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Nachdem die Unbestimmte Tris Prior (Shailene Woodley, Das Schicksal ist ein mieser Verräter) verhindert hat, dass die Fraktion der Gelehrten unter der Leitung von Jeanine Matthews (Kate Winslet, Titanic) die Macht in der strengen Kastengesellschaft im postapokalyptischen Chicago an sich reißt, befindet sie sich auf der Flucht. In Begleitung ihres Bruders Caleb (Ansel Elgort, #Zeitgeist) und mit Peter (Miles Teller, Whiplash) und Four (Theo James, Underworld: Awakening) aus der Kriegerkaste der Ferox, schlägt sich Tris zur Fraktion der für die Landwirtschaft verantwortlichen Amite und deren Anführerin Johanna (Octavia Spencer, The Help) durch, um dort unterzutauchen.

Unbestimmt und abtrünnig

Lange hat sie auch dort keine Ruhe vor Matthews, die gnadenlos Jagd auf alle Unbestimmten macht. Offiziell sind sie gefährliche Ausnahmen in der streng reglementierten Gesellschaft. Tatsächlich sucht Matthews jedoch nach einem Weg, eine mysteriöse Nachricht aus der Zeit vor dem Untergang zu aktivieren. Doch nur ein Mitglied der Unbestimmten ist dazu in der Lage. Tris erhält schließlich Zuflucht bei den im Untergrund lebenden Fraktionslosen, die sich geweigert haben, ihre jeweilige Kaste bestimmen zu lassen. Deren Anführerin Evelyn Johnson (Naomie Watts, St. Vincent) hofft, mit der Hilfe von Tris das System stürzen zu können.

Rechte:

Der Stuttgarter Regisseur Robert Schwentke (R.E.D. - Älter, härter, besser) übernahm in der Fortsetzung des erfolgreichen Erstlings Die Bestimmung - Divergent die Regie. Er beweist ein Auge für rasante Action, von der es deutlich mehr zu sehen gibt als im ersten Teil, der erst einmal die komplexe Welt der Buchvorlage von Veronica Roth etablieren musste. Gleichzeitig versteht er es, der tristen Zukunftsvision spektakuläre Bilder abzugewinnen und lässt auch ruhige Charaktermomente nicht zu kurz kommen.

Getragen auf schmalen Schultern

Das kann aber leider nicht darüber hinweg täuschen, dass man das alles so oder so ähnlich bereits in anderen Filmen nach erfolgreichen Jugendbuchreihen gesehen hat. Besonders die Parallelen zur The Hunger Games-Reihe sind nur zu offensichtlich. Was diesen Film wie auch seinen Vorgänger dennoch äußerst sehenswert macht, ist neben den zahlreichen hochkarätigen Charaktermimen in Nebenrollen vor allem Newcomerin Shailene Woodley. Sie spielt Tris mit einer bodenständigen und charmanten Natürlichkeit, so dass man als Zuschauer gar nicht anders kann, als mit ihr mitzufiebern. Und die Geschichte ist auch nach diesem Film noch nicht zu Ende erzählt: 2016 und 2017 wird das letzte Buch der Romantrilogie Die Bestimmung - Allegiant als Zweiteiler verfilmt in die Kinos kommen.

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