Die Poesie des Unendlichen

The Man Who Knew Infinity

  • USA
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  • 109 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
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  • Unsere Meinung
Die Poesie des Unendlichen

Im Jahr 1913 bekommt der Mathematiker G.H. Hardy (Jeremy Irons, Batman v Superman: Dawn of Justice) mathematische Schriften von dem Inder Srinivasa Ramanjan (Dev Patel, Slumdog Millionär) zugeschickt. Schnell merkt er, dass es sich um ein großes Talent handelt. Srinivasa ist Inder und einfacher Büroangestellter. Bei der Arbeit bemerkt keiner, was für ein großer Mathematiker in ihm steckt. Hardy veranlasst, dass Srinivasa zu ihm nach England kommt. Doch für den Ausländer ist das Leben in England nicht einfach. Indien ist immer noch kolonial geführt und so wird Srinivasa behandelt: Als Mensch zweiter Klasse. Dass er seine Frau in Indien zurückgelassen musste, erschwert seine Situation zusätzlich.

Was ist die Unendlichkeit?

All dies hindert Srinivasa nicht daran weiterzumachen. Die Liebe zur Mathematik treibt ihn immer weiter an. Seine Theorien sind kühn und neu. Dies erkennt Professor Hardy und unterstützt das Genie wo er nur kann. Hardys Ziel ist die Anerkennung Srinivasa Theorien in den elitären Kreisen der englischen Universität. Doch es ist sehr schwer die engstirnigen Professoren davon zu überzeugen, dass ein Bewohner eines Dritte Welt-Landes solche kühnen Theoreme aufstellt.

Rechte: Universum / Senator

Man sollte glauben, dass Filme über Mathe-Genies nicht gerade Unterhaltung pur garantieren. Doch die erst kürzlich erschienen Filme The imitation Game – Ein streng geheimes Leben, Die Entdeckung der Unendlichkeit oder der schon etwas ältere Film „A Beautiful Mind“ zeigen, dass dieses Thema spannend und unterhaltsam vermittelt werden kann.

Kampf der Kulturen

Dem noch etwas unerfahrenen Regisseur Matt Brown steht eine Besetzung zur Verfügung, die bisher eher in Rollen als Nebendarstellern brillierte. Nichtsdestotrotz sind die Leistungen der Schauspieler grandios. Toby Jones (Serena), Stephen Fry (Der Hobbit: Smaugs Einöde) und Kevin McNally (Fluch der Karibik) gehören zum auserwählten Cast. Die grundlegende Geschichte, ob das junge Genie seine bahnbrechenden Theorien veröffentlichen kann, nutzt der Regisseur, um zwei Welten aufeinander prallen zu lassen: England  und Indien. Die Poesie des Unendlichen ist ein atemberaubender Film, der die Wissenschaft in eine sehr persönliche Geschichte einbettet.

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