Fantastic Four

  • USA
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  • 96 Minuten,
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    • Deutsch,
    • Englisch
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  • Unsere Meinung
Fantastic Four

Schon seit seiner Kindheit beschäftigt sich Reed Richards (Miles Teller, Die Bestimmung) mit Teleportation. Eines Tages holt ihn Professor Franklin Storm zur Baxter Foundation, wo ein, vom Militär finanziertes Team an einem Teleporter namens Quantum Gate arbeitet. Dort lernt Reed neben Storms Kindern Susan (Kate Mara, House of Cards) und Johnny (Michael B. Jordan, Fruitvale Station) auch den Wissenschaftler Victor von Doom (Toby Kebbell, Planet der Affen: Revolution) kennen, der maßgeblich an der Entwicklung des Quantum Gates beteiligt war. Mit Reeds Hilfe wird der Teleporter vollendet und ein Tor in eine andere Dimension geschaffen.

Reise in eine fremde Dimension

Das Militär verweigert den Forschern die Benutzung, dennoch gehen Reed, Susan, Johnny, Reeds Schulfreund Ben (Jamie Bell, Jumper, Nymphomaniac) und Victor durch das Quantum Gate und landen auf dem Planeten Zero. Beim Versuch Bodenproben zu entnehmen, kommt es zu einer Lavaeruption, welche zum scheinbaren Tod von Victor führt. Mit Mühe gelingt es den anderen Vier, durch das Tor zurück zur Erde zu kommen. Doch durch eine Explosion werden sie auf molekularer Ebene verändert. Reed wird extrem dehnbar, Susan kann sich unsichtbar machen, Johnny wird zu einer lebenden Fackel und kann fliegen und Ben verwandelt sich in einen steinernen Muskelprotz. Reed sieht sich als Verantwortlicher für die Katastrophe, flieht und versucht für sich und seine Freunde eine Heilung zu finden.

Die Zerstörung der Erde

Ein Jahr später wird Reed in Mittelamerika vom Militär verhaftet und zur Area 57 gebracht. Dort soll er erneut einen Zugang zum Planeten Zero erstellen. Ein Forscherteam reist durch das Tor und findet dort Victor von Doom vor. Der ist mit seinem Anzug verschmolzen und hat ebenfalls Superkräfte entwickelt. Doch die Zeit auf dem Planeten Zero hat in ihm einen Hass auf die Menschheit entwickelt und er beschließt, die Erde zu zerstören. Es liegt nun an den Fantastic Four, die Pläne von Dooms zu vereiteln.

Rechte: Constantin Film

In Hollywood ist es ja schon seit einigen Jahren en vogue, eine Comicvorlage nach der anderen zu verfilmen, allen voran die der Superhelden. So bahnte sich Fantastic Four schon 2005 erstmals seinen Weg auf die Kinoleinwand, zwei Jahre später folgte mit Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer die Fortsetzung. Die Version von 2015 ist aber keine Fortsetzung, sondern eine Neuverfilmung des ersten Teils.

Erwachsener als sein Vorgänger

Regisseur Josh Trank (Chronicle - Wozu bist Du fähig?) orientiert sich nicht strikt an der 2005er-Version, sondern gibt dem Film sein eigenes Gesicht, wobei die Grundgeschichte gleich bleibt. Im Vergleich zu seinen beiden Vorgängern wirkt Tranks Version erwachsener und ernsthafter und nicht ganz so humorlastig, was für einen Actionfilm auch nicht das Schlechteste ist. Dafür nimmt er sich mehr Zeit, für die Entwicklung der einzelnen Charaktere. Die Dialoge mögen hie und da eher schlicht gehalten sein, dennoch gelingt es der Riege der Jungdarsteller Teller, Mara, Jordan und Bell ihren Figuren einen gewissen Charme zu verleiihen und Toby Kebbell als Bösewicht möchte man so auch nur ungern nachts alleine begegnen.

Bisschen mehr wäre gut gewesen

Während den Protagonisten genug Zeit gegeben wurde, sich zu entwickeln, muss jedoch als Manko sehen, dass man dem  eigentlichen Kampf Gut gegen Bösen diese Zeit nicht zugestehen wollte und der Showdown für Hollywood-Verhältnis überraschend wenig Spielraum besitzt. Tricktechnisch hat Fantastic Four viel zu bieten und es ist schade, dass man dies am Ende nicht noch mehr ausnutzen wollte. Es gibt viele Filme, die sind 10 oder 15 Minuten zu lang, Fantastic Four hätte diese zusätzliche Viertelstunde sicherlich gut getan und bei einem Gesamtbudget von schätzungsweise 200 Millionen Eure, wäre das sicherlich noch drin gewesen.

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