Fear and Loathing in Las Vegas

  • USA
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  • 114 Minuten,
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  • Unsere Meinung

Wir schreiben das Jahr 1971: Der Journalist Raoul Duke (Johnny Depp; Alice im Wunderland, Fluch der Karibik) ist mit seinem Anwalt Dr. Gonzo (Benicio del Toro; Die üblichen Verdächtigen, Traffic - Die Macht des Kartells) auf dem Weg nach Las Vegas. Dort will der exzentrische Schreiber über ein Motorradrennen berichten. Dass Duke schon auf dem Weg in die Wüstenstadt beinahe jede erdenkliche Droge konsumiert, macht die eigentlich einfache Aufgabe, über ein Rennen zu berichten,  jedoch beinahe unmöglich. Gras, LSD, Meskalin, Kokain und Äther lassen Johnny Depp als Raoul und Benicio del Toro als schräger Anwalt in Hochform durch den Film von Terry Gilliam (Die Ritter der Kokosnuß, Das Kabinett des Doktor Parnassus) taumeln und torkeln und sorgen für eine Handvoll witziger Episoden mit künstlerischem Anspruch. Es werden Hotelzimmer verwüstet und Anhalter mitgenommen, die Unterwelt spielt ebenso eine Rolle wie die funkelnde Welt von Las Vegas.

Johnny Depp im Drogenrausch

Am Ende weiß man zwar kaum, worum es in der Verfilmung des Buches von Hunter S. Thompson eigentlich ging - aber amüsiert hat man sich trotzdem bestens. Zu verdanken ist das auch den vielen prominenten Gesichtern, die immer wieder Dukes Weg kreuzen. Da wäre neben Anhalter Tobey Maguire (Spider-Man, Der große Gatsby), noch die gottesfürchtige Christina Ricci (Sleepy Hollow, Monster) oder Cameron Diaz (Liebe braucht keine Ferien, Verrückt nach Mary) als Fernsehreporterin. Auch Flea von den Red Hot Chili Peppers hat einen Gastauftritt bei Fear and Loathing in Las Vegas

Rechte: Universal Studios Inc. All Rights Reserved.

Mit Fear and Loathing in Las Vegas wurden die drogengeschwängerten Aufzeichnungen von Hunter S. Thompson nicht zum ersten Mal verfilmt. Doch mit Regisseur Terry Gilliam (Die Ritter der Kokosnuß, Das Kabinett des Doktor Parnassus) und dem genial spielenden Johnny Depp (Alice im Wunderland, Fluch der Karibik) haben sich zwei Überzeugungstäter an die Verfilmung der Buchvorlage gemacht. Das Ergebnis ist dann auch entsprechend gut. Vom Kostüm über Depps Stimmimitationen, die psychedelischen Bilder und die Musikzusammenstellung passt bei Fear and Loathing in Las Vegas einfach alles zusammen. Es ergibt sich ein farbenfroher Drogenrausch, bei dem die Hauptcharaktere von einer Situation in die nächste stolpern und am Ende immer wieder in ihrem Hotelzimmer landen. Zusammengehalten wird das Geschehen durch einen Sprecher, der das teils unverständliche Treiben mit etwas Abstand kommentiert.

Terry Gilliam verfilmt Hunter S. Thompsons Drogeneskapaden

Drogenerfahrung braucht der Zuschauer nicht, um sich vom zugedröhnten Johnny Depp und seinem von Benicio del Toro (Die üblichen Verdächtigen, Traffic - Die Macht des Kartells) gespielten Anwalt mitreißen zu lassen. Katerstimmung am Folgetag ist nach dem Konsum von Fear and Loathing in Las Vegas aber nicht ausgeschlossen. 

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