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Die USA sind gebeutelt im Jahr 1963 – der vom Volk verehrte John F. Kennedy wurde ermordet, die Rechte der afroamerikanischen Bürger sind nach wie vor stark eingeschränkt und dem rassistischen Grundton der Machthabenden unterlegen, Martin Luther King (Anthony Mackie, Triple 9) kämpft verbal und sehr aktiv für die Rechte der Schwarzen und ein großer Konflikt in Vietnam droht in einen unvermeidbaren Krieg zwischen Vietkong und amerikanischer Army auszuarten. All dies erlebt Kennedys Stellvertreter Lyndon B. Johnson (Bryan Cranston, Breaking Bad, Godzilla) als neuer amtierender Präsident der Vereinigten Staaten – und als mächtigster Mann der Welt ist es nicht einfach, Entscheidungen zu fällen. Nach seinem Einzug ins Weiße Haus will er als eine seiner ersten Amtshandlungen die Umsetzung des Civil Rights Act gewährleisten – eine vollständige Miteinbeziehung der afroamerikanischen Bevölkerung in Verfassung und Bürgerrechte.

Doch es ist nicht leicht, Moral, Politik, Macht und Rechtschaffenheit miteinander zu verbinden. Denn Johnson sieht sich auf der einen Seite mit den konservativ-rassistischen Südstaatenpolitikern konfrontiert, in deren Schuld er noch steht – und auf der anderen Seite drängt der charismatische und sehr einflussreich gewordene Martin Luther King zu schnellen und moralisch vertretbaren Entscheidungen. Während er nun in Washington alle Hände voll zu tun hat, lernt Johnson seine eigenen Stärken und Schwächen kennen, muss erkennen, dass er trotz hohen Amtes und großer Machtstellung nur eine kleine Marionette in einem übergroßen Puppentheater ist – und sieht sich mit einem Krieg konfrontiert, der wieder einmal viele Tausend Menschenleben kosten kann. Und ihn den Kragen…

Rechte: HBO

Regisseur Jay Roach (Trumbo) inszeniert ein dramatisches, gefühlvolles und meisterlich gespieltes Biopic über einen der umstrittensten Präsidenten der US-Geschichte. Bryan Cranston (Malcolm mittendrin, Argo) brilliert in seiner Hauptrolle als Lyndon B. Johnson, der wegen politischer und persönlicher Entscheidungen mit sich selbst hadert. An seiner Seite spielt Anthony Mackie (The First Avenger: Civil War) den vielrezensierten und oft dargestellten Martin Luther King. Der lange Weg ist ein sehr eindringliches und sehenswertes Porträt eines vieldiskutierten Mannes, eines geschichtsträchtigen Zeitgeschehens und vieler kleiner Entscheidungen, die große Konsequenzen nach sich gezogen haben.

Der lange Weg ist ein bewegendes Porträt über Präsident Lyndon B. Johnson, der die Rechte der afroamerikanischen Bürgerrechte geltend machen will, in der Schuld der Republikaner steht und während dessen Amtszeit der Vietnamkrieg ausbricht. Entscheidungen prägen Präsident Johnsons Amtszeit: Seien es Vietnamkrieg oder die Bürgerrechte der Afroamerikaner.

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