Creed - Rocky's Legacy

Creed - Rocky's Legacy

  • USA
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  • 133 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
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  • Inhalt
  • Unsere Meinung
Creed - Rocky's Legacy

Adonis „Donnie“ Johnson (Michael B. Jordan, Nächster Halt Fruitvale Station) ist der uneheliche Sohn des ehemaligen, im Boxring verstorbenen, Box-Weltmeisters Apollo Creed. Wie sein Vater, den er jedoch nie gesehen hat, möchte Donnie Box-Profi werden. Nachdem er von der Box Academy in Los Angeles eine Absage erhielt, reist er nach Philadelphia, in der Hoffnung von Rocky Balboa (Sylvester Stallone), dem einstigen Gegner und späteren Freund seines Vaters trainiert zu werden. Rocky will anfangs nichts von der Idee wissen, da er mit dem Boxen abgeschlossen hat, lässt sich am Ende dann doch überreden.

Der Champ ruft

Donnie, der nun unter dem Namen „Hollywood Donnie“ kämpft, macht schnell von sich reden. Als bekannt wird, dass er der uneheliche Sohn von Apollo Creed ist, gerät er schnell ins Rampenlicht.

Währenddessen bekommt Rocky einen Anruf von Welt-Schwergewichts-Champion „Pretty“ Ricky Conlan, dem eine Haftstrafe droht, wegen der er in den Ruhestand gezwungen wird. Er möchte Donnie als seinen letzten Herausforderer haben, unter der Bedingung, dass Donnie unter dem Namen Adonis „Hollywood Donnie“ Creed in den Ring steigt.

Während er Donnie für den großen Fight trainiert, erfährt Rocky, dass er schwer krank ist und möglicherweise sterben wird.

Rechte: MGM

Kaum zu glauben, dass seit dem ersten Rocky-Film 1976 schon 40 Jahre ins Land gezogen sind, so zeitlos ist die Geschichte des Nobodys, der sich durch Fleiß und Willenskraft von ganz unten bis ganz hoch in den Box-Olymp gekämpft hat.

Vier Jahrzehnte und fünf weitere Rocky-Filme später gibt es nun ein Spin-Off der erfolgreichen Boxfilm-Serie, wobei Spin-Off hier eigentlich nur bedeutet, dass der Film nun nicht Rocky, sondern Creed heißt. Denn im Großen und Ganzen ist Creed nichts anderes  als ein Remake von Rocky, nur die Hautfarbe der Protagonisten hat sich geändert. 

Aus dem einstigen Heißsporn wird der Coach

Der junge Heißsporn ist nun ein Farbiger und der amtierende Champ ein Weißer.  Sylvester Stallone, 1976 noch selbst der junge, wilde „Italian Stallion“ spielt nun die Rolle, die einst Burgess Meredith innehatte, die des alternden Coach, der seinen neuen Zögling zunächst ablehnt, um ihn dann doch zu trainieren.

Trotz vieler Parallelen ist Creed aber mehr als nur ein müder, aufgewärmter Abklatsch. Dies ist vor allem seinen beiden Hauptcharakteren zu verdanken. Michael B. Jordan spielt den jungen, aufstrebenden Donnie äußerst glaubhaft. Die Wut, der Wille und die Zerrissenheit, viele Schauspieler anderer Boxfilme übertrieben dabei gerne, doch Jordan findet genau die richtige Mischung.

Stallone mit der vielleicht besten Leistung seines Lebens

Sylvester Stallone nuschelt sich wie eh und je durch den Film, beweist aber zur Überraschung vieler, dass er mehr als nur drei Gesichtsausdrücke drauf hat. Vor allem die Szenen, in denen er mit seiner Erkrankung und damit seiner Verletzlichkeit und dem drohenden Tod konfrontiert wird, spielt er mit solch einer Betroffenheit  und  teilweise Angst, wie es wohl die wenigsten von Stallone erwartet hätten und für dessen Performance er zu Recht mit einer Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller belohnt wurde. 40 Jahre nach seiner bis dato letzten Oscar-Nominierung für Rocky – was wäre da die Oscar-Auszeichnung für eine geniale letzte Runde geworden?

Für Fans der bisherigen Rocky-Filmreihe ist Creed ein absolutes Muss und auch alle anderen werden hier sicherlich über die volle Distanz gehen.

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