Das Verschwinden der Eleanor Rigby

The Disappearance of Eleanor Rigby: Them

  • USA
  • ,
  • 117 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
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  • Inhalt
  • Unsere Meinung
Das Verschwinden der Eleanor Rigby

Eleanor (Jessica Chastain, Interstellar) und Connor (James McAvoy, X-Men: Erste Entscheidung) sind schwer verliebt und leben glücklich verheiratet in New York - bis ein traumatisches Erlebnis ihr Leben komplett auf den Kopf stellt. Eleanor verfällt in eine tiefe Depression und entfernt sich immer mehr von ihrem Mann. Der versucht, zu retten was zu retten ist, doch er kann nicht verhindern, dass seine Frau den Kontakt zu ihm schließlich komplett abbricht.

Eine zweite Chance?

Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch verlässt die gebrochene Eleanor die Stadt und kommt bei ihren Eltern (William Hurt, Winter's Tale und Isabelle Huppert, I'm Not a F**king Princess) und ihrer Schwester Katy (Jess Weixler, The Good Wife) unter. Um wieder auf die Füße zu kommen schreibt sich Eleanor am College ein. Ihre Dozentin Lillian Friedman (Viola Davis, The Help) wird bald zu einer guten Freundin, der sie sich mit ihrer Vergangenheit anvertrauen kann. Connor leidet derweil stark unter dem Verlust seiner Frau. Dazu kommen finanzielle Probleme durch seine Kneipe, die sehr schlecht läuft. Als er Eleanor eines Tages auf der Straße sieht, erwacht sein Kampfgeist. Mit allen Mitteln versucht er, ihre Liebe wiederzubeleben. Doch Eleanors Wunden sitzen tief.

Rechte: Prokino

Es gibt immer zwei Seiten einer Geschichte. Der Verlauf und auch das Ende einer Beziehung können von beiden Partnern ganz unterschiedlich wahrgenommen werden. Genau dieses Phänomen wollte Regisseur Ned Benson mit einem innovativen Projekt einfangen. Beim Toronto International Filmfestival stellte er seine zwei(!) entstandenen Filme vor. The Disappearance of Eleanor Rigby: Him zeigt die Geschehnisse aus der Perspektive des Mannes, Her aus der Sicht der Frau. Weil die US-Produzenten diese Aufteilung für kommerziell schwierig befanden, wurden die zwei Filme zu einer dritten Version verschmolzen. Das Verschwinden der Eleanor Rigby (im Original: The Disappearance of Eleanor Rigby: Them) erzählt die Geschichte von Eleanor und Connor, deren Liebe nach dem Tod ihres Kindes zu zerbrechen droht.

Überragende Schauspielleistung

Ein so simpler Plot könnte mit den falschen Schauspielern in einem faden Kitschstreifen enden. Doch mit Jessica Chastain und James McAvoy fand Benson die perfekte Besetzung. Chastain spielt die Titelfigur mit einer berührenden Intensität, die einem beim Zuschauen fast das Herz bricht. Der coole James McAvoy hat schon mit Filmen wie Abbitte oder Drecksau bewiesen, dass er zu einem der talentiertesten Schauspieler seiner Generation gehört. So ist Das Verschwinden der Eleanor Rigby ein Heimspiel für den charismatischen Schotten. Auch die Nebenfiguren wie Eleanors kettenrauchende Mutter Mary, die sich krampfhaft an ihrem Weinglas festhält, oder die zynische College-Dozentin Lillian Friedman sind durch die Bank toll besetzt. Obwohl durch die Vermischung der zwei ursprünglichen Filme der Reiz des Besonderen etwas verloren geht, ist Das Verschwinden der Eleanor Rigby ein großartiges Liebesdrama, das die Stimmung des titelgebenden Beatles-Songs perfekt einfängt - All the lonely people, where do they all come from?"

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