Dirty Grandpa

  • USA
  • ,
  • 98 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
Genre:
  • Inhalt
  • Unsere Meinung
Dirty Grandpa

Als Rentner Dick (Robert De Niro) seine Frau verliert, will es der robuste Siebzigjährige noch einmal wissen: Bevor er selbst ins Gras beißt, will er nochmal so richtig die Sau rauslassen und Gas geben wie als Teenager, zumal seine geliebte Frau ihm zu dieser Idee auch noch den Segen gab, bevor sie dahinschied. Wer könnte da besser als Begleitung herhalten als sein attraktiver Enkel Jason (Zac Efron)? Doch Jason ist eine Spaßbremse, denn für ihn gibt es momentan nur zwei Dinge, die wichtig sind: Seine Heirat mit der schönen, aber unausstehlich kontrollsüchtigen Meredith (Julianna Hough, Rock of Ages), und seine Karriere, die dank der Hochzeit mit der Tochter seines zukünftigen Chefs gesichert ist.

Party in Daytona Beach

Doch Dick will von den Plänen und Wünschen seines Enkels nicht wissen und fährt mit ihm kurzerhand nach Daytona Beach, dem Partymekka Floridas. Jason muss Meredith verschweigen, wo er sich herumtreibt und vor allem mit wem, denn sein Großvater zeigt dem introvertierten Mittzwanziger, wo es langgeht: Zwischen frisch geölten Damenleibern in der brutzelnden Sonne am Strand, frisch gedrehten Joints und frisch gebrauten Tequila-Tequila-Mischungen am Abend lässt Dick keine Gelegenheit aus, um zu flirten, zu feiern und alles zu geben. Obwohl Jason sich anfangs strikt dagegen wehrt, kommt er nach und nach auf den Geschmack und als er zwischen Saufgelagen, Schlägereien und harmlosen Flirts auf die schöne Studentin Shadia (Zoey Deutch) trifft, ist er sich nicht mehr sicher, ob er sich mit seinen jungen Jahren wirklich schon auf eine Zukunft festlegen sollte, die ihn nicht so glücklich macht, wie das Hier und Jetzt...

Rechte: Constantin Film

Mit Das hält kein Jahr präsentierte Regisseur Dan Mazer noch eine spritzig-schwungvolle Liebeskomödie mit liebenswürdigen, ambivalenten Charakteren und einer glaubhaften Story. Bei Dirty Grandpa lässt er den Intelligenz-Aspekt weg und befeuert seine Zuschauer mit unentwegt spätpubertären, zweideutigen und plump sexistischen Witzen. Doch das macht er mit so viel Stil und in so abgefahrenen Bildern, dass sogar alt gewordene Teenager wie Hauptfigur Jason selbst nicht umhinkommen, den Film für seinen Mut und seine Schmutzigkeit zu feiern. Mit Robert de Niro wurde der bestmögliche Kandidat für einen Jungspund-Großvater auf Sex-Drugs-und-Rock’n’Roll-Tour gefunden, und an seiner Seite ist der muskelbepackte Sonnyboy Zac Efron ein gefundenes Fressen für jedes weibliche Teenager-Herz. (Und selbst männliche Zuschauer müssen zugeben, dass der einstige High-School-Musical-Star zu einer echten Augenweide geworden ist).

So much „dirty“ muss man feiern

Thematisch und storytechnisch gibt der Film nichts her, denn selbst der plakative Grundtenor von wegen „Sei dir selbst treu“ und „Man ist nur so alt, wie man sich fühlt“ ist zu aufgezwungen, um ernsthaft als Thema für den Film in Frage zu kommen. Doch wer simplen Humor mag und von Party feiernden Meuten nicht genug bekommen kann, der kommt mit Dirty Grandpa voll auf seine Kosten. Und mal ganz ehrlich: Wer am Ende des Films sagt, er hat nicht ein einziges Mal gelacht, der lügt sich selber die Nase lang. Denn bei so viel Selbstironie und Charisma bleibt kein Mundwinkel unten.

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