Coming In

  • Deutschland
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  • 100 Minuten,
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    • Deutsch
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  • Unsere Meinung
Coming In

Tom Herzner (Kostja UllmannQuellen des Lebens) ist ein Berliner Starfrisör, der äußerst erfolgreich ein Männershampoo auf den Markt gebracht hat. Als seine Marke allerdings auch auf Frauen ausgeweitet soll, stehen Tom die Haare zu Berge: Der schwule Stylist hat gar keine Ahnung, was das andere Geschlecht will! Die einzige Frau in seinem Umfeld ist nämlich Berta (Katja Riemann, Rosenstraße), die burschikose Geschäftsführerin seines exklusiven Herrensalons in Berlin-Mitte. Um seine Wissenslücke zu schließen, begibt er sich mitten in den Kiez und heuert inkognito in dem alternativ angehauchten Frisörladen "Bel Hair" an, getarnt als Klischee-Hetero Horst.

Liebe auf den ersten Schnitt

Hals über Kopf verliebt sich dort die offenherzige Frisörin Heidi (Aylin Tezel, Am Himmel der Tag) in den adretten Neuzugang, obwohl sie um seine Homosexualität weiß. Doch je länger er an ihrer Seite Haare schneidet, desto mehr fühlt sich auch Tom zu der quirligen Chaotin hingezogen. Das irritiert nicht nur seinen sensiblen Lebensgefährten Robert (Ken Duken, Zwei Leben) sondern auch seinen restlichen, überwiegend schwulen, Bekanntenkreis. Schließlich muss sich Tom entscheiden, ob er für Heidi das Ufer wechseln will.

Rechte: TM & © Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved.

Ein schwuler Mann, der von der richtigen Frau "bekehrt" wird - das klingt nach homophoben Vorurteilen. Dass die Komödie damit nichts zu tun hat, beweist schon die Tatsache, dass Regisseur Marco Kreuzpaintner den Film nicht nur inszeniert, sondern auch geschrieben hat. Schon in seinem Drama Sommersturm beschäftigte sich Kreuzpaintner, selbst homosexuell, mit dem Thema Coming Out. Wie der Name schon sagt, krempelt er das Ganze in Coming In einfach auf humorvolle Weise um. Nie den Sinn für Realismus verlierend, zeigt seine Komödie auf amüsante Weise, dass es auf beiden Seiten des Ufers Vorurteile gibt, als die beiden Welten der "Homos" und "Heteros" im Laufe des Films aufeinander prallen.

Chemie beim Frisieren

Die Romantik kommt dabei natürlich ebenfalls nicht zu kurz. Trotz der üblichen Klischees romantischer Komödien wirkt die Liebesgeschichte glaubwürdig, auch weil Aylin Tezel und Kostja Ullmann als ungleiches Paar viel Leinwandchemie beweisen. Während sie so für die großen Gefühle sorgen, dürfen sich bekannte Schauspieler wie Ken Duken und Katja Riemann mit sichtlich Spaß an der Sache in schillernden Nebenrollen austoben und sorgen für viele der besten Lacher.

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