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Lange vor seiner Karriere als "Godfather of Soul" wird James Brown 1933 in ärmsten Verhältnissen geboren. Als er noch ein kleines Kind ist, verlässt ihn seine Mutter Susie (Viola Davis, Um Klassen Besser), um seinem gewalttätigen Vater Joseph (Lennie James, Swelter - Gier. Rache. Erlösung.) zu entkommen. Nachdem dieser ihn ebenfalls im Stich lässt, wächst James bei seiner fürsorglichen Tante Honey (Octavia Spencer, Smashed) in einem Bordell auf. Die meiste Zeit verbringt er jedoch auf der Straße, wo er sich als Trickbetrüger und Gelegenheitsdieb durchschlägt. Mit 17 wird er beim Klauen einer Jacke erwischt und landet im Knast.

Durch den Soul gerettet

Dort entdeckt James (Chadwick Boseman, 42 - Die wahre Geschichte einer Sportlegende) bei dem Konzert einer Gefängnisband seine Leidenschaft für den Soul und freundet sich im Anschluss mit dem Sänger Bobby Byrd (Nelsan Ellis, The Reluctant Fundamentalist) an. Nachdem er seine Strafe verbüßt hat, fängt Brown als Sänger in Byrds Soulband "The Famous Flames" an. Der einflussreiche Musikproduzent Ben Bart (Dan Aykroyd, Blues Brothers) entdeckt daraufhin sein Potential und macht James Brown zum Headliner der Gruppe. So beginnt seine steile Karriere als einer der Begründer der Musikrichtung "Funk". Doch der plötzliche Ruhm hat auch seine Schattenseiten in Form von Drogenmissbrauch und gewalttätigen Ausbrüchen.

Rechte: Universal Studios Inc. All Rights Reserved.

Die Verfilmung des Lebens von James Brown war schon lange vor dem Tod des Sängers im Jahr 2006 in Planung. Zunächst sollte Spike Lee die Regie bei Get On Up übernehmen, letzten Endes ging der Job aber an Tate Taylor (The Help). Zum Glück, denn Taylor entpuppt sich als die perfekte Wahl und erzählt mit einem Auge für feine Details und offensichtlicher Begeisterung für die Musik Browns dessen Geschichte. Statt einer chronologischen Abfolge zeigt der Film dabei ein dynamisches Kaleidoskop von Rückblenden und vermeidet so die Formelhaftigkeit ähnlicher Musikerporträts.

Der perfekte Brown

Doch ein Film über eine so schillernde Figur wie James Brown konnte nur mit dem richtigen Hauptdarsteller funktionieren. Nachdem er in der Biografie 42 - Die wahre Geschichte einer Sportlegende bereits den Baseballspieler Jackie Robinson verkörperte, sicherte sich Newcomer Chadwick Boseman auch den Job als Brown. Dabei wächst er schauspielerisch über sich selbst hinaus und schafft es, das elektrisierende Charisma der Funklegende perfekt einzufangen. Zwar bewegt er nur die Lippen zur unverwechselbaren Stimme Browns, übernahm aber alle Tanzeinlagen selbst.

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