Die Verlegerin

The Post

  • USA
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Die Verlegerin

Katherine „Kay“ Graham (Meryl Streep) ist eine begabte und intelligente Frau. Ihr Vater war der Verleger der Washington Post und vermachte seiner Tochter den Verlag gegen Ender der 60er Jahre. Jetzt, 1971 ist Kay die Spitze des Unternehmens und wird so zur ersten Zeitungsverlegerin der USA. Doch es ist unglaublich schwer sich als emanzipierte Frau und Chefin von einem Unternehmen dieser Größe durchzusetzen. Kay muss sich bald darauf einer schwierigen Aufgabe stellen.

Die Pentagon-Papers

Ihr Post-Chefredakteur Ben Bradlee (Tom Hanks) und sein Reporter Ben Bagdikian (Bob Odenkirk) haben vom Vietnamveteran Daniel Ellsberg (Matthew Rhys), der im Verteidigungsministerium der US-Regierung arbeitet, Kopien einiger Pentagon-Papiere erhalten. Diese beweisen, dass die Öffentlichkeit schon viele Jahre belogen wurde: vier amerikanische Präsidenten, von Truman bis Johnson, haben Informationen in Bezug auf die Vietnampolitik der USA abgeändert, zurückgehalten oder zu vertuschen versucht. Auftraggeber der Studie ist der damalige Verteidigungsminister Robert McNamara (Bruce Greenwood), pikanterweise einer der engsten Freunde von Kay.

 Bradlee und Bagdikian wollen den amerikanischen Bürgern diese brisanten Informationen nicht vorenthalten und die Lügen der Regierung aufdecken. Sie würden dafür jegliche Konsequenzen in Kauf nehmen. Doch ihre Chefin Kay sorgt sich um die Zukunft ihres Unternehmens. Die erste Verlegerin in US-amerikanischer Geschichte steht nun vor einem moralisch fast unüberwindbaren Problem: entscheidet sie sich für die Existenzsicherung ihres geliebten Verlags oder steht sie hinter der Pressefreiheit, die das oberste Gebot jedes Journalisten ist?

Rechte: Universal Studios Inc. All Rights Reserved.

Oscar-Preisträger und Regisseur Steven Spielberg (Schindlers Liste, Jurassic Park) gelingt mit Die Verlegerin eine geniale Biographie-Verfilmung der starken Kay Graham, die als größte Verfechterin der Pressefreiheit gilt. Meryl Streep hat sich als patriotische Chefin der "Washington Post" eine Oscarnominierung erspielt. Unterstützt wird sie von einem überragenden Tom Hanks, der in die Rolle des Chefredakteurs der Washington Post schlüpft.

Spielbergs Film beruht auf wahren Begebenheiten und ist damit ein umfassendes Zeitdokument über den echten Skandal rund um die Veröffentlichung der Pentagon Papers. Die Ideen stammen aus den Memoiren von Kay Graham und dem damaligen Washington-Post-Chefredakteurs Ben Bradlee. Die Verlegerin nimmt uns mit in die Vorgeschichte der Pressefreiheit und zeigt uns eine umfassende Darstellung des damaligen Vertuschungs-Skandals, in den vier US-Präsidenten verwickelt waren.

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