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Es war einmal in Amerika handelt von einer Jungsbande, die in einem jüdischen Getto New Yorks aufwächst und schon früh lernt, was das bedeutet. Unter Anführer Noodles (Robert De Niro; Silver Linings, Die durch die Hölle gehen) fangen die Jungs an kleinere Verbrechen zu begehen.

Robert DeNiro stellt sich seinen Dämonen

Sie schmuggeln den damals verbotenen Alkohol und machen kleinere Diebstähle. Doch das geht nicht auf Dauer gut. Noodles landet für zehn Jahre hinter Gittern, doch als er aus dem Gefängnis kommt, macht er erst richtig ernst: aus der Prohibition will er Profit schlagen. Sein alter Freund Max (James Woods; Casino, An jedem verdammten Sonntag) holt ihn noch am Gefängnistor ab und hilft ihm beim Wiedereinstieg in die illegalen Geschäfte. Doch als dieser einen riskanten Banküberfall plant, trifft Noodles eine folgenschwere Entscheidung.

Über 50 Jahre dehnt sich die Geschichte um Noodles und seine drei Gangsterkumpels in Es war einmal in Amerika aus. Alle zusammen sind sie sowohl loyale Freunde als auch gnadenlose Verbrecher. Bis eines Tages Noodles Loyalität durch Max' Banküberfallpläne auf die Probe gestellt wird. In Rückblenden, Erinnerungen und Traumsequenzen erzählt Regisseur Sergio Leone (Zwei glorreiche Halunken, Für eine Handvoll Dollar) die Geschichte der New Yorker Freunde - und vermittelt damit zugleich eine Geschichte über Amerika zwischen den 1920er und den späten 1960er-Jahren. 

Ganze 229 Minuten ist Sergio Leones  Es war einmal in Amerika in der ursprünglichen Version lang - in die US-Kinos kam erst einmal nur eine gekürzte Version der blutreichen Erzählung rund um Gier und Gewalt, Betrug und Freundschaft. Europa kam von Anfang an in den Genuss der längeren Version - und seit 2012 gibt es auch eine von Martin Scorsese (Departed - Unter Feinden, Wie ein wilder Stier) in Auftrag gegebene Variante, die noch einmal 25 Minuten länger ist. Aber der Film hat auch einfach eine Menge zu erzählen.

Rechte: Twentieth Century Fox Film Corporation. All rights reserved.

Mit Es war einmal in Amerika lieferte Sergio Leone (Zwei glorreiche Halunken, Für eine Handvoll Dollar) seinen letzten Film ab und komplettierte zugleich seine Amerikatrilogie, die aus Spiel mir das Lied vom Tod und Todesmelodie besteht. In dem Krimi bietet Sergio Leone nicht nur Robert De Niros (Silver Linings, Die durch die Hölle gehen) und James Woods' (Casino, An jedem verdammten Sonntag) überragenden Schauspielleistungen eine Bühne, auch die spätere Oscarpreisträgerin Jennifer Connelly (Requiem for a Dream, A beautiful Mind - Genie und Wahnsinn) feierte in dem Film als Noodles' Jugendliebe Debby ihr Schauspieldebüt. In weiteren Rollen sind unter anderem der ebenfalls Oscar-geehrte Joe Pesci (GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia, Kevin - Allein zu Haus), die Oscar-nominierte Elizabeth McGovern (Kick-Ass, Kampf der Titanen) und James Russo (Public Enemies, Django Unchained) zu sehen.  

Sergio Leones Es war einmal in Amerika - starker Film und starker Soundtrack

Eine weitere Hauptrolle kommt der Filmmusik zu. Der Soundtrack stammt von Sergio Leones liebstem Komponisten Ennio Morricone (Bugsy, Die Unbestechlichen). Es sind aber auch andere Stücke zu hören, wie Yesterday" von den Beatles; das Orientierung bei den Zeitsprüngen des Films verschafft. Angeblich wurde Ennio Morricone auch nur um eine Nominierung für den Oscar gebracht, weil ein Angestellter die nötigen Dokumente dafür nicht rechtzeitig eingereicht hatte. Der Soundtrack zu Es war einmal in Amerika gehört zu Morricones besten. Einen Oscar hat er aber erst 2007 für sein Lebenswerk erhalten. Nominiert war er fünf Mal.

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