Conjuring 2

  • USA
  • ,
  • 134 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
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  • Inhalt
  • Unsere Meinung
Conjuring 2

Alleinerzieherin Peggy Hodgson (Frances O’Connor, Mansfield Park) lebt mit ihren vier Kindern in einem etwas heruntergekommenen Haus im Londoner Stadtteil Ensfield. Ohne Mann und mit nur sehr schlecht bezahlter Arbeit hat Peggy es schwer, die Familie zu versorgen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich ihre Tochter Janet (Madison Wolfe, Trumbo) seit geraumer Zeit äußerst merkwürdig verhält. Seit sie mit einem Ouija-Brett gespielt hat, spricht sie vom bösen Geist eines alten Mannes, der sie und das Haus heimsucht. Peggy glaubt ihr erst, als sie und ihre restlichen Kinder Margaret (Lauren Esposito), Johnny (Patrick McAuley) und Billy (Benjamin Haigh) der ihnen böse gesinnten Präsenz im Haus ebenfalls begegnen. Die hinzugezogene Polizei und ein katholischer Priester ersuchen die Hilfe der mittlerweile berühmt gewordenen Dämonologen Ed (Patrick Wilson, Insidious) und Lorraine Warren (Vera Farmiga, Up in the Air).

Die ausgestreckten Finger der Hölle

Lorraine möchte der Familie erst nicht helfen, denn bei der Begegnung mit einer durch und durch bösen dämonischen Präsenz während eines Besuchs des inzwischen weltberühmt gewordenen Amityville-Hauses hat sie Angst um Eds Leben. Doch die Familie Hodgson wird derartig heimgesucht, dass auch Peggy Hodgson um das Leben ihrer Kinder fürchten muss. Vor allem auf Janet scheint es der Geist abgesehen zu haben. Ed und Lorraine nehmen ein weiteres Mal den Kampf mit dem Bösen auf und erkennen erst viel zu spät, welch durchtriebenes und gefährliches Spiel im Haus der Hodgsons getrieben wird…und von wem.

Rechte: TM & © Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved.

James Wan ist der ungekrönte Meister des Horrors. Mit dem Beginn der SAW-Saga begann auch seine steile Karriere; es folgten die großartigen Horrorstreifen Insidious und Conjuring, welche zu den am meisten gefeierten und gruseligsten Filmen aller Zeiten zählen. Nach einem Abstecher ins Blockbuster-Kino Hollywoods mit Fast & Furious 7, kommen mit The Conjuring 2 – The Ensfield Poltergeist nicht nur das Dämonologen-Ehepaar Warren zurück auf die Leinwand, sondern auch Wans überzeugende, in Mark und Bein gehende Visualisierung der unheimlichen Warren-Fälle.

Virtuoser, effektiver Schocker

Der Stoff zum Film basiert, zum Genre passend, auf einer wahren Begebenheit und erzählt rund und authentisch die Geschichte einer mittellosen Familie in Ensfield, London, die von einem bösen Spuk schikaniert wird. Erst als die Warrens zu Hilfe gezogen werden, kommt Lichts in Dunkel. Dabei ist der Spuk fulminant inszeniert: Während neben herkömmlicher Jump-Scares vor allem auf Atmosphäre, düstere Stimmung und angsteinflößende Musik gesetzt wird, ist Madison Wolfe als besessene Janet der eigentliche Hingucker des Films. Hochdramatisch und effektiv wird das Unheil vom seichten Spuk zum furchteinflößenden Horror gesteigert. Herumfliegende Möbel, in fremden Zungen sprechende kleine Mädchen, Geister im Wasser – und eine dämonische Präsenz, die sich in einer höchst ungemütlichen, blasphemischen Gestalt manifestiert und nicht nur Vera Farmiga als Lorraine höllische Angst einjagt, sondern vor allem dem Zuschauer. Ob es das unvermeidliche geplante Spin-Off The Nun (Kinostart: 2018) wirklich braucht, sei dahingestellt. Da verhält es sich wie mit dem Conjuring-Ableger Annabelle; die grausam-gruslige Puppe hat den Film perfektioniert, als eigenständiger Streifen ohne der virtuosen Inszenierung von James Wan hat sie aber nur wenig funktioniert. Egal – wir freuen uns auf den dritten Fall der Warrens und hoffen, dass James Wan sein Geister jagendes Ehepaar noch öfter auf Dämonenjagd schickt.

 

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