Die Entdeckung der Unendlichkeit

The Theory of Everything

  • Großbritannien
  • ,
  • 118 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch
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  • Unsere Meinung

Stephen Hawking (Eddie Redmayne) ist ein Genie auf dem Gebiet der Physik. Als Doktorand an der altehrwürdigen Cambridge Universität arbeitet er mit Leidenschaft an seinen Theorien über die Entstehung des Universums. Als er auf einer Party die Romanistikstudentin Jane Wilder (Felicity Jones, Chéri - Eine Komödie der Eitelkeiten) kennenlernt, ist es Liebe auf den ersten Blick. Obwohl Jane sehr gläubig ist und Stephen dagegen die Vorstellung eines allmächtigen Gottes ablehnt, werden die beiden ein Paar.

Eine furchtbare Diagnose

In der darauffolgenden Zeit fällt dem jungen Kosmologen immer häufiger auf, dass er in manchen Situationen die Kontrolle über seinen Körper zu verlieren scheint. Nach einem heftigen Sturz auf dem Campus stellen die Ärzte Schockierendes fest: Stephen leidet an der Nervenkrankheit ALS, die innerhalb weniger Jahre zum Tod führt. Völlig niedergeschmettert zieht er sich von Jane zurück, doch die weigert sich entschieden, ihn in Stich zu lassen. Trotz der schlimmen Umstände heiraten die beiden und bekommen drei Kinder. Als es mit Stephens Gesundheit dramatisch bergab geht, stößt auch Jane langsam ans Ende ihrer Kräfte. Wie viel kann ihre Liebe ertragen?

Rechte: Universal Studios Inc. All Rights Reserved.

Physik-interessiert oder nicht, es gibt wohl niemanden, der Stephen Hawking nicht kennt. Seine Theorien bekommen so viel Aufmerksamkeit, wie sich jeder Wissenschaftler nur wünschen kann. Auch sein bewegtes Privatleben, von seiner Krankheit über seine drei Kinder und zwei Scheidungen, wird oft von Presse und Unterhaltungsmedien thematisiert. Mit Die Entdeckung der Unendlichkeit will Regisseur James Marsh (Shadow Dancer) jetzt ein intimes Kapitel von Hawkins Leben genauer beleuchten: Die Beziehung zu seiner ersten Frau Jane. Entstanden ist ein ganz besonderer Liebesfilm.

Eine dramatische Romanze

In ihrer Biografie Die Liebe hat elf Dimensionen: Mein Leben mit Stephen Hawking" erzählt Jane Hawking auch von den Schattenseiten ihrer Ehe. Wie sie selbst durch die Krankheit ihres Mannes regelmäßig an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gehen musste und oft nicht wusste, wie sie weitermachen soll. Diese Aspekte spart auch Marsh in seinem Biopic nicht aus. Er porträtiert die Geschichte einer großen Liebe, aber beschönigt nicht die Krisen und Entbehrungen, die beide auf sich nehmen mussten. Trotzdem ist der Grundton des Films positiv, in einer Szene durch Stephen wunderbar ausgedrückt mit dem Satz Wie schlimm das Leben auch sein mag, wo Leben ist, da ist auch Hoffnung".

Redmayne ist Hawking

Hauptdarsteller Eddie Redmayne stellte sich mit der Rolle des gelähmten Wissenschaftlers einer großen Herausforderung. Er musste sich alle Krankheitsanzeichen Hawkins - die gekrümmten Finger, die schiefe Körperhaltung, die verzerrte Mimik - aneignen und mit diesen körperlichen Einschränkungen Emotionen transportieren. Eine hervorragende schauspielerische Leistung, die völlig verdient mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, und einer der vielen Gründe, warum Die Entdeckung der Unendlichkeit ein so großartiger Film geworden ist.

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