Der große Trip - Wild

Wild

  • USA
  • ,
  • 110 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
Genre:
  • Inhalt
  • Unsere Meinung
Wild

Das Leben der 26-jährigen Cheryl Strayed (Reese Witherspoon) liegt in Trümmern. Ihr Ehemann Paul (Thomas Sadoski) lässt sich von ihr scheiden, sie nimmt Heroin und schläft wahllos mit fremden Männern. Auf der Suche nach einem Neuanfang stößt sie durch Zufall in einem Reiseführer auf den berüchtigten Pacific Crest Trail, einen äußerst fordernden Wanderweg von der mexikanischen bis zur kanadischen Grenze. Obwohl sie ein absoluter Trekking-Anfänger ist, entschließt sich Cheryl, den Extremmarsch anzutreten.

Schmerzhafter Selbstfindungstrip

Mit einem monströsen Rucksack, aber kaum essentiellen Ausrüstungsgegenständen macht sich die junge Frau auf den Weg. Doch ihre mangelnde Erfahrung macht sich schnell bemerkbar. Wund und erschöpft wird sie zudem immer häufiger von Erinnerungen an ihre geliebte Mutter Bobbi (Laura Dern, Dr. T and the Women) geplagt, deren Tod sie nie überwunden hat. Trotz der Schmerzen durch das viel zu schwere Gepäck, die brutalen Wetterextreme und ihre zu kleinen Schuhe weigert sich Cheryl, das Handtuch zu werfen. Kann sie durch den Trip wirklich alle Altlasten loswerden?

Rechte: FOX

Reese Witherspoon kann mehr. Die zierliche Amerikanerin ist neben ihrer Arbeit als Schauspielerin auch als Produzentin tätig und ständig auf der Suche nach gutem Filmstoff. Von der Geschichte der Bestsellerautorin Cheryl Strayed, die durch eine Extremwanderung ihr Leben wieder ins Gleichgewicht brachte, war sie so begeistert, dass sie sich neben den Filmrechten auch gleich die Hauptrolle sicherte. Das Ergebnis ist ein faszinierender Leinwandtrip, der der 39-jährigen Ak­t­ri­ce eine Oscar- und eine Golden Globe-Nominierung einbrachte.

Kraftakt für Witherspoon

Für ihre Rolle gibt der Hollywoodstar vollen Körpereinsatz. Sie keucht, schreit und schwitzt sich durch Wüstenlandschaft und Schneemassen, verzichtet für die gesamte Drehdauer auf Make-up und schleppt den (wirklich) 30 Kilo schweren, zu Recht Monster" getauften Rucksack von Szene zu Szene. Bemühungen, die maßgeblich zur Authentizität des Films beigetragen und sich damit definitiv ausgezahlt haben.

Nicht neu und doch besonders

Eine Wanderung durch die Wildnis als Form der Selbstfindung und reinigender Weg in ein neues Leben, das klingt doch irgendwie bekannt. Schon in Into the Wild von Sean Penn (Das Versprechen) machte sich ein junger Aussteiger auf, um Abseits der Zivilisation sein Glück zu finden. Reese Witherspoons Leidenschaftswerk ist trotz mancher offensichtlicher Parallelen kein bloßer Abklatsch von Penns filmischer Wildnishuldigung. Die durchweg atemberaubenden Bilder, die immer wieder geschickt eingestreuten Erinnerungsfetzen Cheryls an ihr verkorksten altes Leben und nicht zuletzt die beeindruckende Leistung der Hauptdarstellerin machen den Film für den Zuschauer zu einem emotionalen Erlebnis.

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