterin möchte sie mehr über das Leben und die scheinbare Unverletzbarkeit von Johnny herausfinden. Der wittert seine zweite Chance und möchte Roxanne zurück erobern. Doch wieder sitzt ihm der Teufel im Nacken. Es ist an der Zeit, dass Johnny den Job übernimmt, für den ihn Satan vorgesehen hat: er soll der neue Ghost Rider werden. Als feuriger Ghost Rider muss Johnny nun dem Sohn des Teufels, Blackheart (Wesley Bentley; American Beauty, Die Tribute von Panem), das Handwerk legen.
Die Aufgabe des Ghost Riders ist es letztendlich, 1000 verdammte Seelen aus dem Dorf San Venganza einbringen. Als Ghost Rider kann Johnny all die schlechten Dinge sehen, die die Menschen während ihres Lebens begangen haben. Zugleich fühlt er dabei dann den Schmerz der Opfer und die Seele des Verbrechers wird verbrannt. Doch einfach wird die Erfüllung seines Auftrages nicht, denn Blackheart und sein Gefolge sitzen Johnny alias dem Ghost Rider dicht im Nacken...

Rechte: Sony Pictures Ent.

Comic-Verfilmung werden mit jedem Jahr beliebter, egal ob Hulk, Die Avengers oder Captain America - das Kinopublikum liebt Comic-Helden-Verfilmungen. Auch der Ghost Rider ist ein Comic-Held. Der brennende Motorradfahrer, der Seelen jagt, stammt aus den 70er und 80er Jahren. Gerade zu dieser Zeit waren Comics die mit Horror-Elementen garniert wurden ein absoluter Renner. Dazu gab es dann noch eine gute Portion Western. Genau nach diesem Prinzip funktionierten die Originalcomics von Ghost Rider, und auch beim Film schafft es Regisseur Mark Steven Johnson (Ein verrücktes Paar, Daredevil) das Szenario und die Atmosphäre rund um den gespenstischen Rider auf die Kinoleinwand zu bringen.

Weil er seinem krebskranken Vater Barton (Brett Cullen; Spiel auf Bewährung, The Dark Knight Rises) um alles in der Welt das Leben retten möchte, geht der 17-jährige Johnny Blaze (jung: Matt Long; Mad Men, The Newsroom; alt: Nicolas Cage; Duell der Magier, Stadt der Engel) einen Pakt mit dem Teufel Mephistopheles (Peter Fonda; Easy Rider, Born To Be Wild) ein. Der verspricht ihm, den Krebs des Vaters innerhalb einer Sekunde zu heilen. Dafür verkauft er Satan seine Seele. Doch Johnny hat nicht mit der Hinterhältigkeit des Teufels gerechnet: zwar heilt er den Vater wirklich, doch stirbt dieser noch am selben Tag bei seiner Motorad-Stuntshow. Jahre später ist Johnny ein berühmter und waghalsiger Stuntfahrer, der selbst bei lebensbedrohlichen Manövern niemals auch nur einen Kratzer abbekommt - den durch den Verkauf seiner Seele wurde er unsterblich. Durch den Pakt mit Satan musste Johnny sein bisheriges Leben und alles was er liebte hinter sich lassen, inklusive seiner großen Liebe Roxanne (jung: Raquel Alessi; Miss March, Uncle Sam; alt: Eva Mendes; Hitch - der Date Doktor, The Woman). Doch dann taucht Blackheart (Wesley Bentley; American Beauty, Die Tribute von Panem), der Sohn des Teufels, auf und sammelt ein Gefolge um sich um seinen Vater zu übertrumpfen. Der beschließt deshalb, Johnny als Ghost Rider loszuschicken: als Kopfgeldjäger des Teufels muss der brennende Motoradfahrer jetzt Jagd auf Dämonen und Sünder machen. Sollte er es schaffen Blackheart wieder in die Hölle zu schicken, so ist der Teufel bereit, Johnny seine Seele wieder zurück zu geben...

Nicolas Cage spielt bei Ghost Rider in Bestform

Nicht immer perfekt umgesetzt wurden bei Ghost Rider die Special-Effekts, denn leider ist es gerade der Ghost Rider selbst, der nicht auf ganzer Linie überzeugen kann. So wirkt sein Schädel teilweise mehr wie aus Porzellan und weniger furchteinflößend. Da helfen auch die brennenden Flammen rund um seinen Körper nicht immer - gerade hier hätte die Hauptperson vielleicht noch etwas mehr ausgearbeitet werden können, immerhin soll der Anblick des Ghost Riders erschreckend sein - was er leider nicht ganz schafft. Auch die Kämpfe des Ghost Riders und der Dämonen hätten ruhig an einigen Stellen etwas vertieft werden können, denn der brennende Ghost Rider benötigt teilweise nur wenige Sekunden um sein Gegenüber fertig zu machen. Dass auch die Story hin und wieder etwas hackt dürfte Fans aber nicht stören. Und das beste Argument für den ganzen Film: Schauspieler Nicolas Cage. Für ihn war der Dreh sichtlich eine wahre Freude, denn Cage ist bekennender Comic-Fan und trägt sogar selbst eine Ghost-Rider-Tätowierung (die für die Dreharbeiten an dem Film überschminkt werden musste). Seine Spielfreude und seine innige Liebe zu Comic-Filmen ist den ganzen Film über spürbar und macht so die eine oder andere Kante in Story und Darstellung schnell wieder weg. Und auch die hübsche Eva Mendes sorgt zumindest für einen wahren Augenschmaus bei Ghost Rider.

Außerdem gibt es ein paar Hintergrundinformationen, die den Film dann doch zu einer echt charmanten Comic-Verfilmung machen: so ist es ein guter Gag, dass gerade der ehemalige Easy-Rider-Haudegen Peter Fonda die Rolle des Teufels bei Ghost Rider übernimmt. Bei diesem Film gibt es manche kleinen Einbrüche, die aber absolut verschmerzbar sind. Fans von Comicverfilmungen und alle, die das schauspielerische Talent von Nicolas Cage vergöttern, sollten Ghost Rider auf jeden Fall zumindest einmal gesehen haben.

Ähnliche Videos

Login

Neu bei maxdome?

Kein Abo, keine Vertragsbindung. Über 60.000 Videos im Store einzeln leihen oder kaufen. Auf deinem Fernseher, mobilen Endgerät oder über PC/Mac ansehen.

Bereits Kunde?

Neues Passwort anfordern

Sorry

Schließen