Die 5. Welle

The 5th Wave

  • USA
  • ,
  • 108 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
Genre:
  • Inhalt
  • Unsere Meinung
Die 5. Welle

Cassie Sullivan (Chloë Grace Moretz, Hugo Cabret) sitzt in der Schule und erlebt einen ganz normalen Tag in ihrem ganz normalen Teenager-Leben. Doch dann ändert sich schlagartig alles, denn ein riesiges Raumschiff schwebt über die Erde und verharrt als gigantisches, technisches Monstrum am Himmel. Als die Außerirdischen, die von den Menschen nur „die Anderen“ genannt werden, ihren Angriff auf die Erde beginnen, tun sie dies in fünf Wellen: Dunkelheit, Zerstörung, Seuche, Invasion und die letzte Welle, die fünfte Welle, die tödliche Welle. Cassie und ihr Bruder flüchten gemeinsam mit ihrem Vater auf eine Militärstation, wo sie sich Zuspruch und Hilfe von den Soldaten erhoffen. Doch stattdessen kommt es zum Eklat und Cassie wird von ihrem kleinen Bruder Sammy getrennt.

Ausweglose Suche in der zerstörten Welt

Wütend und ängstlich zugleich schwört sich Cassie ihn zu retten und hält von nun an an einer strengen Devise fest: Vertraue niemandem. Denn die Außerirdischen sind in der Lage sich als Menschen zu tarnen, und so wird jeder noch so freundlich gesonnene Mensch zum potenziellen Todfeind. Cassie kämpft sich durch die zerstörte Welt und trifft dabei auf den mysteriösen Evan Walker, der ein paar dunkle Geheimnisse mit sich herumschleppt und dem einsamen Mädchen zu helfen versucht. Während Cassie auf der Suche nach ihm ist, befindet sich ihr Bruder in der Obhut des Militärs und findet einen Vertrauten in Cassies ehemaliger Schulflamme Ben „Zombie“ Parish (Nick Robinson, Jurassic World). Gemeinsam wollen sie den Kampf mit den Aliens aufnehmen und bemerken dabei gar nicht, wie leicht die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen…

Rechte: Sony Pictures Entertainment

Die 5. Welle bildet den Auftakt zu einer neuen, dystopischen Bestsellerverfilmung, diesmal um einiges düsterer und ernsthafter als etwa Panem-Klon Die Bestimmung. Der Grundtenor ist düster, die Prämisse klar: Die Menschheit steht vor der völligen Auslöschung, nur wenige, vereinzelte Individuen sind noch am Leben und bereit, sich zu widersetzen. Diese Individuen werden zu Helden, aber nicht, weil sie so besonders sind, sondern eben weil sie so normal sind und aus egoistischen, menschlichen Gründen handeln, wie Cassie Sullivan, die nichts anderen will, als nach dem Verlust ihrer Familie nicht auch noch ihren kleinen Bruder Sammy zu verlieren.

Jungstar Chloë Grace Moretz spielt sehr gut, sie verleiht der Protagonistin Tiefe, Kampfgeist und lässt ihren Charakter an der Fülle der Herausforderungen wachsen. Durch ihre Darstellung wirkt Cassie nicht wie die typische Kämpferin in einer verlorenen Welt, sondern viel glaubwürdiger wie ein verlorenes Mädchen, das zum Kämpfen gezwungen wird.

Tolles Setting, atmosphärisch dicht

Die Inszenierung von J Blakeson lässt noch einigen Spielraum für Interpretationen, bietet aber genug feurige Action und packende Spannungssequenzen, dass der Film zu einem Science-Fiction-Spektakel für Jugendliche gerät. Mit dem unerwarteten Twist kurz vor Schluss und dem sehr offenen Ende macht der Film sehr viel Lust auf mehr, die charismatischen Figuren (auch die der Antagonisten) und vor allem das tolle, sehr detailbetonte und bedachte Setting bieten Atmosphäre und erzählerische Dichte. Die 5. Welle vereint kurzweilige, actionreiche Unterhaltung und intelligentes Science-Fiction-Drama zu einem sehenswerten Filmerlebnis.

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