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Die engagierte Sozialarbeiterin Emily Jenkins (Renée Zellweger; Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück, Unterwegs nach Cold Mountain) ist mit allen Wassern gewaschen. Sie ist überzeugt davon, in ihrem Job wirklich schon alles gesehen zu haben. Emily Jenkins ist dafür zuständig, in Not geratenen Familien zu helfen und überforderte Eltern zu überprüfen. Eines Tages landet eine neue Akte auf ihrem Schreibtisch, der Fall 39. Sie soll den Eltern der zehnjährigen Lillith Sullivan (Jodelle Ferland; Carrie, Eclipse - Bis(s) zum Abendrot) einen Besuch abstatten, um zu entscheiden, ob das Kind dort gut aufgehoben ist.

Unheimlicher Verdacht

Obwohl Emily Jenkins auf den ersten Blick keine körperlichen Anzeichen für eine Misshandlung an Lillith erkennen kann, wirkt das Kind verängstigt und die Eltern (Callum Keith Rennie; Harpers Island, Californication / Kerry O'Malley; The Happening, Rounders) scheinen sich merkwürdig zu verhalten. Als die Sozialarbeiterin die Familie nochmal aufs Jugendamt bestellt, vertraut ihr Lillith heimlich an, dass ihre Eltern sie umbringen wollen. Als Emily dann noch Mitten in der Nacht einen panischen Anruf von Lillith bekommt, dringt sie gemeinsam mit dem befreundeten Detective Mike Barron (Ian McShane; Pirates of the Carribean - Fremde Gezeiten, Sie waren Helden), in das Haus der Familie ein, wo sie die Zehnjährige gerade noch aus dem Backofen retten kann, in dem ihre Eltern sie töten wollten. Kurzerhand nimmt Emily Lillith bei sich zu Hause auf, bis geeignete Pflegeeltern gefunden sind. Doch irgendetwas scheint mit dem Mädchen nicht zu stimmen...

Rechte: Paramount Pictures

Fall 39 ist ein amerikanisch-kanadischer Horror-Thriller aus dem Jahr 2009 von Regisseur Christian Alvart (Antikörper, Pandorum), der gebürtiger Hesse ist. In den Hauptrollen spielen Renée Zellweger (Down with Love - Zum Teufel mit der Liebe, Große Haie - Kleine Fische) und Jodelle Ferland (Der Glücksbringer, Silent Hill). Beide zeigen eine exzellente schauspielerische Leistung und sind in den Rollen der Sozialarbeiterin Emily Jenkins und der zehnjährigen Lillith Sullivan äußerst glaubwürdig.

Spannender Einstieg

Um Lillith rankt sich ein Mysterium, was Fall 39 für einen Film seines Genres vor allem im ersten Drittel recht spannend macht. Anders als andere Horrorfilme beginnt Fall 39 eher wie ein Sozialdrama und verweist auf das heikle Thema des Kindesmissbrauchs. Doch auch für eingefleischte Horror-Fans ist genug Stoff geboten, um sich 105 Minuten gut unterhalten zu lassen.

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